[Rezension] Andreas Eschbach – Eine unberührte Welt
Erstellt von Anja am 10. Oktober 2009
Der 1. Satz:
Es gibt das Phänomen der “verschränkten Quanten” – zwei Teilchen, die über beliebige Entfernungen hinweg miteinander verbunden sind.
Kurzbeschreibung: Die gesammelten Erzählungen von Andreas Eschbach in einem Band. 27 Kurzgeschichten, die verschiedene Themen abdecken. Sie werden erfahren, wie – und vor allem warum – man UFOs anlockt. Ob es im Garten Eden nicht zu langweilig werden könnte. Wie gefährlich Liebesbeweise werden können und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir im Müll ersticken. Eine apokryphe Geschichte um die Haarteppichknüpfer ist enthalten – und ein paar bisher noch überhaupt nirgends erschienene Stories.
- Quantenmüll
- Humanic Park
- Well done
- Die grässliche Geschichte vom Goethe-Pfennig
- Sprachschnittstelle
- Die Wunder des Universums
- Die Wiederentdeckung
- Al-Qaida™
- Hindukusch
- Halloween
- Der Mann aus der Zukunft
- Jenseits der Berge (verfügbar als PDF)
- Der Supermarkt im Nebel
- Rain Song
- Garten Eden
- Der Amaryllis-Virus
- Ein Fest der Liebe
- Die Liebe der Jeng
- Das fliegende Auge
- Die Fußballfans von Ross 780
- Zeit ist Geld
- Unerlaubte Werbung
- Survival-Training
- Der Albtraummann
- Das Wort
- Mutters Blumen
- Eine unberührte Welt
Meine Meinung: Es war kaum eine Geschichte dabei, die mir nicht gefallen hat. Besonders Spaß macht “Die grässliche Geschichte vom Goethe-Pfennig”, eine satirische Betrachtung über das Lesen und die Vermarktung desselben. Aber auch die anderen Geschichten sind lesenswert und decken thematisch ein breites Spektrum ab. Meine Lieblingsgeschichte ist “Humanic Park”. Das ist Jurassik Park, nur das keine geklonten Dinosaurier in einem Park anzuschauen sind, sondern geklonte Menschen, die von hochentwickelten “Spinnentieren” bestaunt werden.
Am Anfang jeder Geschichte erzählt der Autor etwas über die Entstehung und Hintergründe. Kurz gesagt: Eschbach ist immer gut zu lesen. Das gilt mal wieder ebenso für diese Sammlung von Kurzgeschichten. Es sind reichlich interessante Ideen darin vergraben, die stets zum Nachdenken oder Schmunzeln anregen. Die Kurzgeschichten eignen sich hervorragend zum “Kurzschmökern”. Aber Vorsicht, manchmal heißt es dann: noch eine und noch eine…
Der letzte Satz:
Sie werden eines Tages den Weg zur Oberfläche schaffen und vorfinden, was sie gesucht haben: eine unberührte Welt.
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