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"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen." Friedrich Nietzsche

Archiv für die 'Stephen King' Kategorie

[Rezension] Der Dunkle Turm 3 – Verrat (Graphic Novel)

Erstellt von Anja am 27. Februar 2010

Originaltitel: The Dark Tower (Treachery) (2008)

Verlag: Heyne (8. Februar 2010)

Genre: Graphic Novel

Seiten: 208

ISBN: 978-3453265806

Kurzbeschreibung: Nach der Rückkehr aus Hambry wurden Alain und Cuthbert die Titel von Revolvermännern verliehen, denn beide haben sich im Kampf gegen die Truppen John Farsons bewährt. Doch der Neid bei den übrigen Anwärtern sitzt tief, blieb beiden doch der Kampf gegen ihren Ausbilder Cort erspart, bei dem Anwärter, die versagen, alles verlieren können. Ihr Freund und Anführer Roland ist zwar der magischen Kugel entkommen, steht aber weiterhin unter ihrem bösen Bann …

Verrat ist zu einem mächtigen Wort in Gilead, der Hauptstadt Neu-Kanaans geworden, überall drohen sich Spitzel des Scharlachroten Königs einzuschmuggeln. Während die Revolvermänner den Kampf gegen Farsons Truppen fortführen, wird Rolands Mutter, Gabrielle Deschain, erneut vom Zauberer Marten zu einem Verrat an ihrem Mann verführt und diesmal soll der Dinh Gileads endgültig sterben.

Meine Meinung: Die Geschichte ist eine direkte Fortsetzung zum zweiten Band (Der Lange Heimweg). Neu dazu kommt das junge Mädchen Aileen, die Nichte von Cort, dem Ausbilder und Lehrer aller, die Revolvermänner werden wollen. Sie hat den Traum ebenfalls Revolvermann zu werden und will ihn sich auch mit allen Mitteln erfüllen.

Die Zeichnungen, vor allem die Qualität der Zeichnungen, bleiben der bisherigen Linie treu. Die Bilder erscheinen sehr realistisch. Die Atmosphäre ist nicht mehr so düster wie in Band 2, man bekommt sogar einige fröhliche Bilder und Farben am Anfang präsentiert: eine sonnige Landschaft in sattem Grün, ein Himmel in tiefem Blau. So etwas bekam man bisher so gut wie nicht zu sehen.

Natürlich gibt es wieder umfangreiches Bonusmaterial. Kurze Erklärungen zu den Hintergründen der Revolvermann-Anwärter und ihrer Mannbarkeitsprüfung, die Rolle der Frauen in der Herrschaftswelt von Neu-Kanaan, den Sekten „Schwestern der Rose“ und den Manni, sowie der bösen Tradition der Vergiftungen, denen sich der Scharlachrote König bedient. Dazu gibt es einen Auszug aus der „Giftliste“, die jeder Revolvermann auswendig lernen muss. Dann gibt es noch eine Abhandlung über die in Mittwelt sehr beliebten Rätselwettbewerbe (inkl. Rätseln und späteren Lösungen für den Leser) und Erläuterungen zu den sieben Feiertagen in dem Roman und natürlich noch einige Skizzen, Cover und Variant Cover.

Zum Schluss die Revolvermann-Litanei:

Ich ziele nicht mit der Hand;
Wer mit der Hand zielt,
hat das Angesicht seines Vaters vergessen.
Ich ziele mit dem Auge.

Ich schiesse nicht mit der Hand;
Wer mit der Hand schiesst,
hat das Angesicht seines Vaters vergessen.
Ich schiesse mit dem Verstand.

Ich töte nicht mit meiner Waffe;
Wer mit seiner Waffe tötet,
hat das Angesicht seines Vaters vergessen.
Ich töte mit dem Herzen.


Du hast das Angesicht Deines Vaters vergessen…

Der junge Revolvermann Roland ist den Klauen des Scharlachroten Königs entkommen – vorerst. Denn zu Hause in Gilead drohen bereits neue Gefahren. Und der Zauberer Maerlyn benutzt Rolands Mutter für sein böses Ränkespiel.

Mit Verrat, dem dritten Band der epischen Graphic Novel, wird Stephen Kings große Saga um den Dunklen Turm um völlig neue Geschichten bereichert.

Autor: Robin Furth, Peter David, Stephen King
Illustration: Jae Lee, Richard Isanove
Verlag: Heyne
Erschienen:
ISBN:
Seitenzahl: 208 Seiten
Altersgruppe:
02/2010 978-3-453-26580-6 Jugendliche und Erwachsene


Die Grundidee der Handlung
Nach der Rückkehr aus Hambry wurden Alain und Cuthbert die Titel von Revolvermännern verliehen, denn beide haben sich im Kampf gegen die Truppen John Farsons bewährt. Doch der Neid bei den übrigen Anwärtern sitzt tief, blieb beiden doch der Kampf gegen ihren Ausbilder Cort erspart, bei dem Anwärter, die versagen, alles verlieren können. Ihr Freund und Anführer Roland ist zwar der magischen Kugel entkommen, steht aber weiterhin unter ihrem bösen Bann …

Verrat ist zu einem mächtigen Wort in Gilead, der Hauptstadt Neu-Kanaans geworden, überall drohen sich Spitzel des Scharlachroten Königs einzuschmuggeln. Während die Revolvermänner den Kampf gegen Farsons Truppen fortführen, wird Rolands Mutter – Gabrielle Deschain – erneut vom Zauberer Marten zu einem Verrat an ihrem Mann verführt – und diesmal soll der Dinh Gileads endgültig sterben …


Beurteilung der Zeichnung / Textdarstellung
Zu Beginn des ersten Kapitels überraschen den Leser knallig-intensive Farben, eine sonnige Landschaft in sattem Grün, ein Himmel in tiefem Blau. So was bekam man in der Serie bisher so gut wie nicht zu sehen. Bekannter ist dem Leser da der starke Einsatz von Schatten, den die Zeichner nicht nur verwenden, um ihren Bildern Plastizität und Tiefe zu verleihen, sondern auch, um Gesichtszüge zu verschleiern und bestimmte Motive nur als Silhouette darzustellen.

Als hochwertig präsentiert sich der Zeichenstil von Jee und Isanove, die Bilder sind aufwendig und liebevoll erstellt und wirken realistisch. Die Figuren und Gesichtszüge der Charaktere legen Wert auf einen überwiegend natürlichen Look und werden gekonnt, ob nun bei Freund oder Feind, wiedergegeben. Der Leser muss hilflos zusehen, wie Roland dem Wahn erliegt, den die rote Zauberkugel – genannt Maerlyns Pampelmuse – bei ihm auslöst. Sie versucht ihn sogar vor der Hilfe durch seine Freunde zu isolieren, indem sie tatsächliche Ereignisse mit schrecklichen Visionen deckt und Roland im Traumschlaf reagieren lässt – Cuthbert kommt nur knapp davon. Erschreckend und furchteinflößend sind die Portraits von Cortland Andrus – kurz Cort –, dem alten Soldaten und Ausbilder vieler Revolvermänner. Die Kämpfe der Mannbarkeitsriten haben ihn mit vielen Narben gezeichnet und Stück für Stück entstellt. Einen ganz neuen Auftritt hat Aileen, die Roland zur Frau versprochen ist, aber einen störrischen Geist hat und lieber ein Revolvermann werden möchte. Sie hat eine coole Ausstrahlung, teils weiblich-charmant, teils hart.
Die Portraits werden, wie auch alle anderen Grafiken, durch die allgegenwärtigen Schatten dominiert, die eine zu der apokalyptisch-fantastischen Mittwelt passenden, düster-bedrohlichen oder mystischen Atmosphäre noch unterstreichen. Die Farbpalette, der sich die Illustratoren weiterhin bedienen, ist zwar nicht mehr so lebendig wie zu Beginn des ersten Kapitels, aber weiterhin intensiv. Immer wieder wirken manche Bereiche der Grafiken grobkörnig bzw. fein gepunktet, was an Ergebnisse erinnert, die man erhält, wenn man mit Farbe vollgesogene Pinsel über ein feines Metallsieb über der zu kolorierenden Fläche reibt. Lee und Isanove arbeiten zudem viel mit Farbverläufen, die auch in die Konturen von Landschaften, Bauten und Silhouetten von Personen eindringen. Die Farben und Farbtemperaturen sind dabei den Situationen angepasst, ähnlich wie die Farbintensität. Die Landsschaftszeichnungen – will man sie als solche bezeichnen – fallen zumeist dunstig-trüb aus. Figuren, aber auch Pflanzen und Gebäudeteile schälen sich nur träge schemenhaft aus der rauchig-nebligen und fremdartig wirkenden Umgebung heraus.

Stück für Stück greifen die Szeneristen und Stephen King in der Graphic Novel jedes noch so kleine Detail auf, dass in Kings Romanen „zu kurz kam“ – wie den Rätselmeister – und zeichnen so ein vollkommenes Bild.

Die beiden Grafiker arbeiten mit vielen recht großformatigen bis ganzseitigen Darstellungen, die während der Kämpfe recht blutig ausfallen, ohne jedoch übertrieben blutrünstig zu sein. Gelegentlich ist einer Zeichnung auch eine Doppelseite gewidmet, so z.B. dem maskierten John Farson im vierten Kapitel. Beeindruckend auch die zweiseitige Darstellung im fünften Kapitel, die Roland, Cuthbert und Alain auf dem Schießplatz unterhalb der Festungsmauern Gileads zeigt. Die Grafik ist auch hier ein eindrucksvoller Mix aus detaillierter Umsetzung, gut gewählter Farben und dem typischen, mystischen Dunst, den die Künstler der Landschaft Neu-Kanaan zuschreiben. Die Bildpanels sind mit schwarzer Rahmung hinterlegt, die in der Gesamtkonzeption perfekt zu den Stimmungen passen, welche die Bilder aufbauen.

Diese Graphic Novel hebt sich von einfachen Comics nicht nur durch die künstlerischen Arbeiten, sondern auch durch die Textgestaltung ab, die – den Regeln der deutschen Rechtschreibung schon eher folgend – comicuntypisch Dialoge und Erzähltexte in Groß- und Kleinschrift einbringen. Entgegen dem amerikanischen Trend sind nur sehr wenige Geräusche mit Soundwords verdeutlicht.


Aufmachung des Comics
Das Taschenbuch, von der Größe zwischen A5 und A4, ist mit einer weichen Klappbroschur ausgestattet, die Platz für vorne einem kurzen Text von Stephen King und hinten Informationen zu den Autoren und Zeichnern bietet. Nach einem ausführlichen Vorwort von Ralph Macchio folgt eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse, die dem Leser hilft, wieder in die Geschichte einzusteigen. Die Aufmachung der jeweiligen Kapitelseiten entspricht den Vorgängerbänden und wirkt wie eine alte, teils vom Rost angefressene Stahlplatte, die einen Rahmen um eine Szene aus dem folgenden Kapitel bildet – eine schöne Idee.

Richtig zugelangt haben die Macher bei der Ausstattung im Anschluss an den Plot. Immer ergänzt um wenige Bilder, gibt es zunächst Erklärungen zu den Hintergründen der Revolvermann-Anwärter und ihrer Mannbarkeitsprüfung. Weitere Abschnitte widmen sich der Rolle der Frauen in der Herrschaftswelt von Neu-Kanaan, den Sekten „Schwestern der Rose“ und den Manni, sowie der bösen Tradition der Vergiftungen, denen sich der Scharlachrote König bedient. Passend hierzu gibt es einen Auszug aus der „Giftliste“, die jeder Revolvermann auswendig lernen muss, bevor er zur Mannbarkeitsprüfung zugelassen wird. Abschließend berichtet eine Abhandlung über die in Mittwelt heiligen Rätselwettbewerbe (inkl. Rätseln und späteren Lösungen für den Leser) und Erläuterungen zu den sieben Feiertagen, die für Kenner von Glas
Nach den Textbeiträgen schließt das Buch mit einer Galerie aus 20 Bildern von Lee und Isanove, aber auch Gastzeichnern, teils fertige Grafiken, teils noch unkolorierte Tuscheskizzen.
nicht uninteressant sind, haben sie in diesem Roman doch eine enorme Bedeutung.


Fazit
Auch in der dritten Graphic Novel gibt es für Comicfreunde und Fans von Stephen Kings apokalyptischem Fantasyepos „Der Dunkle Turm“ wieder vieles, was aus den Romanen nicht bzw. nicht allzu sehr bekannt ist und diese um Erlebnisse in Rolands Jugend hervorragend ergänzt. Der Leser wird auf seiner Reise durch die mystische Mittwelt mit eindrucksvollen Artwork von Jae Lee und Richard Isanove begleitet. Ein erstaunliches Werk.



Hinweise
Rezension von Sven Trautmann
Herzlichen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Diesen Comic kaufen bei: amazon.de


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[Rezension] Der Dunkle Turm 2 – Der lange Heimweg (Graphic Novel)

Erstellt von Anja am 23. Februar 2010

Kurzbeschreibung: Der junge Revolvermann Roland war Zeuge, wie seine große Liebe Susan auf dem Scheiterhaufen verbrennen musste. Nun ist sein Geist in einer der gläsernen Kugeln des Zauberers Maerlyn, der Pampelmuse, gefangen und Roland trifft dort zum ersten Mal auf den Scharlachroten König – dem Verschlinger der Welten – mit dem ihm mehr verbindet, als er bisher vermutete. Während er in dieser Parallelwelt einen einsamen und fast aussichtslosen Kampf führt, haben seine Freunde alle Hände voll zu tun, um sich vor immer neuen Gefahren zu wehren. Wer weiß, wie die  – zu dieser Zeit ungleiche – Konfrontation ausgegangen wäre, wenn nicht im letzten Moment der unscheinbare Sheemie in die Auseinandersetzung eingegriffen hätte. Zurück zu Hause ist alles anders. Roland hat sich verändert und nichts wird mehr sein wie es mal war…

Meine Meinung: Ein neues Kapitel wird mit “Der lange Heimweg” im Zyklus des Dunklen Turms von Stephen King aufgeschlagen. Statt der Zusammenfassung eines Romans, wie es im ersten Teil der Comicreihe noch der Fall war, erwarten den Leser ganz neue Ereignisse, die im Buch von Stephen King lediglich kurz angeschnitten wurden, aber hier voll ausgearbeitet werden. Man bekommt neue Informationen geliefert.

Die Story ist noch etwas düsterer als der erste Band, aber die Farben und Bilder wieder ebenso kraftvoll und der Stimmung entsprechend eingesetzt. Dieser Band bzw. die Geschichte fällt ein wenig dünner aus, besteht nur aus 5 Kapiteln, aber kann wieder mit reichlich Bonusmaterial punkten: Die Geschichten “Willkommen im Dogan” (Teil 1-3), Die Mutanten von Mittwelt, Die Anrufung der Wächter. Am Ende folgen dann noch eine farbige Karte der Endwelt und zahlreiche Cover, Variant-Cover und Skizzen.


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[Rezension] Der Dunkle Turm (Graphic Novel)

Erstellt von Anja am 14. Februar 2010

Kurzbeschreibung: Stephen King`s mehrbändiges Werk über den Dunklen Turm wird hier fortgesetzt. Als Graphic Novel wird die Geschichte erzählt, wie aus dem jungen Revolvermann Roland jener unerbittliche Kämpfer wird, der den Mann in Schwarz bis ans Ende aller Welten verfolgt – und dabei immer auf der Suche nach dem Dunklen Turm ist. Im ersten Band werden Roland und seine Freunde Cuthbert und Alain vorgestellt, wie Roland seinen Meister Cort herausfordert, um mit 14 Jahren schon Revolvermann zu werden, wie die drei den Auftrag bekommen nach Osten zu ziehen und den Feind zu beobachten. Dort trifft er die Liebe seines Lebens, und alles nimmt ein verhängnisvolles Ende.

Meine Meinung: Hier wird absolut nichts Neues erzählt. Alles was man über die Jugend des Revolvermannes schon in den Romanen gelesen hat, wird hier auf eine neue Art erzählt. Und das ist gerade richtig! Bereits nach wenigen Seiten wurde meine Erinnerung an die Personen und Ereignisse wieder aufgefrischt, man kommt sehr schnell wieder rein. Auch wenn man die Romane von Stephen King nicht gelesen hat, wird man fasziniert sein von diesem Comic, der eine gute Mischung aus Italo Western und Fantasy ist. Die Umsetzung finde ich sehr gelungen, die Macher haben sich im Text sehr an die Vorlage gehalten, zumindest woran ich mich noch erinnern kann.

Die Bilder sind schön und stimmungsvoll gezeichnet, die kunstvollen Zeichnungen treffen die Charaktere so, wie ich sie mir vorgestellt habe und die Atmosphäre wurde gut eingefangen mit den zum Teil sehr kräftigen Farben.

Dieser Sammelband enthält die US Dark Tower Comics : The Gunslinger Born #1-7. Sehr schön auch die Aufmachung des Sammelbandes mit den ersten sieben US-Heften und massig Zusatzmaterial: Sehr ansehnliche Klappenbroschur, schönes, druckveredeltes Cover von David Finch, Vorwort von Marvel-Redakteur Ralph Macchio, Nachwort von Stephen King, alle Original-Cover, Kartenmaterial, Nachdruck- und Variant-Cover, Faltposter von Jae Lee … das kann sich definitiv sehen lassen für den Preis!

Ich bin zwar eigentlich kein Comic Leser, aber diese Reihe kann ich definitiv jedem empfehlen, der die Reihe um den Dunklen Turm gelesen hat, der Comics oder einfach eine gute Geschichte mag.


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[SuB] Der Dunkle Turm – Graphic Novels

Erstellt von Anja am 9. Februar 2010

Eigentlich bin ich ja kein Comic Leser, aber schon allein weil es die Fortsetzung der Saga um den Dunklen Turm ist, lohnt es sich bestimmt, mich diesem Genre zuzuwenden… Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt. Die Cover finde ich schon mal interessant und vielversprechend.

Band 1 (Der Dunkle Turm): Stephen Kings Hauptwerk, die siebenbändige Saga um den “Dunklen Turm”, erfährt eine lang ersehnte Fortsetzung: Als Graphic Novel wird die Geschichte erzählt, wie aus dem jungen Revolvermann Roland jener unerbittliche Kämpfer wird, der den Mann in Schwarz bis ans Ende aller Welten verfolgt – und dabei immer auf der Suche nach dem Dunklen Turm ist.

Band 2 (Der lange Heimweg): Der junge Revolvermann Roland war Zeuge, wie seine große Liebe Susan auf dem Scheiterhaufen verbrennen musste. Nun ist sein Geist in einer der gläsernen Kugeln des Zauberers Maerlyn gefangen. Kann er seinem Verderben entrinnen?

Band 3 (Verrat): Der junge Revolvermann Roland ist den Klauen des Scharlachroten Königs entkommen. Doch zu Hause in Gilead drohen neue Gefahren: Der Zauberer Maerlyn benutzt Rolands Mutter für sein böses Ränkespiel.

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[DVD-Tipp] The Stand – Das letzte Gefecht

Erstellt von Anja am 30. Januar 2010

Heute mittag stand ich unschlüssig vor meinem DVD-Regal und ließ meinen Blick schweifen. Hängen geblieben bin ich bei Stephen King`s “The Stand – Das letzte Gefecht”, und da ich die DVDs schon lange nicht mehr angesehen habe, wars mal wieder an der Zeit für ein Re-watch :-)

“The Stand” ist ein vierteiliger Fernsehfilm aus dem Jahr 1993 basierend auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King. Ich halte diese Verfilmung für eine der wenigen guten, kein Wunder, denn Stephen King verfasste höchstselbst das Drehbuch dazu.

Aufgrund der Filmlänge (über 5 1/2 Stunden) wird der Film auf zwei DVDs geliefert. Eine recht ordentliche Bildqualität, der Ton ist durchaus brauchbar. Leider keinerlei Extras, ja nicht einmal ein beigelegtes Booklat. Große Mühe hat sich Warner dabei also nicht gegeben. Aber letzlich geht es aber nicht um die Extras sondern um den Film. Und der ist uneingeschränkt zu empfehlen. In den Hauptrollen spielen durchaus einige bekannte Schauspieler: Gary Sinise, Molly Ringwald, Rob Lowe und Corin Nemec. Stephen King hat einen Miniauftritt als Teddy Weizak, er fährt mit Nadine nach Boulder zu Mutter Abigail und taucht dann am Ende, bei Stus und Toms Heimkehr, als ein Wachposten, der den Zugang nach Boulder bewacht, nochmals auf.

Inhalt (lt. Wikipedia): In einem militärischen Forschungslabor für biologische Kampfstoffe entweichen durch einen Unfall tödliche Viren. Bevor das Gelände abgeschottet werden kann, entkommt ein kontaminierter Angestellter und bringt das Virus in die freie Wildbahn. Dort erkranken danach immer mehr Menschen an einer Art Supergrippe, die meistens zum Tod führt. Nach kurzer Zeit ist der überwiegende Teil der US-Bevölkerung tot. Einige der wenigen Überlebenden werden in ihren Träumen von der alten Abigail Freemantle eingeladen, sie auf ihrer Farm in Hemingford Home, Nebraska zu besuchen. Von dieser Farm reisen sie dann weiter nach Boulder (Colorado). Doch nicht nur Mutter Abigail sondern auch Randall Flagg besucht die Menschen in ihren Träumen und fordert sie auf alle nach Las Vegas zu kommen. Dort angekommen erfahren sie, dass sie in die endgültige Schlacht zwischen Gut und Böse verstrickt sind. Das Böse wird personifiziert durch Randall Flagg, der sein Hauptquartier im verlassenen Las Vegas aufgeschlagen hat. Dort zieht auch er eine Gefolgschaft zusammen und bereitet sich auf die Entscheidungsschlacht vor.

Die Freie Zone entsendet schließlich eine Gruppe von Boten, die nach Las Vegas reisen um den Konflikt nach „Gottes Plan“ zu beenden. Flagg lässt sie gefangen nehmen und will sie zur Abschreckung für seine von Zweifel geplagten Anhänger hinrichten lassen. Bei der Versammlung anlässlich der Hinrichtung kommt es jedoch zur Explosion einer Atombombe, die der einfältige „Mülleimermann“ seinem Herrn Randall Flagg bringen will.

Ein Mitglied der Botengruppe, das unterwegs einen Unfall hatte und zurückblieb, kehrt nach Boulder zurück und erzählt von der Pilzwolke, die er am Horizont gesehen hat.

Fazit: Ein Film, der alles hat: Abenteuer, Spannung, Fantasy, Apokalypse, Prophezeiung und ein wenig Liebe. Absolut zu empfehlen!

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[Rezension] Stephen King – Sunset

Erstellt von Anja am 24. Januar 2010

Kurzbeschreibung: Was, wenn tödlicher Horror über einen hereinbricht oder Besessenheit und Gelüste alle Vernunft besiegen? Wozu der vermeintlich normale Mensch fähig ist, wenn sein Leben plötzlich eine unerwartete Wendung nimmt: Stephen King zeigt uns das, wie nur er es kann – in dreizehn neuen unheimlichen Geschichten, erstmals in einem Band gesammelt.

Dreizehn phantastische Geschichten über Menschen wie du und ich, deren gewohntes Leben urplötzlich auf den Kopf gestellt wird: Richard wird der eigene Hometrainer zum Verhängnis. Anne bekommt einen Anruf von ihrem Mann – auf dessen eigener Totenfeier. Emily will nach einer Fehlgeburt vor dem Leben davonlaufen – und rennt buchstäblich in ihr Verderben. Monette erzählt einem »Taubstummen«, dass er die eigene Frau, weil sie ihn betrügt, am liebsten umbringen würde – was dieser offenbar wörtlich nimmt. Curtis wird von seinem rachsüchtigen Nachbarn in einem Plastikkabinenklo lebendig begraben. Bei Scott tauchen immer wieder Dinge von Opfern der Anschläge vom 11. September auf, Dinge, die er einfach nicht loswird. John wird Zeuge, wie in einer Raststättentoilette eine Frau verprügelt wird – und greift viel brutaler ein, als er es sich selbst zugetraut hätte.

Meine Meinung: Ich bin begeistert! 13 neue seltsame, gruselige und unfreiwillig komische Kurzgeschichten von Stephen King. Endlich mal wieder! In dem Vorwort zu “Sunset” schreibt Stephen King, dass er in den späten 80er und 90er Jahren so gut wie keine Kurzgeschichten mehr geschrieben hat. Er ist der Meinung, wenn man länger keine mehr schreibt, kann man es verlernen. Im Jahr 2006 bekam er dann das Angebot die Zeitschrift “Best American Short Stories” herauszugeben und nahm sofort an. Danach schrieb er diese 13 Short Stories, und ich denke, es hat sich gelohnt, solange darauf zu warten.

Meine Favoriten sind: “Der Hometrainer”, “Die Höllenkatze”, “Hinterlassenschaften” und “New York Times zum Vorzugspreis”. Die Geschichten sind alle durchweg spannend geschrieben, mal gruselig, mal fantastisch oder der pure Horror. Also sehr ausgewogen und unheimlich unterhaltsam. Und zu jeder Erzählung kann man am Schluss des Buches die Entstehungsgeschichte und auch die eigene Einschätzung des Autors erfahren, aber die sollte man erst am Schluss lesen. Das mag zwar nicht jedermann in gleicher Weise interessieren – ich fand`s aufschlussreich und informativ.

Auch mit bereits bekannten Personen und Orten wird man konfrontiert. Wer Kings letzten Roman “Die Arena” gelesen hat, wird mir sagen können, wer Julia Shunway ist und was sie in Chester`s Mill macht. Faszinierend, wie der Autor in fast jedem seiner Werke auf bereits bekannte Fakten, Personen oder Orte zurückkommt.


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[Rezension] Stephen King – Die Arena

Erstellt von Anja am 6. Januar 2010

Leseprobe                         

Der 1. Satz:

Aus einer Höhe von zweitausend Fuß, wo Claudette Sanders gerade eine Flugstunde nahm, leuchtete die Kleinstadt Chester`s Mill im Morgenlicht, als wäre sie frisch hergestellt und eben erst dorthin verfrachtet worden.

Kurzbeschreibung: An einem gant normalen schönen Herbsttag wird die Stadt Chester`s Mill plötzlich auf unerklärliche Weise durch ein unsichtbares Kraftfeld vom Rest der Welt abgeschnitten. Flugzeuge zerschellen daran und fallen als brennende Trümmer vom Himmel, einem Gärtner wird beim Herabsausen der “Kuppel” die Hand abgehauen, Tiere werden zweigeteilt, Menschen, die gerade in Nachbarorten unterwegs sind, werden von ihren Familien getrennt, und Autos explodieren, wenn sie auf die mysteriöse Wand prallen. Es ist allen ein Rätsel, worum es sich bei dieser unsichtbaren Wand handelt, wo sie herkommt und wann – falls überhaupt – wieder verschwindet. Es gibt kein Entrinnen – und je mehr die Vorräte zur Neige gehen, desto stärker tobt der bestialische Kampf ums Überleben in dieser unerwünschten Arena.

Meine Meinung: The King is back! Dieser 1277 Seiten dicke Wälzer ist so gut, wie ich es vorher schon erwartet hatte. Ich habe es mir zu Weihnachten gewünscht und heute beendet. Im Nachwort schreibt King, dass die Idee für den Roman schon aus dem Jahr 1976 stammt. Und genau das ist die Stärke dieses fulminanten Romans. Das ist nämlich wieder der Stephen King, der in Derry und Little Rock gewütet hat, der ES, THE STAND und IN EINER KLEINEN STADT geschrieben hat, der King, dem es mühelos gelingt, den Horror aus dem Menschenherz zu nehmen. Es war spannend, wie er das Verhalten von Menschen in Krisensituationen glaubhaft darzustellen vermag.

Ich finde “Die Arena“ ist auch ein sehr politischer Roman. Polizeigewalt, Machtmissbrauch, religiöser Fanatismus sowie Umweltverschmutzung sind Themen, die dabei eine wichtige Rolle spielen. Nichtsdestotrotz ist es ein echter King. Allerdings einer, wie er ihn schon seit langem nicht mehr geschrieben hat.

Das Buch hat trotz der fast 1300 Seiten keine einzige, die langweilig oder langatmig ist, nicht zuletzt deshalb, weil sich die Länge der einzelnen Kapitel doch recht übersichtlich darstellt. Ein Buch, bei dem man sich wünscht, man könnte schneller lesen, damit man weiß, wie es weitergeht und, vor allem, wie es endet. Durchaus innovativ ist die Grundidee des Buches mit der unsichtbaren Kuppel und auch die Umsetzung und Auflösung am Ende sind rundum gelungen.

Der letzte Satz:

Mitleid ist nicht Liebe, überlegte Barbie…aber wenn man ein Kind war, musste Nackte zu kleiden ein Schritt in die richtige Richtung sein.


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Neuester Stephen King Roman als TV-Film

Erstellt von Anja am 28. November 2009

Steven Spielberg wird das Buch “Under the Dome” von Stephen King fürs Fernsehen adaptieren. Der kürzlich erschienene Science-Fiction/Horror-Roman soll von Spielbergs Firma Dreamworks TV als Mini-Serie umgesetzt werden. King und Spielberg werden beide als ausführende Produzenten mitwirken. Nach einem Drehbuchautor wird derzeit noch gesucht.

Das Buch handelt von einer kleinen Stadt, welche plötzlich durch ein unsichtbares Kraftfeld von der Außenwelt abgeschnitten wird. Niemand weiß, was es mit dieser “Kuppel” auf sich hat. Während Regierung und Militär von außen versuchen, die Barriere zu durchbrechen, entbrennt in der Stadt ein Machtkampf zwischen zwei Fraktionen.

(Quelle: www.fictionbox.de)

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Stephen King`s Arena erscheint im November 2009

Erstellt von Anja am 22. Oktober 2009

Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben …
Mit “Die Arena” legt Stephen King ein faszinierendes neues Monumentalwerk vor – seinen umfangreichsten und fesselndsten Roman seit “The Stand – Das letzte Gefecht”. Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr …

Kurzbeschreibung: An einem ganz normalen schönen Herbsttag wird die Stadt Chester’s Mill plötzlich auf unerklärliche Weise durch ein unsichtbares Kraftfeld vom Rest der Welt abgeriegelt. Flugzeuge zerschellen daran und fallen als brennende Trümmer vom Himmel, einem Gärtner wird beim Herabsausen “der Kuppel” die Hand abgehauen, Tiere werden zweigeteilt, Menschen, die gerade in Nachbarorten unterwegs sind, werden von ihren Familien getrennt, und Autos explodieren, wenn sie auf die mysteriöse Barriere prallen. Es ist allen ein Rätsel, worum es sich bei dieser unsichtbaren Wand handelt, wo sie herkommt und wann – falls überhaupt – sie wieder verschwindet. Es gibt kein Entrinnen – und je mehr die Vorräte zur Neige gehen, desto stärker tobt der bestialische Kampf ums Überleben in dieser unerwünschten Arena …

arena

Und wieder Nachschub für meine Wunschliste…

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Stephen King`s Colorado Kid als Miniserie

Erstellt von Anja am 14. Oktober 2009

Universal Networks International, der international für Sender zuständige Unternehmensbereich von NBC Universal, gab vor kurzem zusammen mit dem führenden unabhängigen Studio E1 Entertainment die erste gemeinsame Partnerschaft zur Co-Finanzierung von „Haven“, einer 13-teiligen jeweils einstündigen TV-Adaption der Stephen-King-Novelle „The Colorado Kid“, bekannt.

Die Produktion der Serie soll voraussichtlich im ersten Quartal 2010 starten und bis Herbst 2010 sendefertig sein.

Auf einer Insel vor der Küste des US-Bundesstaates Maine wird eine männliche Leiche gefunden, die nicht identifiziert werden kann. Ein paar hartnäckige Lokaljournalisten recherchieren den Fall, aber je mehr Spuren sie verfolgen, desto geheimnisvoller wird das Ganze. Handelt es sich um ein schier unmögliches Verbrechen? Oder sogar um etwas noch Befremdlicheres? FBI Agentin Audrey Parker macht sich an die Entschlüsselung des Rätsels um verfluchte Menschen und deren Exil.

Das ist was feines, ich bin gespannt!

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“The Dark Tower”: Stephen Kings Werk vor der Umsetzung

Erstellt von Anja am 2. Mai 2009

Zwischen 1982 und 2004 veröffentlichte Stephen King sieben Bände in der “The Dark Tower”-Reihe und bediente darin eine Vielzahl an Genres: Fantasy, Sci-Fi, Horror und Western.

Seit längerem ist bekannt, dass Stephen King ein großer J.J. Abrams-Fan ist. King wünschte sich jemanden wie Abrams, um seine “The Dark Tower”-Buchreihe zu verfilmen. Seit 2007 stehen beide tatsächlich in Kontakt für ein solches Projekt und nun äußerte sich Abrams zum Stand derDinge.

Da Abrams mit Star Trek beschäftigt gewesen war und Kollege Damon Lindelof mit der Produktion von “LOST”, visiere man nun den Abschluss von “LOST” (Mai 2010) als Arbeitsstart für eine Umsetzung an. Abrams und Lindelof planen angeblich die Reihe in insgesamt sieben Filmen in die Kinos zu bringen.

(Quelle: SF-Radio.net)

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Stephen King – Der dunke Turm: Graphic Novels

Erstellt von Anja am 17. April 2009

Kurzbeschreibung 1. Comic:

Die Saga um den “Dunklen Turm” wird weitererzählt!
Stephen Kings Hauptwerk, die siebenbändige Saga um den “Dunklen Turm”, erfährt eine lang ersehnte Fortsetzung: Als Graphic Novel wird die Geschichte erzählt, wie aus dem jungen Revolvermann Roland jener unerbittliche Kämpfer wird, der den Mann in Schwarz bis ans Ende aller Welten verfolgt – und dabei immer auf der Suche nach dem Dunklen Turm ist. Das einzigartige grafische Werk “Der Dunkle Turm” bildet den Auftakt zu einer mehrbändigen Serie. · Die Graphic-Novel-Sensation des Jahres! In Zusammenarbeit mit den besten Künstlern von Marvel. Die lang ersehnte Fortsetzung der “Dunkle-Turm”-Saga mit neuen Geschichten.

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Kurzbeschreibung 2. Comic:

Der junge Revolvermann Roland war Zeuge, wie seine große Liebe Susan auf dem Scheiterhaufen verbrannte. Nun ist sein Geist in einer der gläsernen Kugeln des Zauberers Maerlyn gefangen. Kann er seinem Verderben entrinnen? Mit dem zweiten Band der epischen Graphic Novel wird ein völlig neues Kapitel von Stephen Kings großer Saga um den “Dunklen Turm” aufgeschlagen. Zweiter Band von Stephen Kings grandioser Graphic Novel mit völlig neuen Storys aus der Welt des “Dunklen Turms”.


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Tja, mein Wunschzettel bei Amazon nimmt langsam epische Ausmaße an :-) Irgendwann werde ich diese Graphic Novels von Stephen King auch gelesen haben…

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