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"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen." Friedrich Nietzsche

Archiv für die 'Horror' Kategorie

[Rezension] Joe Schreiber – Besessen

Erstellt von Anja am 9. Januar 2010

Der 1. Satz:

Sieht aus wie tot, dachte Mike Hughes.

Kurzbeschreibung: Du hast die Wahl: Bring deine Familie in Sicherheit – oder bleib hier und stirb. Entscheide dich JETZT. Eine zweite Chance bekommt du nicht! Mike Hughes faltet die Notiz zusammen und blickt auf den Operationstisch zu seinem Patienten hinab: Frank Snow, Mörder, verurteilt für seine bestialischen Taten. Er hat Mike den Zettel zugeschoben. Er erwidert Mikes Blick; in seinen Augen lauern der Tod und etwas anderes, etwas Unaussprechliches, das reine Böse. Mike weiß, dass er verloren hat. Er schließt seine Augen. Dann beginnt der Wahnsinn. Und das Sterben.

Meine Meinung: Schreibers erster Roman “Untot” hat mir gut gefallen. Um so neugieriger machte mich der Folgeroman „Besessen“. Nur leider konnte der mich nicht überzeugen. Vom Schreibstil war er gut zu lesen, hatte keine Längen (bei nur 250 Seiten auch nicht schwierig) und spannend war er zwischenzeitlich auch und es lässt sich ideal an einem Abend lesen.

Aber es werden so ziemlich alle Klischees eines Horror-Slasher Movies erfüllt: ein Serienmörder, der nicht von dieser Welt zu sein scheint, ein verlassenes Gebäude, ein paar Gejagte, die voneinander getrennt werden, der Strom fällt aus und Türen fallen von allein zu…

Die Geschichte ist unlogisch (auch in der letzten Nacht, in der das Krankenhaus in Betrieb ist, sollten mehr als 4 Personen vom Personal anwesend sein etc.) und die Hintergründe der Besessenheit bleiben mehr als vage und bruchstückhaft. Der Gruselfaktor war gleich null, die Charaktere sind zu oberflächlich dargestellt, ich konnte keine Sympathie zu einer Figur aufbauen und somit auch nicht recht mitfiebern. Das Ende ist unglaubwürdig, das “Wesen” schon fast lächerlich und man erfährt gar nicht worum es sich dabei handelt. Und der letzte Satz: hä?  Wie kann man denn seine Blutgefäße ohne “Hilfsmittel” öffnen?

Der letzte Satz:

Dave Kellogg öffnete seine Blutgefäße, um die Goldader zu empfangen.


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[Rezension] Scott Sigler – Virulent

Erstellt von Anja am 28. Dezember 2009

Eine Leseprobe findet ihr hier…

Der 1. Satz:

Das musste ein Witz sein.

Kurzbeschreibung: Die USA werden von einem mysteriösen außerirdischen Erreger befallen, der die Opfer zu psychopathischen Killern werden lässt, bevor sie selbst durch die Parasiten sterben. Der Ex-Footballspieler Perry Dawsey ist der Einzige, der den Angriff der Aliens bisher überlebt hat. Dabei hat er die Fähigkeit entwickelt, die Träger der Parasiten zu lokalisieren und es sich zur Aufgabe gemacht, diese aufzuspüren und umzubringen. Die CIA und die Armee versuchen, sich dieses Wissen zunutze zu machen, während die Epidemologin Dr. Margaret Montoya und ihr Team mit Hochdruck an einem Gegenmittel arbeiten. Bis eine neue, noch bedrohlichere Mutation des Erregers auftaucht…

Meine Meinung: “Virulent” ist der zweite Roman von Scott Sigler und die Fortsetzung zu “Infiziert”, mit den gleichen Hauptpersonen. Die Handlung schließt direkt an den Vorgänger an, und man sollte “Infiziert” vorher schon gelesen haben, sonst kommt man nicht so ganz mit. Sigler erzählt seine Geschichte über den vom Virus befallenen Perry Dawsey weiter, doch jetzt ist er nicht mehr der Gejagte, sondern soll als einzig überlebendener Infizierter dem CIA auf der Suche nach dem Bösen helfen.

Was mir gut gefallen hat, dass der Autor komplexe biologische Vorgänge im Körper anschaulich und verständlich beschrieben hat. Durch die sehr bildhaften Beschreibungen ist dieser Horror-Thriller absolut nichts für schwache Nerven. Er ist zum Teil brutal und ziemlich eklig, selbst ich musste einmal kurz unterbrechen. Sigler entwickelt seine Charaktere wieder sehr gut, man erfährt mehr über einige der Protagonisten aus “Infiziert”.

Auch lässt sich der Autor eine Option für noch eine Fortsetzung offen, aber ich wüßte nicht, wie man die Handlung noch weiter ausbauen kann, ohne an Spannung zu verlieren. Trotz des Splatter-Charakters des Buches, kann ich es guten Gewissens als super spannend an jeden empfehlen, der einiges vertragen kann.

Der letzte Satz:

Dieses besondere Objekt war ungefähr so groß wie eine Limonadendose.


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[Rezension] Bram Stoker – Dracula

Erstellt von Anja am 28. Dezember 2009

Der 1. Satz:

3. Mai – Bistritz. Habe München am 1. Mai, 8.35 Uhr abends, verlassen und traf am nächsten Morgen in Wien ein.

Kurzbeschreibung: Jonathan Harker ist ein junger Rechtsanwalt aus London und reist nach Transylvanien zu einem Grafen, der in der nächsten Zeit nach London ziehen möchte und lässt dafür seine hübsche Verlobte für diese Zeit auf der Insel zurück.
Jonathan Harkers Ankunft in Transylvanien bleibt nicht ohne Folgen. Zuerst wird er von den Dorfbewohnern gewarnt, die ihm sogar ein Kruzifix schenken, doch von abergläubischem und verwirrtem Geschwätz lässt er sich nicht aufhalten und setzt seinen Weg in die Burg des Grafens fort.
Dort geschehen viele seltsame Dinge, die ihn genauso wie das außergewöhnliche Aussehen und Verhalten des Grafen verwirren, außerdem darf er auf Geheiß Draculas die Burg nicht mehr verlassen.
Als er eines Tages trotz der Warnung Draculas in einem anderen Zimmer als seinem eigenen einschläft, wird er von drei Frauen geweckt, die ihn beißen. Im letzten Moment kommt der Graf herein, gibt den Frauen ein gefangenes Kind und verschont damit das Leben des jungen Mannes, der seit diesem Augenblick aber um sein Leben bangt.
Bald darauf wird die Freundin Minas, der Verlobten Harkers, schwer krank, sie ist blass und schlafwandelt. Ein Nervenarzt wird geholt, der an den Symptomen eindeutig erkennen kann, dass Lucy von einem Vampir gebissen worden ist. Kann man sie noch retten und was genau ist das Ziel Draculas?

Meine Meinung: Die Handlung von “Dracula” kennt inzwischen fast jeder, schließlich gibt es mehrere Verfilmungen, die ihrerseits bereits Klassiker geworden sind und sogar parodiert wurden, aber wie steht’s mit dem Original?

Diesen Klassiker der Weltliteratur sollte man unbedingt gelesen haben. Graf Dracula ist der Fürst der Vampire, ein blutsaugendes Monster, das zum Sinnbild des Aberglaubens vom Vampirismus wurde. Bram Stoker stellt die unheimlichen Vorfälle in Tagebuch- und Briefform und in der Wiedergabe von Tonbandaufnahmen (sogenannte phonographische Aufzeichnungen) dar.

Die (fiktiven) Zitate aus Briefen, Tagebucheintragungen und Protokollen lassen die Geschichte authentisch wirken und vermitteln zugleich das Grauen, das die jeweiligen Autoren verspürten. Und es lässt den Eindruck entstehen, man lese nicht einfach einen Roman, sondern erhalte vielmehr Einblick in die intimsten Gedanken, Ängste und Hoffnungen von Menschen, die vor hundert Jahren gelebt haben. Bram Stoker’s Sprache hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich anfangs Probleme damit hatte. Das Buch erschien ja erstmalig 1897, und da war die Sprache noch etwas anders als heute.

Anfangs empfand ich das Buch an manchen Stellen etwas schleppend, aber zum Schluss konnte ich es gar nicht beiseite legen. Alles in Allem ein tolles Buch, das man als Vampirbuchleser mal gelesen haben sollte…

Der letzte Satz:

“Ihre Fürsorge und Liebe kennt er bereits, aber später erst wird er begreifen, wie ein paar Männer sie so sehr lieben konnten, daß sie um ihretwillen das Äußerste wagten.”

5sterne

dracula

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[Rezension] Joe Schreiber – Untot

Erstellt von Anja am 11. Dezember 2009

Der 1. Satz:

Der Mann auf dem Boden hat endlich aufgehört zu zucken.

Kurzbeschreibung:

Eine junge Mutter, die ihr Leben für ihr Kind geben würde …
Ein Kidnapper, der das Unmögliche verlangt …
Eine Jagd durch verlassene Dörfer und über verschneite Landstraßen …

… hin zu einem Ort, an dem das Grauen wartet.
… in den Abgrund der Seele, wo ein Albtraum lauert.
… in die Arme eines Gegners, der nicht menschlich ist.

Für Susan Young beginnt der Albtraum ihres Lebens mit einem Handyanruf. Ein Fremder hat ihre Tochter gekidnappt und wird sie töten, wenn Susan nicht seinen Anweisungen folgt. Sie begibt sich auf eine Reise des Schreckens, durch verlassene Dörfer und über verschneite Landstraßen. Die Stimme, die ihr am Handy undenkbare Aufträge erteilt, kommt ihr seltsam vertraut vor. Der Fremde führt Susan zurück an einen Ort, den sie aus ihrem Gedächtnis gestrichen hatte: der Ort, an dem sie vor über zwanzig Jahren einen Mann ermordet hat. Dort wird Susan mit ihren tiefsten Ängsten konfrontiert. Doch ihre Reise ist noch nicht beendet. Der Terror beginnt erst. Susan muss bald erkennen, dass sie es mit einem Gegner zu tun hat, der alles andere als menschlich ist …

Meine Meinung: Der Klappentext klingt super spannend und ich war sehr gespannt auf meinen ersten Horror – Roman von Joe Schreiber. Die Geschichte fängt viel versprechend an und bleibt auch im Hauptteil spannend. Ein Horror – Roadtrip im wahrsten Sinne des Wortes.

Es beginnt wie ein typischer Thriller, mit der Entführung der kleinen Veda und den telefonisch gestellten Bedingungen an die Mutter, aber geht dann im Laufe der Geschichte immer mehr in Horror über. Es gibt viele spannende Stellen die einen förmlich dazu auffordern die Geschichte  immer weiter zu verfolgen.

“Untot” ist sicher kein Meisterwerk, aber doch eine sehr spannende und gruselige Lektüre. Gleich zu Beginn wurde ich von der Handlung gefesselt und habe mit Sue gemeinsam gelitten. Nach dem ersten Drittel wird es natürlich etwas unrealistischer und ich konnte den Zusammenhängen um die vielen “lebenden Toten” nicht mehr ganz folgen, doch wer Horror gern liest, wird es trotzdem mögen. Denn schließlich erwartet niemand bei diesem Genre eine allzu realistische Story, oder?

Der letzte Satz:

Und neben Sue, auf dem Nachttisch, klingelt das Telefon.

5sterne

untot

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[Rezension] Bentley Little – Böse

Erstellt von Anja am 23. November 2009

Der 1. Satz:

Es war der erste Tag des Sommers und Doug Albins erster Tag in Freiheit.

Kurzbeschreibung: In der kleinen Stadt Willis ist noch nie etwas Schreckliches geschehen. Das Grauen beginnt an dem Tag, als ein Fremder in die Stadt kommt. Plötzlich erhalten die Einwohner Briefe von Menschen, die seit Jahren tot sind, und Botschaften, die ihnen Geheimnisse ihrer Nachbarn verraten. Argwohn und Missgunst verbreiten sich wie ein Virus, und bald begeht ein Bewohner den ersten Mord. Das Böse ist nach Willis gekommen. Es wird nicht ruhen, bis der letzte Einwohner zur Hölle gefahren ist.

Meine Meinung: Ich habe große Erwartungen in dieses Buch gesetzt, denn der Klappentext las sich sehr vielversprechend. Die Geschichte fängt relativ harmlos an, und kommt nach und nach etwas mehr in Fahrt und sollte sich gegen Ende in unvorstellbares Grauen steigern. Aber denkste! Die Grundidee vom “Postboten aus der Hölle” finde ich super, aber leider wurde diese Idee nicht gut umgesetzt.

Ich habe den Horror sehr vermisst! Natürlich ist es beängstigend, was alles in dem kleinen Städchen passiert, die “Selbstmorde”, die Post und vor allem der unheimliche Postbote, aber ein wenig fehlt der Schockfaktor dabei. Die merkwürdigen Dinge steigern sich zwar, aber nur sehr langsam. Da könnte es etwas zackiger vorangehen. Ich war trotzdem gespannt, was es mit John Smith auf sich hat, und deswegen las ich aufmerksam weiter.

Den Schreibstil von Bentley Little mag ich, er schreibt sehr flüssig, unterhaltsam, ist nie langweilig oder ausschweifend.

Das Ende sollte wahrscheinlich gruselig sein, aber ich fand es unfreiwillig komisch. Die Idee den “Postboten aus der Hölle” auszuhungern ist klasse, aber wurde ziemlich unspektakulär umgesetzt. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch schön zu lesen, aber leider nicht wirklich ins Horror-Genre einzuordnen.

Der letzte Satz:

Lächelnd schloss er die Klappe des Briefkastens und ging über die Auffahrt zum Haus zurück.

3sterne

boese

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Halloween – Mach den Horror-Check!

Erstellt von Anja am 29. Oktober 2009

Zum Horror-Check bei der Film-Community moviepilotZu moviepilot - Gute Filme für Kino, DVD & TV

Und welcher Horrorstar bist du? Finde es raus…

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[Rezension] Scott Sigler – Infiziert

Erstellt von Anja am 12. Juli 2009

Kurzbeschreibung: Die Epidemologin Margaret Montoya wird bei der CIA mit einer seltsamen Krankheit konfrontiert. Aufgrund eines unbekannten Erregers verwandeln sich normale Menschen in Psychopathen, die ihre Familien töten und sich selbst auf grauenerregende Weise umbringen. Montoya und die US-Regierung glauben zunächst an eine terroristische Attacke mit einer neuartigen Biowaffe, doch die Wahrheit ist noch viel alarmierender …

Meine Meinung: Dieses Buch ist extrem spannend; ein erschreckend realistischer Horrorthriller, der selbst abgebrühten Lesern das Blut gefrieren lässt. Die detailgetreuen Schilderungen sind nichts für schwache Nerven. Eine Mischung aus “Invasion der Körperfresser, “Shining” und “Outbreak”. Dieses Buch dringt tief in die Neurobiologie und die Stoffwechselphysiologie ein, was die Gedankengänge für viele Leser wahrscheinlich schwer zu verstehen macht. Jedoch macht genau dieses Wesen das Buch zu einem der glaubhaftesten Thriller den ich je gelesen habe. Also sicher, “Infiziert” ist brutal und hart, aber auch sehr fesselnd. Auf jeden Fall empfehlenswert. Eine Fortsetzung zu diesem Buch ist auch bereits in Planung, es heißt “Virulent” und erschein Anfang 2010.

Meine Wertung: 5sterne

infiziert

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[Rezension] Bentley Little – Furcht

Erstellt von Anja am 14. Juni 2009

Kurzbeschreibung: Herzlich willkommen in unserer Wohnanlage Bonita-Vista. Bei uns sind Sie sicher, die Siedlung wird bewacht. Mit Ihrem Einzug akzeptieren Sie die Regeln der Gemeinde: Wir haben das Recht über Ihre Einrichtung, Ihre Freunde und Ihren Job zu bestimmen. Kontakte zu Nachbarn sind untersagt. Fluchtversuche sind zwecklos. Regelverstöße werden hart bestraft. Es drohen körperliche Sanktionen oder der Tod. Wir hoffen, Sie fühlen sich wohl. Mit freundlichen Grüßen, die Verwalter.  PS: Sie werden beobachtet!

Meine Meinung: “Furcht” lehrt einen wirklich das Fürchten. Allein die Vorstellung eines solchen Eigentümervereins, der über jede noch so kleine Unwichtigkeit bestimmt, kann einem schon etwas Angst machen. Der Verein nimmt sich Sachen heraus, die in die Privatsphäre und sogar in die Intimsphäre der Bewohner eindringen und sie kontrollieren und bestrafen für jede noch so kleine Verfehlung (z.B. gibt es einen Mahnbescheid für Maureen, weil ihr Tampon und Slipeinlagenvorrat für eine Frau ihres Alters zu gering ist). Manchmal musste ich auch lachen über die sogenannten Verbote, die der Eigentümerverein aufstellte, obwohl das ganz gewiss nicht lustig ist (z.B. keine Haustiere, keine Kinder, keine laute Musik, keine Zimmerpflanzen, keine individuelle Hauseinrichtung, keine persönlichen Gegenstände im Haus, keine unverheirateten Paare oder gar Homosexuelle Paare usw.). Je mehr die Handlung voranging, umso schlimmer wurde es für die Bewohner von Bonita-Vista und umso mysteriöser wurde es auch. Anfangs hielt ich das Buch nur für einen Thriller aber am Ende wurde es echt gruselig, als das Geheimnis um den Bonita-Vista Eigentümerverein gelüftet wurde. Auf jeden Fall sehr empfehlenswert für Horror-Liebhaber!

Meine Wertung: 5sterne

furcht

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[Rezension] Patrick Graham – Das Evangelium nach Satan

Erstellt von Anja am 19. April 2009

Zum Inhalt: FBI-Profilerin Maria Parks verfügt seit einem traumatischen Unfall über eine übernatürliche Gabe: Sie hat Visionen, in denen sie in den Körper anderer Menschen schlüpft, oftmals Mordopfer in ihren letzten Minuten. Als sie hinzugezogen wird, vier vermisste Nonnen zu finden, sind diese bereits ermordet. Gekreuzigt. Bei den Ermittlungen bringt Maria einen übermächtigen Gegner gegen sich auf: eine uralte Sekte, die skrupellos danach trachtet, das Evangelium des Satans bekannt zu machen und die Vorherrschaft über die katholische Kirche zu erlangen. Nun, nach Jahrhunderten, wittert sie ihre Chance. Denn der Satan will von der Welt Besitz ergreifen …

Meine Meinung dazu: Ein dämonischer Thriller der Extraklasse – packend, atemlos und abgründig! Das ist eines der spannendsten Bücher, das ich bisher gelesen habe. Was soll ich sagen: Das Buch ist einfach klasse geschrieben. Die Idee mit dem vom Glauben abgefallenen Jesus am Kreuz find ich gewagt aber genial umgesetzt und echt unheimlich dargestellt. Auch die Reise des Evangeliums durch verschiedene Länder über die Tempelritter bis zu abgeschotteten Klöstern hat mich gefesselt. Der Schriftsteller hat sehr gut recherchiert (seine Leidenschaft gehört der Religionsgeschichte), die “Tatsachen” mit Fiktion vermischt, zumindest hoffe ich das…

Meine Wertung: 5 Sterne *****

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