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"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen." Friedrich Nietzsche

Archiv für die 'Kino' Kategorie

[Trailer] Männer, die auf Ziegen starren

Erstellt von Anja am 5. März 2010

Endlich mal wieder ein Film zum Lachen, den ich mir nicht entgehen lassen werde…


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[Trailer] Das Kabinett des Doktor Parnassus

Erstellt von Anja am 16. Januar 2010

Heath Ledgers letzte Rolle, weitergeführt von Johnny Depp. Steht auf jeden Fall auch auf meiner Liste der Filme, die ich noch anschauen möchte.


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[Kinokritik] Avatar 3D

Erstellt von Anja am 12. Januar 2010

Worum geht es? Vor Jahren wurde Jake Sully schwer verwundet und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Als ihm für ein Projekt das Angebot unterbreitet wird, zum weit entfernten Planeten Pandora zu reisen, willigt er schnell ein, um seinem für ihn sinnlos gewordenen Leben zu entkommen. Denn dort erwarten ihn unvorstellbar schöne und farbenreiche Landschaften aus üppigen Regenwäldern mit fantastischen Pflanzen und Tieren – manche wunderschön, andere furchterregend. Doch Pandora ist nicht unbewohnt: Die Na’vis sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt.
Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium. Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Na’vi DNA erschaffen wurden: die so genannten Avatare.
Ein Avatar wird von einem Menschen mental gesteuert, indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Avatar-Körper verbunden sind.
Während Jakes Erkundigungen auf Pandora trifft er die junge und schöne Na’vi Frau Neytiri, die ihn sofort fasziniert. Durch sie lernt er nach und nach das Leben und die Kultur der Na’vis kennen. Doch je mehr Zeit Jake mit den Na’vis verbringt, desto mehr gerät er in einen Konflikt, mit sich selbst und mit seiner Außenwelt. Er muss sich entscheiden, auf wessen Seite er steht – in einem Kampf, der über das Schicksal einer ganzen Welt entscheidet.

Meine Meinung: 3D-Brille auf und los gings! Für Brillenträger sind diese 3D-Brillen nicht sehr bequem, da ja die Nase schon belegt ist. Aber die Druckstellen erträgt man tapfer, der Film entschädigt für den “Schmerz”.

Ich war total gespannt, auch weil ich noch nie einen Film in 3D gesehen habe. Nach einer kleinen technischen Störung nach etwa 30 Minuten ging es dann pannenfrei weiter.

Der Planet Pandora ist eine Welt, die mit den Gegebenheiten auf der Erde nur schwer vergleichbar ist. Der Dschungel weist zwar Ähnlichkeiten zu unserer Welt auf, doch im großen und ganzen unterscheiden sich Flora und Fauna fundamental: Kunterbunte, riesengroße Fabelwesen, am Boden oder in der Luft.

Die Handlung ist schlicht: Die Menschen überfallen Pandora, unterdrücken die Urbevölkerung und beuten die Ressourcen aus, wurde aber trotzdem genial verpackt und umgesetzt. Nie war die Grafik so überragend und faszinierend. Ein wahrer Aufbruch nach Pandora, der leider schon nach zweieinhalb Stunden (die einem wie maximal 90 Minuten vorkommen) vorbei ist. Die Charaktäre sind eindimensional, aber so soll es ja auch sein! Es ist der klassische Kampf zwischen ‘Gut’ und ‘Böse’. Da ist der Böse eben böse und der Gute eben symphatisch und makellos.

“Avatar – Aufbruch nach Pandora” darf man nicht verpassen, in 3D oder auch nicht, solche Filme sind wirklich fürs Kino gemacht!


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[Kinokritik] New Moon

Erstellt von Anja am 2. Dezember 2009

Inhalt: Bellas 18.Geburtstag bringt einschneidende Veränderungen mit sich, doch andere, als sie der Teenager erwartet hat. Aus Sorge um Bella, die von einem seiner Vampirbrüder attackiert wurde, trennt sich Edward von ihr, zieht mit seiner Familie fort. Trost in ihrem Schmerz findet Bella nur in ihrem Jugendfreund Jacob, der ihr wieder Hoffnung und Halt bietet. Doch auch Jacob verbirgt ein Geheimnis, eine zweite übernatürliche Identität, die ihn nicht nur zum romantischen Rivalen, sondern zum erbitterten Feind Edwards macht.

Meine Meinung: Hm, ich weiß gar nicht richtig was ich dazu sagen soll. Auf jeden Fall habe ich was besseres erwartet. Stellenweise war es mir einfach zu schnulzig. Teenager würden es wahrscheinlich lieben, aber dafür bin ich wohl schon zu alt. Im Buch fand ich es gar nicht kitschig, aber im Film habe ich manchmal die Augen verdreht.

Jacob und das Wolfsrudel waren gut besetzt und sehr gut aussehend, was ja nicht anders zu erwarten war. Jacob ist einfach heiß. Nachdem man eine ganze Weile Jacob mit nacktem Oberkörper betrachten konnte, wirkt Edward dagegen unscheinbar, schmächtig und ziemlich grau. Was mich zum nächsten Kritikpunkt bringt: Das Make-up der Vampire, vor allem der Volturi und Edwards Oberkörper war einfach nur grottig schlecht. Die Frisuren der Obervampire sind schon seit dem Mittelalter out und die Besetzung fand ich auch nicht so gelungen.

Das Publikum im Kino war ganz angenehm, keine kreischenden oder kichernden Mädels in meiner Nähe. In der Szene als sich Jacob (noch mit langem Haar) das Shirt auszieht, um Bellas blutende Wunde zu versorgen, ging ein großes Raunen und Lachen durch den Saal. Das fand ich ziemlich witzig, denn ich hatte eben Kreischerei erwartet :-)

Ein wenig Action gibt′s in “New Moon” natürlich auch zu erleben. Besonders die Verwandlungs- und Kampfszenen der Wölfe bieten dabei einige spektakuläre Effekte, starke Choreografien und eine angemessen beängstigende Komponente, wenn sich die Kreaturen der Nacht miteinander messen.

3sterne


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[Trailer] Szenen aus New Moon

Erstellt von Anja am 15. November 2009

Hier schon mal zur Einstimmung auf den baldigen Kinostart ein paar Szenen aus “New Moon”:



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[Trailer] Das Bildnis des Dorian Gray

Erstellt von Anja am 11. November 2009

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Oscar Wilde kommt voraussichtlich am 18. März 2010 ins Kino.

Die Hauptfigur, der reiche und schöne Dorian Gray, besitzt ein Porträt, das statt seiner altert und in das sich die Spuren seiner Sünden und Vergehen einschreiben. Während Gray immer maßloser und grausamer wird, bleibt sein Äußeres dennoch jung und makellos schön.


Bisher habe ich das Buch auch noch nicht gelesen, deswegen kann ich keine Vergleiche anstellen, aber der Trailer gefällt mir ganz gut. Die Figur des Dorian Gray kannte ich bisher nur aus dem Film “Die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen”.

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Die 100 besten Filme des Jahrzehnts

Erstellt von Anja am 10. November 2009

Die “London Times” hat ihre Liste der hundert besten Filme gelistet. Hier habe ich sie gefunden und einfach mal so übernommen. Und gleich die markiert, die ich bereits gesehen habe.

1. “Caché” (Michael Haneke, 2005)
2. “Die Bourne Verschwörung”/”Das Bourne Ultimatum” (Paul Greengrass, 2004/2007)
3. “No Country for Old Men” (Joel und Ethan Coen, 2007)
4. “Grizzly Man” (Werner Herzog, 2005)
5. “Team America” (Trey Parker, 2004)
6. “Slumdog Millionär” (Danny Boyle, 2008)
7. “Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht” (Kevin Macdonald, 2006)
8. “Casino Royale” (Martin Campbell, 2006)
9. “Die Queen” (Stephen Frears, 2006)
10. “Hunger” (Steve McQueen, 2008)
11. “Borat” (Larry Charles, 2006)
12. “Das Leben der Anderen”, Florian Henckel von Donnersmarck, 2006)
13. “This Is England” (Shane Meadows, 2007)
14. “4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage” (Cristian Mungiu, 2007)
15. “Der Untergang” (Oliver Hirschbiegel, 2004)
16. “Vergiss mein nicht!” (Michel Gondry, 2004)
17. “Brokeback Mountain” (Ang Lee, 2005)
18. “So finster die Nacht” (Tomas Alfredson, 2008)
19. “Flug 93″ (Paul Greengrass, 2006)
20. “Donnie Darko” (Richard Kelly, 2001)
21. “Good Night, and Good Luck” (George Clooney, 2005)
22. “Dem Himmel so fern” (Todd Haynes, 2002)
23. “Man on Wire” (James Marsh, 2008)
24. “28 Days Later” (Danny Boyle, 2002)
25. “Dancer in the Dark” (Lars Von Trier, 2000)
26. “Minority Report” (Steven Spielberg, 2002)
27. “Sideways” (Alexander Payne, 2004)
28. “Schmetterling und Taucherglocke” (Julian Schnabel, 2007)
29. “Being John Malkovich” (Spike Jonze, 2000)
30. “Irreversibel” (Gaspar Noé, 2002)
31. “Iraq in Fragments” (James Longley, 2006)
32. “Gladiator” (Ridley Scott, 2000)
33. “Monsoon Wedding” (Mira Nair, 2001)
34. “Findet Nemo” (Andrew Stanton, 2003)
35. “Y tu mamá también – Lust for Life!” (Alfonso Cuarón, 2002)
36. “Capturing the Friedmans” (Andrew Jarecki, 2004)
37. “In the Mood for Love” (Wong Kar Wai, 2000)
38. “Mulholland Drive” (David Lynch, 2001)
39. “Lost in Translation” (Sofia Coppola, 2003)
40. “Syriana” (Steve Gaghan, 2005)
41. “Children of Men” (Alfonso Cuarón, 2006)
42. “Die Unglaublichen – The Incredibles” (Brad Bird, 2004)
43. “The Dark Knight” (Christopher Nolan, 2008)
44. “Unter dem Sand” (François Ozon, 2000)
45. “Sturz ins Leere” (Kevin Macdonald, 2003)
46. “Traffic – Macht des Kartells” (Steven Soderbergh, 2000)
47. “My Summer of Love” (Pawel Pawlikowski, 2004)
48. “Little Miss Sunshine” (Jonathan Dayton/Valerie Faris, 2006)
49. “Beim ersten Mal” (Judd Apatow, 2007)
50. “Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs” (Peter Jackson, 2003)
51. “Das Zimmer meines Sohnes” (Nanni Moretti, 2001)
52. “Der ewige Gärtner” (Fernando Meirelles, 2005)
53. “Milk” (Gus Van Sant, 2008)
54. “Bad Santa” (Terry Zwigoff, 2003)
55. “Chopper” (Andrew Dominik, 2000)
56. “Volver – Zurückkehren” (Pedro Almodovar, 2006)
57. “Le conseguenze dell’ amore” (Paolo Sorrentino, 2004)
58. “Shaun of the Dead” (Edgar Wright, 2004)
59. “Sein und Haben – Être et avoir” (Nicolas Philibert, 2002)
60. “Der Tintenfisch und der Wal” (Noah Baumbach, 2005)
61. “Chihiros Reise ins Zauberland” (Hayao Miyazaki, 2001)
62. “Der Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy” (Adam McKay, 2004)
63. “There Will Be Blood” (Paul Thomas Anderson, 2007)
64. “L’ enfant” (Jean-Pierre und Luc Dardenne, 2005)
65. “Waltz With Bashir” (Ari Folman, 2008)
66. “City of God” (Fernando Meirelles, 2002)
67. “Gomorrha – Reise in das Reich der Camorra” (Matteo Garrone, 2008)
68. “Memento” (Christopher Nolan, 2000)
69. “Persepolis” (Vincent Paronnaud/Marjane Satrapi, 2007)
70. “Die Klasse” (Laurent Cantet, 2008)
71. “Die Monster AG” (Peter Docter/David Silverman/Lee Unkrich, 2001)
72. “Tödliches Kommando – The Hurt Locker” (Kathryn Bigelow, 2008)
73. “Der wilde Schlag meines Herzens” (Jacques Audiard, 2005)
74. “Pans Labyrinth” (Guillermo Del Toro, 2006)
75. “Sprich mit ihr – Hable con ella” (Pedro Almodóvar, 2002)
76. “Control” (Anton Corbijn, 2007)
77. “Bowling for Columbine” (Michael Moore, 2002)
78. “About Schmidt” (Alexander Payne, 2002)
79. “Die große Reise” (Ismael Ferroukhi, 2004)
80. “Ich und du und alle, die wir kennen” (Miranda July, 2005)
81. “In the Loop” (Armando Iannucci, 2009)
82. “Yi Yi” (Edward Yang, 2000)
83. “The Wind That Shakes the Barley” (Ken Loach, 2006)
84. “Hotel Ruanda” (Terry George, 2004)
85. “Die Klavierspielerin” (Michael Haneke, 2001)
86. “Das Waisenhaus” (Juan Antonio Bayona, 2007)
87. “Bes Vakit” (Reha Erdem, 2006)
88. “Die Royal Tenenbaums” (Wes Anderson, 2001)
89. “School of Rock” (Richard Linklater, 2003)
90. “Die Hochzeits-Crasher” (David Dobkin, 2005)
91. “Lantana” (Ray Lawrence, 2001)
92. “Dirty Pretty Things” (Stephen Frears, 2002)
93. “House of Flying Daggers” (Zhang Yimou, 2004)
94. “Eine unbequeme Wahrheit” (Davis Guggenheim, 2006)
95. “Amores perros” (Alejandro González Inárritu, 2000)
96. “Morvern Callar” (Lynne Ramsay, 2002)
97. “Lady Vengeance” (Park Chan-wook, 2005)
98. “L.A. Crash” (Paul Haggis, 2004)
99. “Battle Royale” (Kinji Fukasaku, 2000)
100. “Der Teufel trägt Prada” (David Frankel, 2006)

Immerhin habe ich davon 29 Filme schon gesehen. Und, Mut zur Lücke, einige davon kenne ich gar nicht.

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[Trailer] Avatar – Aufbruch nach Pandora

Erstellt von Anja am 4. November 2009

Nach “New Moon” wird das der nächste Film sein, den ich mir anschauen werde.

Ein im Rollstuhl sitzender Ex-Kriegsveteran namens Jake Sully wird in der Zukunft vom Militär auf einen fernen Planeten namens Pandora gebracht. Dort angekommen, transferiert man seinen Geist in einen künstlich erschaffenen Alienkörper. Eigentlich nur als Kundschafter gekommen, lernt er die Aliens kennen und schließt Freundschaften.



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Stephenie Meyers “Seelen” soll verfilmt werden

Erstellt von Anja am 28. September 2009

Dieses Buch steht schon lange auf meiner Wunschliste, und irgendwann möchte ich es auch gelesen haben. Am besten bevor der Film rauskommt :-)

Handlung: Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig – nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern. Eine von ihnen ist Melanie. Als sie schließlich doch gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält – und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat. Bis sie sich in Ian verliebt …

host

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[Kinokritik] District 9

Erstellt von Anja am 15. September 2009

Handlung: Vor fast 30 Jahren nahmen Außerirdische das erste Mal Kontakt mit der Erde auf. Das Mutterschiff “strandet” über Johannesburg. Die Menschen rechneten daraufhin mit einem feindlichen Angriff oder einem gigantischen technologischen Fortschritt. Doch nichts davon trat ein. Stattdessen waren die Kreaturen Flüchtlinge ihres Heimatplaneten. Während die Nationen der Welt darüber diskutierten, was mit ihnen geschehen soll, wurden sie in einem Auffanglager interniert – im District 9.
Nach Jahren ergebnisloser Verhandlungen sind alle Nationen mit ihrer Geduld am Ende. Die Kontrolle über die nicht-menschliche Spezies wird einem privaten Unternehmen übertragen, der Multi-National United (MNU). Der Konzern ist jedoch nicht am Wohl der ungeliebten Besucher interessiert, sondern verfolgt nur ein Ziel: Mit den mächtigen Waffen der Aliens großen Profit zu machen. Doch bislang sind alle Versuche, diese Waffen zu aktivieren, fehlgeschlagen – denn dazu braucht man Alien-DNA.
Die wachsenden Spannungen zwischen den Außerirdischen und den Menschen erreichen ihren Höhepunkt, als die MNU damit beginnt, alle nicht-menschlichen Wesen, boshaft genannt “Shrimps”,  vom District 9 in ein neues Camp zu verlegen. Bei dieser Evakuierung kontaminiert sich der MNU-Agent Wikus van der Merwe (Sharlto Copley) mit einer mysteriösen Flüssigkeit, die seine DNA verändert. Plötzlich wird Wikus zum meistgesuchten und gleichzeitig verletzlichsten Mann der Erde – denn er ist der Schlüssel, um das Geheimnis der Alien-Technologie zu lüften. Geächtet und ohne Freunde, gibt es für ihn nur einen Ort, um sich zu verstecken: District 9.

Meine Meinung: Niemand Geringerer als Peter Jackson (“Der Herr der Ringe”) steckt als kreativer Kopf und Produzent hinter diesem ebenso innovativen wie faszinierenden Science-Fiction-Actionfilm, der tief unter die Haut geht. Dieser Film ist in jeder Hinsicht sehr außergewöhnlich. Denn der Film ist vom Stil her als Dokudrama angelegt. Interviews erzählen die Story. Und teilweise sieht man die Bilder von Überwachsungskameras. Trotzdem muß man auf gute Spezialeffekte und Actionsequenzen nicht verzichten. Und diese Spezialeffekte sind wirklich sehr gelungen. Obwohl der Film gerade mal ein Budget von 30 Millionen Dollar hatte. Das niedrige Budget merkt man dem Film überhaupt nicht an.

Die Darsteller sind zwar alle unbekannt, aber wirklich sehr gut, besonders Sharlto Copley,  der den Wikus van der Merwe spielt, ist sehr überzeugend. Vor allem am Anfang, als er noch der etwas unbedarfte, fast schon unterbelichtete MNU-Agent war. Im Verlauf des Film gewinnt er immer mehr an Charakter. Dieser Film ist eine geniale Mischung aus “Independence Day”, “Die Fliege” und “Stirb langsam”. Die letzte halbe Stunde war so spannend und actiongeladen, einfach Wahnsinn. Das ist ein Film, den ich mir auf jeden Fall auf DVD holen werde, sobald er rauskommt.

Wann kommt die Fortsetzung?

5sterne

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[Trailer] District 9

Erstellt von Anja am 9. September 2009

Mein nächster Kinobesuch ist schon geplant…


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[Kinokritik] Public Enemies

Erstellt von Anja am 27. August 2009

Handlung: Fast neun Jahre verbrachte John Dillinger in Haft. Nach seiner Entlassung im Mai 1933 holt er das Leben mit großen Atemzügen nach. Überfällt Banken, genießt Alkohol, Geld und Frauen, findet in Billie Frechette seine große Liebe, die ihm trotz erzwungener Trennungen die Treue hält. In 13 Monaten wird Dillinger zum Helden der Bevölkerung, weil er in der Zeit der Großen Depression die verhassten Banken bluten lässt. Und zu einer Reizfigur, die die Agenten des FBI und auch die mächtigen Syndikate am liebsten tot sehen würden. John Dillinger war der erste Mensch, den das FBI als “Staatsfeind Nr. 1″ bezeichnete.

Meine Meinung: John Dillinger war eigentlich schon ne “coole Sau”. Als meistgesuchter Verbrecher der USA zu dieser Zeit, spaziert er unbehelligt in ein Polizeipräsidium, nur mit einer Sonnenbrille “getarnt”, geht in das Büro der Sondereinheit Dillinger, und sieht sich in aller Ruhe Bilder von ihm und seinen Überfällen an. Im Büro sind freilich auch Polizisten, die sich ein Baseballspiel anhören. Dillinger stellt sich dazu, und fragt nach dem Spielstand, den er prompt gesagt bekommt. Danach verlässt er das Gebäude wieder unerkannt. Ob er das allerdings in Echt auch gemacht hat, wage ich zu bezweifeln…

Johnny Depp spielt den populären Bankräuber der 30er-Jahre cool, mit der richtigen Portion Machismo und faszinierend undurchsichtig, einfach grandios. Christian Bale besticht als Dillingers Verfolger: Er spielt den besten Mann des gerade gegründeten FBI, Melvin Purvis. Dieser führt moderne Ermittlungsmethoden ein und lässt Dillingers komplettes Umfeld überwachen.

Die mythische Zeit der amerikanischen 30er erweckt “Public Enemies” perfekt zum Leben. Tolle Kostüme und Kulissen. Manchmal, hauptsächlich während einiger Schießereien, war die Kameraführung etwas gewöhnungsbedürftig. Das passte irgendwie nicht in diese Zeit.

Die Charakterentwicklung fand ich zum Teil etwas dürftig, was aber nicht an der Darstellung der Schauspieler lag, sondern eher an den Machern des Films. So muss als Erklärung für Dillingers Motivation zu seinen irren Taten ein mal eben hingeworfener Halbsatz reichen. Ebenfalls nur angedeutet wird die Zerrissenheit seines Verfolgers Purvis, der von FBI-Gründer J. Edgar Hoover derart unter Druck gesetzt wurde, dass er gegen seine Prinzipien handelte, Folterverhöre und andere zweifelhafte Methoden billigen musste – und schließlich Selbstmord beging. Doch das zeigt der Film nur als Texteinblendung vor dem Abspann.

Aber trotz dieser kleinen Schwächen ist “Public  Enemies” durchaus sehenswert und zu empfehlen für alle, die Johnny Depp mögen und ihn mal als charismatischen Gangster sehen wollen.

4sterne

Fast neun Jahre verbrachte John Dillinger in Haft. Nach seiner Entlassung im Mai 1933 holt er das Leben mit großen Atemzügen nach. Überfällt Banken, genießt Alkohol, Geld und Frauen, findet in Billie Frechette seine große Liebe, die ihm trotz erzwungener Trennungen die Treue hält. In 13 Monaten wird Dillinger zum Helden der Bevölkerung, weil er in der Zeit der Großen Depression die verhassten Banken bluten lässt. Und zu einer Reizfigur, die die Agenten des FBI und auch die mächtigen Syndikate am liebsten tot sehen würden.

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