[Rezension] Richard Laymon – Der Regen

Originaltitel: One Rainy Night Leseprobe
Verlag: Heyne Verlag (1. September 2009)
Genre: Horror
Taschenbuch: 448 Seiten
ISBN: 978-3453675544

Klappentext: Kurz nach einem rassistisch motivierten Mord fällt ein seltsamer, schwarzer Regen auf die Kleinstadt Bixby. Seine warmen Schauer versetzen jeden, der sie auf der Haut spürt, in ekstatische Verzückung. Doch der Regen weckt auch die pure Mordlust. Polizisten erschießen diejenigen, die sie beschützen sollen, harmlose Passanten fallen über ihre Mitmenschen her. Immer mehr Einwohner werden Opfer dieses unheimlichen Phänomens - erfüllt von Hass und Wut ziehen sie aus, um diejenigen, die den schwarzen Tropfen entkommen sind, zu töten. Aus ehemals freundlichen Nachbarn werden unbarmherzige Psychopathen, und schon bald senkt sich der finstere Regen wie ein Leichentuch über die Stadt.

Der 1. Satz:

Das ist wirklich verdammt bescheuert, dachte Hanson.

Meine Meinung: Diese Rezension ist mir definitiv sehr schwer gefallen, weil ich eigentlich nicht weiß, was und wie ich alles schreiben soll. Meine Kritik passt in 3 kurze Sätze. Ein eigenartiger schwarzer Regen geht auf die Kleinstadt Bixby nieder. Dieser Regen macht jeden, der mit ihm in Berührung kommt, wahnsinnig. Menschen drehen massenweise durch und bringen andere, hautsächlich “trockene”, um. Darum geht es auf den gesamten 440 Seiten und darum, wie verschiedene Leute versuchen dem Wahnsinn zu entkommen oder sich zur Wehr setzen. Die Story konnte mich nicht wirklich überzeugen, denn es war immer nur dasselbe, das ganze Buch lang.

Laymon bietet dem Leser eine Aneinanderreihung von Gewalt, Mord und Totschlag – mehr aber auch leider nicht. Der Grund des “schwarzen Regens” wird ziemlich früh aufgeklärt und somit ist die Vorfreude auf das Ende schon ziemlich gedämpft. Der Showdown hätte besser ausgearbeitet werden können. Trotzdem war es durchgehend spannend und actionhaltig. Laymon`s flotter, mitreißender Erzählstil, gepaart mit teilweise unerträglicher Spannung, ist trotz seiner Einfachheit doch fesselnd.

Tja, leider war das für mich einer der schwächeren Romane von Richard Laymon: wenig Story, viel Gewalt und Blut, und ein absolut vorhersehbares und banales Ende. Aber trotzdem für Laymon Fans lesenswert.



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