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"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen." Friedrich Nietzsche

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[Rezension] Lynda Hilburn – Kismet Knight: Vampirpsychologin

Erstellt von Anja am Samstag 27. Februar 2010

Originaltitel: The Vampire Shrink (2007)

Verlag: PAN (28. Dezember 2009) Leseprobe

Genre: Fantasy/Romance-Fantasy

Seiten: 459

ISBN: 978-3426283028

Kurzbeschreibung: Der attraktive Vampir Devereux hat in den letzten 700 Jahren viel erlebt, doch nun lernt er eine Frau kennen, an der er sich die Zähne ausbeißen könnte: Die Psychologin Kismet glaubt nicht an das Übersinnliche und hält Vampire für Hokuspokus. Devereux versucht mit allen Mitteln, sie zu überzeugen. Kismet findet für jede seiner übermenschlichen Fähigkeiten eine rationale Erklärung. Mehr noch: Sie ist sicher, einer neuen Geistesstörung auf die Spur gekommen zu sein und bietet »Betroffenen« ihre Dienste als Vampirpsychologin an. Natürlich bringt sie sich damit in größte Gefahr. Devereux ist versucht, die sturköpfige Frau in ihr Unglück laufen zu lassen – aber da er sich unsterblich in sie verliebt hat, muss er sie immer wieder retten.

Der 1. Satz:

Meine Beziehung zu Vampiren begann in aller Unschuld.

Meine Meinung: Kismet Knight ist Psychologin und, wie der Buchtitel schon verrät, Hauptcharakter dieses Romans. Sie ist Wissenschaftlerin und glaubt nicht an das Übersinnliche, und schon gar nicht an Vampire. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt. Kismet ist stur, sarkastisch, ein Kontrollfreak und nicht leicht zu überzeugen.

Die Geschichte ist sehr flüssig und leicht zu lesen, hat alles, was man von diesem Genre erwarten kann: sie regt manchmal zum Schmunzeln an, auch die Erotik kommt nicht zu kurz und ein wenig Action und Spannung ist enthalten. Die Vorstellung, dass sich ein Vampir vor dem Anblick von Blut ekelt ist schon einen Lacher wert, oder?

Leider konnte mich die Figur der Kismet nicht unbedingt immer überzeugen. Für eine Psychologin fand ich sie zeitweise ziemlich naiv und begriffsstutzig. Bis weit über die Hälfte des Buches ist die junge Psychologin der Überzeugung, es mit einer Horde Spinner zu tun zu haben, die ihre seltsamen Fantasien allzu stark ausleben. Spätestens die ein-und ausfahrbaren Reisszähne hätten mich aber restlos von der Existenz von Vampiren überzeugt, aber Kismet ist Meisterin der Verdrängung. Erst spät akzeptiert sie Devereux, als das, was er nun mal ist: ein mindestens 700 Jahre alter Vampir mit vielen “magischen” Fähigkeiten.

Ansonsten ist “Kismet Knight: Vampirpsychologin” für alle zu empfehlen, die sich der Romance-Fantasy verschrieben haben und ein wenig auf Kitsch und gängige Klischees stehen.


Für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanke ich mich nochmal herzlich bei:


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3 Kommentare zu “[Rezension] Lynda Hilburn – Kismet Knight: Vampirpsychologin”

  1. Soleil sagt:

    Leider funktioniert Dein Kontaktformular nicht und ich habe leider nirgendwo eine Mail-Adresse gefunden. :(
    Zum Buch: Ich muss gestehen, dass ich leider nicht so begeistert davon war, es gibt deutlich bessere, auch wenn mir die Idee sehr gefällt.

  2. Anja sagt:

    Danke Soleil für den Hinweis mit dem Kontaktformular, ich werde mich darum kümmern :-)

  3. Anja sagt:

    In Anbetracht dessen, dass dieses Vampir-Romance Genre schon recht “ausgelutscht” ist, finde ich die Idee mit der Vampirpsychologin ziemlich gut. Sicherlich ist die Umsetzung nicht perfekt, reicht aber allemal für ein kurzweiliges Lesevergnügen aus, wenn man sich nicht an Kitsch und Klischees stört. Manchmal hab ich das ganz gern…

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