[Rezension] Lara Adrian – Gefährtin der Schatten
Erstellt von Anja am Samstag 6. Februar 2010
Kurzbeschreibung: Die Kämpferin Renata dient dem Vampir Sergej Jakut als Bodyguard – doch nicht freiwillig, denn Jakut hält ein Mädchen mit einer besonderer Gabe gefangen, das Renata mit allen Mitteln beschützen möchte. Als die Kleine verkauft wird, ist der Vampirkrieger Nikolai der Einzige, an den sich Renata hilfesuchend wenden kann. Nikolai ist auf der Jagd nach einem Mörder, der alle Vampire der ersten Generation vernichten will. Renata schließt sich Nikolai an und gerät schon bald in einen Strudel aus Mord und Intrigen. Dabei stellt der attraktive Krieger Renatas schwer erkämpfte Unabhängigkeit vor eine Zerreißprobe, denn er weckt Gefühle in ihr, die sie noch nie zuvor erlebt hat. Soll sie sich einer Leidenschaft hingeben, die vielleicht Rettung bedeuten kann – die sie aber auch ins Verderben stürzen könnte?
Der 1. Satz:
Auf der Bühne des höhlenartigen Jazzclubs unter den Straßen von Montreal sang eine Sängerin mit purpurroten Lippen von der Grausamkeit der Liebe.
Meine Meinung: Das ist nun der 5. Teil aus Lara Adrians Midnight Breed Reihe und auch diesmal finde ich das Cover schön gestaltet. “Gefährtin der Schatten” ist viel actiongeladener und härter als der Vorgänger “Gebieterin der Dunkelheit”, da der rote Handlungsfaden um den Bösewicht Dragos weitergesponnen wird und stets präsent ist. Im Gegensatz zu den ersten 4 Büchern, dauert es in diesem Buch bis die Hauptcharaktere zueinander finden. Und in diesem Buch ist die Heldin nicht ein zerbrechliches und hilfloses Geschöpf, sondern eine Kämpferin.
Der Orden kam diesmal etwas kurz. Außer Gideon ist ja quasi sonst niemand wirklich aufgetaucht…. Dennoch fand ich es spannend zu lesen, mit Action, Liebe und Erotik dabei und es hat mir, wie die Vorgänger, auch gut gefallen. Die Geschichte um Niko und Renata ist nicht so extrem erotikhaltig wie die anderen Teile, aber die Mischung zwischen Handlung und Liebesgeschichte ist perfekt, so dass es nie langweilig wird.
Die Geschichte um die Gen-Eins-Vampire kommt nur langsam voran. Man trifft nun auf neue Gegenspieler und man merkt schon sehr deutlich, dass der Focus der Autorin auf den Romanzen liegt und den Rest eher als schmückendes Beiwerk ansieht. Da die Geschichte dieses Mal fern der Heimat der Stammeskrieger spielt, treffen wir auch nicht auf alte Bekannte – mit Ausnahme von Andreas Reichen, der wohl im nächsten Teil die Hauptrolle spielen wird.
Insgesamt also für die Fans der Midnight Breed – Reihe unbedingt empfehlenswert. Einsteigern würde ich aber dann doch eher den ersten Teil ans Herz legen.
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