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"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen." Friedrich Nietzsche

Archiv für Februar, 2010

[Blogparade] 5 Favoriten

Erstellt von Anja am 28. Februar 2010

Natira hat eine Blogparade gestartet, und da ich noch nie bei einer mitgemacht habe, wird das meine erste sein. Bei Musik musste ich auch etwas überlegen, und habe meine wenigen CDs durchgeforstet… Dabei habe ich festgestellt, dass ich in dieser Hinsicht sehr Mainstream bin. Also los gehts…

Musik

1. Bon Jovi: Album –> This left feels right

2. Michael Jackson: Album –> Thriller

3. Gossip: Album –> Music for Men

4. Phil Collins/Genesis: Song –> Another Day in Paradise

5. New Kids on the Block: Song –> Step by Step

Literatur

1. J.R. Ward – Black Dagger Reihe (bisher gibt es 13 Bände über die Vampirkrieger)

2. Stephen King – Der Dunkle Turm –> Graphic Novel und die Romane (Stephen King wird bei mir immer unter den Favoriten sein, wobei das Werk sich ändern kann)

3. Lara Adrian – Midnight Breed Reihe

4. Jonathan Stroud – Die Bartimäus Trilogie

5. Sebastian Fitzek – Der Seelenbrecher

Film

1. Buffy/Angel <– Serie

2. Moonlight <– Serie

3. Happy Feet <– Animationsfilm (soooo süüüüüss)

4. Dirty Dancing (einfach nur Kult)

5. True Blood <– Serie

Nenne Deine derzeitigen persönlichen 5 Favoriten aus dem Bereich

- Musik (Musiker, Band, Komponist, ggf. mit einem bestimmten Werk oder Song)
- Literatur (Autor/Zeichner mit Werk, egal ob Buch oder Comic) sowie
- Film (Kino- und/oder TV-Produktion – ggf. mit Darsteller -, auch TV Serie ist dabei)

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[Rezension] Mary Janice Davidson – Wer zuletzt beisst

Erstellt von Anja am 28. Februar 2010

Originaltitel: Undead and Unworthy (2007)

Verlag: Egmont Lyx (15. Januar 2009) Leseprobe

Genre: Fantasy/Humor

Seiten: 255

ISBN: 978-3802581977

Klappentext: Betsy Taylor, Königin der Vampire, ist kaum aus den Flitterwochen zurückgekehrt, als eine Horde wilder Blutsauger in ihr Haus einfällt und ihre Fähigkeiten als Herrscherin auf eine harte Probe stellt. Kurz darauf bittet Detektiv Nick Berry sie um Hilfe bei der Aufklärung einiger schrecklicher Mordfälle, bei denen offenbar ein Vampir die Hand im Spiel hatte. Zu allem Unglück wird Betsy außerdem vom Geist ihrer unlängst verstorbenen Stiefmutter verfolgt, die nach dem Tod noch viel unausstehlicher ist als zu Lebzeiten. Und auch das Eheleben mit ihrem frisch angetrauten Gatten Eric verläuft alles andere als harmonisch.

Der 1. Satz:

Mir war langweilig.

Meine Meinung: Das war nun inzwischen schon der 7. Band der Betsy Taylor Reihe, und wieder sehr erfrischend, kurzweilig und schnell durchgelesen. Aber irgendwie fehlte auch der “Biss”  an der ganzen Geschichte. Es war zwar nicht langweilig, denn Betsy ist auch ohne Action recht unterhaltsam, aber richtige Spannung kam nicht auf.

Sinclair scheint wie ausgewechselt zu sein: er lachte tatsächlich ziemlich oft, was in den anderen Bänden eher eine Seltenheit war. Betsy hat nur einmal kurz ans Shoppen gedacht. Auch sind die Streitereien zwischen Betsy und ihrem Gatten Sinclair nicht mehr so heftig und spritzig, was ich etwas vermisst habe. Ausserdem fehlen die heißen kribbelnden Szenen zwischen Betsy und Sinclair total. Die Sprüche sind nicht mehr besonders originell, die ganze Story kommt irgendwie nicht so richtig “zum Punkt” und das ein paar liebgewonnene Personen auch noch einen so grässlichen Tod finden, finde ich auch nicht gut.

Betsys Kräfte werden immer seltsamer und unerklärlicher, man weiß gar nicht was man davon halten soll, nichts wird richtig aufgeklärt.

Die Bonusstory “Speed Dating auf Werwolf – Art” hat mir gut gefallen, ist an sich aber nichts besonderes, da sich die Geschichte auch auf normale Menschen übertragen lässt.



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[SuB] Statistik Februar 2010

Erstellt von Anja am 28. Februar 2010

SuB-Stand zum 31. Januar 2010: 34 Bücher

SuB-Zugänge: 13

  • davon gekauft: 12
  • davon geschenkt bekommen: 0
  • davon gewonnen: 0
  • als Rezensionsexemplar bekommen: 1

SuB-Abgänge: 9

  • davon gelesen: 9
  • davon abgebrochen: 0
  • davon Comics: 3

Gesamt: +4

Gelesene Seiten: 3131

Gelesene Genres: 3

  • 5 x Fantasy
  • 3 x Graphic Novel (Comics)
  • 1 x Thriller

SuB-Stand zum 28. Februar 2010: 38 Bücher

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[Rezension] Der Dunkle Turm 3 – Verrat (Graphic Novel)

Erstellt von Anja am 27. Februar 2010

Originaltitel: The Dark Tower (Treachery) (2008)

Verlag: Heyne (8. Februar 2010)

Genre: Graphic Novel

Seiten: 208

ISBN: 978-3453265806

Kurzbeschreibung: Nach der Rückkehr aus Hambry wurden Alain und Cuthbert die Titel von Revolvermännern verliehen, denn beide haben sich im Kampf gegen die Truppen John Farsons bewährt. Doch der Neid bei den übrigen Anwärtern sitzt tief, blieb beiden doch der Kampf gegen ihren Ausbilder Cort erspart, bei dem Anwärter, die versagen, alles verlieren können. Ihr Freund und Anführer Roland ist zwar der magischen Kugel entkommen, steht aber weiterhin unter ihrem bösen Bann …

Verrat ist zu einem mächtigen Wort in Gilead, der Hauptstadt Neu-Kanaans geworden, überall drohen sich Spitzel des Scharlachroten Königs einzuschmuggeln. Während die Revolvermänner den Kampf gegen Farsons Truppen fortführen, wird Rolands Mutter, Gabrielle Deschain, erneut vom Zauberer Marten zu einem Verrat an ihrem Mann verführt und diesmal soll der Dinh Gileads endgültig sterben.

Meine Meinung: Die Geschichte ist eine direkte Fortsetzung zum zweiten Band (Der Lange Heimweg). Neu dazu kommt das junge Mädchen Aileen, die Nichte von Cort, dem Ausbilder und Lehrer aller, die Revolvermänner werden wollen. Sie hat den Traum ebenfalls Revolvermann zu werden und will ihn sich auch mit allen Mitteln erfüllen.

Die Zeichnungen, vor allem die Qualität der Zeichnungen, bleiben der bisherigen Linie treu. Die Bilder erscheinen sehr realistisch. Die Atmosphäre ist nicht mehr so düster wie in Band 2, man bekommt sogar einige fröhliche Bilder und Farben am Anfang präsentiert: eine sonnige Landschaft in sattem Grün, ein Himmel in tiefem Blau. So etwas bekam man bisher so gut wie nicht zu sehen.

Natürlich gibt es wieder umfangreiches Bonusmaterial. Kurze Erklärungen zu den Hintergründen der Revolvermann-Anwärter und ihrer Mannbarkeitsprüfung, die Rolle der Frauen in der Herrschaftswelt von Neu-Kanaan, den Sekten „Schwestern der Rose“ und den Manni, sowie der bösen Tradition der Vergiftungen, denen sich der Scharlachrote König bedient. Dazu gibt es einen Auszug aus der „Giftliste“, die jeder Revolvermann auswendig lernen muss. Dann gibt es noch eine Abhandlung über die in Mittwelt sehr beliebten Rätselwettbewerbe (inkl. Rätseln und späteren Lösungen für den Leser) und Erläuterungen zu den sieben Feiertagen in dem Roman und natürlich noch einige Skizzen, Cover und Variant Cover.

Zum Schluss die Revolvermann-Litanei:

Ich ziele nicht mit der Hand;
Wer mit der Hand zielt,
hat das Angesicht seines Vaters vergessen.
Ich ziele mit dem Auge.

Ich schiesse nicht mit der Hand;
Wer mit der Hand schiesst,
hat das Angesicht seines Vaters vergessen.
Ich schiesse mit dem Verstand.

Ich töte nicht mit meiner Waffe;
Wer mit seiner Waffe tötet,
hat das Angesicht seines Vaters vergessen.
Ich töte mit dem Herzen.


Du hast das Angesicht Deines Vaters vergessen…

Der junge Revolvermann Roland ist den Klauen des Scharlachroten Königs entkommen – vorerst. Denn zu Hause in Gilead drohen bereits neue Gefahren. Und der Zauberer Maerlyn benutzt Rolands Mutter für sein böses Ränkespiel.

Mit Verrat, dem dritten Band der epischen Graphic Novel, wird Stephen Kings große Saga um den Dunklen Turm um völlig neue Geschichten bereichert.

Autor: Robin Furth, Peter David, Stephen King
Illustration: Jae Lee, Richard Isanove
Verlag: Heyne
Erschienen:
ISBN:
Seitenzahl: 208 Seiten
Altersgruppe:
02/2010 978-3-453-26580-6 Jugendliche und Erwachsene


Die Grundidee der Handlung
Nach der Rückkehr aus Hambry wurden Alain und Cuthbert die Titel von Revolvermännern verliehen, denn beide haben sich im Kampf gegen die Truppen John Farsons bewährt. Doch der Neid bei den übrigen Anwärtern sitzt tief, blieb beiden doch der Kampf gegen ihren Ausbilder Cort erspart, bei dem Anwärter, die versagen, alles verlieren können. Ihr Freund und Anführer Roland ist zwar der magischen Kugel entkommen, steht aber weiterhin unter ihrem bösen Bann …

Verrat ist zu einem mächtigen Wort in Gilead, der Hauptstadt Neu-Kanaans geworden, überall drohen sich Spitzel des Scharlachroten Königs einzuschmuggeln. Während die Revolvermänner den Kampf gegen Farsons Truppen fortführen, wird Rolands Mutter – Gabrielle Deschain – erneut vom Zauberer Marten zu einem Verrat an ihrem Mann verführt – und diesmal soll der Dinh Gileads endgültig sterben …


Beurteilung der Zeichnung / Textdarstellung
Zu Beginn des ersten Kapitels überraschen den Leser knallig-intensive Farben, eine sonnige Landschaft in sattem Grün, ein Himmel in tiefem Blau. So was bekam man in der Serie bisher so gut wie nicht zu sehen. Bekannter ist dem Leser da der starke Einsatz von Schatten, den die Zeichner nicht nur verwenden, um ihren Bildern Plastizität und Tiefe zu verleihen, sondern auch, um Gesichtszüge zu verschleiern und bestimmte Motive nur als Silhouette darzustellen.

Als hochwertig präsentiert sich der Zeichenstil von Jee und Isanove, die Bilder sind aufwendig und liebevoll erstellt und wirken realistisch. Die Figuren und Gesichtszüge der Charaktere legen Wert auf einen überwiegend natürlichen Look und werden gekonnt, ob nun bei Freund oder Feind, wiedergegeben. Der Leser muss hilflos zusehen, wie Roland dem Wahn erliegt, den die rote Zauberkugel – genannt Maerlyns Pampelmuse – bei ihm auslöst. Sie versucht ihn sogar vor der Hilfe durch seine Freunde zu isolieren, indem sie tatsächliche Ereignisse mit schrecklichen Visionen deckt und Roland im Traumschlaf reagieren lässt – Cuthbert kommt nur knapp davon. Erschreckend und furchteinflößend sind die Portraits von Cortland Andrus – kurz Cort –, dem alten Soldaten und Ausbilder vieler Revolvermänner. Die Kämpfe der Mannbarkeitsriten haben ihn mit vielen Narben gezeichnet und Stück für Stück entstellt. Einen ganz neuen Auftritt hat Aileen, die Roland zur Frau versprochen ist, aber einen störrischen Geist hat und lieber ein Revolvermann werden möchte. Sie hat eine coole Ausstrahlung, teils weiblich-charmant, teils hart.
Die Portraits werden, wie auch alle anderen Grafiken, durch die allgegenwärtigen Schatten dominiert, die eine zu der apokalyptisch-fantastischen Mittwelt passenden, düster-bedrohlichen oder mystischen Atmosphäre noch unterstreichen. Die Farbpalette, der sich die Illustratoren weiterhin bedienen, ist zwar nicht mehr so lebendig wie zu Beginn des ersten Kapitels, aber weiterhin intensiv. Immer wieder wirken manche Bereiche der Grafiken grobkörnig bzw. fein gepunktet, was an Ergebnisse erinnert, die man erhält, wenn man mit Farbe vollgesogene Pinsel über ein feines Metallsieb über der zu kolorierenden Fläche reibt. Lee und Isanove arbeiten zudem viel mit Farbverläufen, die auch in die Konturen von Landschaften, Bauten und Silhouetten von Personen eindringen. Die Farben und Farbtemperaturen sind dabei den Situationen angepasst, ähnlich wie die Farbintensität. Die Landsschaftszeichnungen – will man sie als solche bezeichnen – fallen zumeist dunstig-trüb aus. Figuren, aber auch Pflanzen und Gebäudeteile schälen sich nur träge schemenhaft aus der rauchig-nebligen und fremdartig wirkenden Umgebung heraus.

Stück für Stück greifen die Szeneristen und Stephen King in der Graphic Novel jedes noch so kleine Detail auf, dass in Kings Romanen „zu kurz kam“ – wie den Rätselmeister – und zeichnen so ein vollkommenes Bild.

Die beiden Grafiker arbeiten mit vielen recht großformatigen bis ganzseitigen Darstellungen, die während der Kämpfe recht blutig ausfallen, ohne jedoch übertrieben blutrünstig zu sein. Gelegentlich ist einer Zeichnung auch eine Doppelseite gewidmet, so z.B. dem maskierten John Farson im vierten Kapitel. Beeindruckend auch die zweiseitige Darstellung im fünften Kapitel, die Roland, Cuthbert und Alain auf dem Schießplatz unterhalb der Festungsmauern Gileads zeigt. Die Grafik ist auch hier ein eindrucksvoller Mix aus detaillierter Umsetzung, gut gewählter Farben und dem typischen, mystischen Dunst, den die Künstler der Landschaft Neu-Kanaan zuschreiben. Die Bildpanels sind mit schwarzer Rahmung hinterlegt, die in der Gesamtkonzeption perfekt zu den Stimmungen passen, welche die Bilder aufbauen.

Diese Graphic Novel hebt sich von einfachen Comics nicht nur durch die künstlerischen Arbeiten, sondern auch durch die Textgestaltung ab, die – den Regeln der deutschen Rechtschreibung schon eher folgend – comicuntypisch Dialoge und Erzähltexte in Groß- und Kleinschrift einbringen. Entgegen dem amerikanischen Trend sind nur sehr wenige Geräusche mit Soundwords verdeutlicht.


Aufmachung des Comics
Das Taschenbuch, von der Größe zwischen A5 und A4, ist mit einer weichen Klappbroschur ausgestattet, die Platz für vorne einem kurzen Text von Stephen King und hinten Informationen zu den Autoren und Zeichnern bietet. Nach einem ausführlichen Vorwort von Ralph Macchio folgt eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse, die dem Leser hilft, wieder in die Geschichte einzusteigen. Die Aufmachung der jeweiligen Kapitelseiten entspricht den Vorgängerbänden und wirkt wie eine alte, teils vom Rost angefressene Stahlplatte, die einen Rahmen um eine Szene aus dem folgenden Kapitel bildet – eine schöne Idee.

Richtig zugelangt haben die Macher bei der Ausstattung im Anschluss an den Plot. Immer ergänzt um wenige Bilder, gibt es zunächst Erklärungen zu den Hintergründen der Revolvermann-Anwärter und ihrer Mannbarkeitsprüfung. Weitere Abschnitte widmen sich der Rolle der Frauen in der Herrschaftswelt von Neu-Kanaan, den Sekten „Schwestern der Rose“ und den Manni, sowie der bösen Tradition der Vergiftungen, denen sich der Scharlachrote König bedient. Passend hierzu gibt es einen Auszug aus der „Giftliste“, die jeder Revolvermann auswendig lernen muss, bevor er zur Mannbarkeitsprüfung zugelassen wird. Abschließend berichtet eine Abhandlung über die in Mittwelt heiligen Rätselwettbewerbe (inkl. Rätseln und späteren Lösungen für den Leser) und Erläuterungen zu den sieben Feiertagen, die für Kenner von Glas
Nach den Textbeiträgen schließt das Buch mit einer Galerie aus 20 Bildern von Lee und Isanove, aber auch Gastzeichnern, teils fertige Grafiken, teils noch unkolorierte Tuscheskizzen.
nicht uninteressant sind, haben sie in diesem Roman doch eine enorme Bedeutung.


Fazit
Auch in der dritten Graphic Novel gibt es für Comicfreunde und Fans von Stephen Kings apokalyptischem Fantasyepos „Der Dunkle Turm“ wieder vieles, was aus den Romanen nicht bzw. nicht allzu sehr bekannt ist und diese um Erlebnisse in Rolands Jugend hervorragend ergänzt. Der Leser wird auf seiner Reise durch die mystische Mittwelt mit eindrucksvollen Artwork von Jae Lee und Richard Isanove begleitet. Ein erstaunliches Werk.



Hinweise
Rezension von Sven Trautmann
Herzlichen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Diesen Comic kaufen bei: amazon.de


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[Rezension] Lynda Hilburn – Kismet Knight: Vampirpsychologin

Erstellt von Anja am 27. Februar 2010

Originaltitel: The Vampire Shrink (2007)

Verlag: PAN (28. Dezember 2009) Leseprobe

Genre: Fantasy/Romance-Fantasy

Seiten: 459

ISBN: 978-3426283028

Kurzbeschreibung: Der attraktive Vampir Devereux hat in den letzten 700 Jahren viel erlebt, doch nun lernt er eine Frau kennen, an der er sich die Zähne ausbeißen könnte: Die Psychologin Kismet glaubt nicht an das Übersinnliche und hält Vampire für Hokuspokus. Devereux versucht mit allen Mitteln, sie zu überzeugen. Kismet findet für jede seiner übermenschlichen Fähigkeiten eine rationale Erklärung. Mehr noch: Sie ist sicher, einer neuen Geistesstörung auf die Spur gekommen zu sein und bietet »Betroffenen« ihre Dienste als Vampirpsychologin an. Natürlich bringt sie sich damit in größte Gefahr. Devereux ist versucht, die sturköpfige Frau in ihr Unglück laufen zu lassen – aber da er sich unsterblich in sie verliebt hat, muss er sie immer wieder retten.

Der 1. Satz:

Meine Beziehung zu Vampiren begann in aller Unschuld.

Meine Meinung: Kismet Knight ist Psychologin und, wie der Buchtitel schon verrät, Hauptcharakter dieses Romans. Sie ist Wissenschaftlerin und glaubt nicht an das Übersinnliche, und schon gar nicht an Vampire. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt. Kismet ist stur, sarkastisch, ein Kontrollfreak und nicht leicht zu überzeugen.

Die Geschichte ist sehr flüssig und leicht zu lesen, hat alles, was man von diesem Genre erwarten kann: sie regt manchmal zum Schmunzeln an, auch die Erotik kommt nicht zu kurz und ein wenig Action und Spannung ist enthalten. Die Vorstellung, dass sich ein Vampir vor dem Anblick von Blut ekelt ist schon einen Lacher wert, oder?

Leider konnte mich die Figur der Kismet nicht unbedingt immer überzeugen. Für eine Psychologin fand ich sie zeitweise ziemlich naiv und begriffsstutzig. Bis weit über die Hälfte des Buches ist die junge Psychologin der Überzeugung, es mit einer Horde Spinner zu tun zu haben, die ihre seltsamen Fantasien allzu stark ausleben. Spätestens die ein-und ausfahrbaren Reisszähne hätten mich aber restlos von der Existenz von Vampiren überzeugt, aber Kismet ist Meisterin der Verdrängung. Erst spät akzeptiert sie Devereux, als das, was er nun mal ist: ein mindestens 700 Jahre alter Vampir mit vielen “magischen” Fähigkeiten.

Ansonsten ist “Kismet Knight: Vampirpsychologin” für alle zu empfehlen, die sich der Romance-Fantasy verschrieben haben und ein wenig auf Kitsch und gängige Klischees stehen.


Für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanke ich mich nochmal herzlich bei:


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[SuB] Hoppla, meine erste Kauferinnerung vom Buchclub

Erstellt von Anja am 23. Februar 2010

Ist es schon wieder soweit? Offensichtlich. Ich war überrascht über die Erinnerungskarte vom Bertelsmann Club, in der ich freundlich, aber bestimmt, daran erinnert wurde, dass ich bis zum 3. März meine Quartalsbestellung tätigen sollte, denn sonst bekomme ich ein Buch, das ich nicht haben will.

Hach, der Februar ist/war ein kaufkräftiger Monat meinerseits. Nicht nur, was Bücher angeht, nein, ich habe mir nach endlos langen Jahren mal wieder eine neue Brille machen lassen. Todschick, auf jeden Fall, schwarz/weiß passt ja immer. Und nun noch diese “erzwungene” Bücherbestellung. Aber zum Glück habe ich meine Mitgliedschaft bereits zum Juni 2010 gekündigt. Egal, hier die neuen Bücher, die hoffentlich bald bei mir sein werden:

Grant Naylor – Roter Zwerg

Hinterher ist man ja immer schlauer. Aber wie hätte Dave Lister auch ahnen können, dass er nach einer ausgedehnten Zechtour durch ganz London plötzlich auf der anderen Seite des Universums aufwachen würde? Und dass es ihn bald darauf auch noch 3 Millionen Jahre in die Zukunft verschlagen sollte? Als letzten Vertreter der Menschheit und mit nur noch zwei Zigaretten? Dave, der glaubt, er habe nun nichts mehr zu verlieren, heuert kurz entschlossen auf einem knallroten Riesenraumschiff an. Doch das war die blödeste Idee seines ganzen Lebens, denn damit fangen Daves Schwierigkeiten erst so richtig an …

Carrie Vaughn – Die Stunde der Wölfe (Midnight Hour 1)

Kitty Norville ist der Star bei einem kleinen Radiosender in Denver. In ihrer Nachtsendung “Midnight Hour” schüttet das ganze Land sein Herz aus. Die Anrufer, darunter Vampire, Werwölfe und Hexen, spüren, dass Kitty ihre Sorgen versteht. Was keiner weiß: Kitty ist aus eigener böser Erfahrung Expertin. Doch durch den Erfolg ihrer Sendung ist die junge Moderatorin plötzlich wie auf dem Präsentierteller – für die Geschöpfe der Finsternis und ihre Jäger. Und beide Seiten können ihr ungemein gefährlich werden.

Jim Butcher – Sturmnacht (Die dunklen Fälle des Harry Dresden)

Immer häufiger wird die Polizei von Chicago mit bizarren Morden konfrontiert. Wenn man mit modernsten Ermittlungsmethoden nicht weiter kommt, gibt es nur einen, der helfen kann: Harry Dresden, Profiler der besonderen Art. Er verfügt über einen ausgezeichneten Spürsinn – und ungewöhnliche Fähigkeiten. Doch wer in der Lage ist, die Dunkelheit hinter unserer normalen Realität zu sehen, lebt gefährlich! Harrys neuer Fall: Ein Liebespaar wird tot aufgefunden. Nackt. Im Bett. Buchstäblich zerrissen, als hätte ein Blitz zugeschlagen. Doch kann so etwas möglich sein? Harry beginnt zu ermitteln – und hat es bald nicht nur mit der Polizei und einem skrupellosen Drogenboss zu tun, sondern auch mit blutdurstigen Dämonen.

Jonathan Stroud – Bartimäus 3 (Die Pforte des Magiers)

2.000 Jahre sind seit dem letzten Band vergangen, und es ist schlecht bestellt um das britische Weltreich: Aufstände in Amerika, London wird von einer unbekannten Macht angegriffen, das Empire droht zu zerfallen. Nathanael — rücksichtsloser als je zuvor — ist zum Informationsminister aufgestiegen und bedient sich noch immer Bartimäus’ Fähigkeiten. Damit gerät er mehr und mehr in Konflikt mit der Widerstandskämpferin Kitty Jones, der es gelingt, sich magische Fähigkeiten anzueignen.

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[Rezension] Der Dunkle Turm 2 – Der lange Heimweg (Graphic Novel)

Erstellt von Anja am 23. Februar 2010

Kurzbeschreibung: Der junge Revolvermann Roland war Zeuge, wie seine große Liebe Susan auf dem Scheiterhaufen verbrennen musste. Nun ist sein Geist in einer der gläsernen Kugeln des Zauberers Maerlyn, der Pampelmuse, gefangen und Roland trifft dort zum ersten Mal auf den Scharlachroten König – dem Verschlinger der Welten – mit dem ihm mehr verbindet, als er bisher vermutete. Während er in dieser Parallelwelt einen einsamen und fast aussichtslosen Kampf führt, haben seine Freunde alle Hände voll zu tun, um sich vor immer neuen Gefahren zu wehren. Wer weiß, wie die  – zu dieser Zeit ungleiche – Konfrontation ausgegangen wäre, wenn nicht im letzten Moment der unscheinbare Sheemie in die Auseinandersetzung eingegriffen hätte. Zurück zu Hause ist alles anders. Roland hat sich verändert und nichts wird mehr sein wie es mal war…

Meine Meinung: Ein neues Kapitel wird mit “Der lange Heimweg” im Zyklus des Dunklen Turms von Stephen King aufgeschlagen. Statt der Zusammenfassung eines Romans, wie es im ersten Teil der Comicreihe noch der Fall war, erwarten den Leser ganz neue Ereignisse, die im Buch von Stephen King lediglich kurz angeschnitten wurden, aber hier voll ausgearbeitet werden. Man bekommt neue Informationen geliefert.

Die Story ist noch etwas düsterer als der erste Band, aber die Farben und Bilder wieder ebenso kraftvoll und der Stimmung entsprechend eingesetzt. Dieser Band bzw. die Geschichte fällt ein wenig dünner aus, besteht nur aus 5 Kapiteln, aber kann wieder mit reichlich Bonusmaterial punkten: Die Geschichten “Willkommen im Dogan” (Teil 1-3), Die Mutanten von Mittwelt, Die Anrufung der Wächter. Am Ende folgen dann noch eine farbige Karte der Endwelt und zahlreiche Cover, Variant-Cover und Skizzen.


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[Rezension] Karen Rose – Des Todes liebste Beute

Erstellt von Anja am 21. Februar 2010

Kurzbeschreibung: Staatsanwältin Kristen Mayhew hat einen Verehrer. Er bezeichnet sich selbst als ihren ergebenen Diener – und schickt ihr regelmäßig Fotos seiner grausam zugerichteten Opfer. Es sind alles Sexualstraftäter und Pädophile, gegen die Kristen vor Gericht keine Verurteilung durchsetzen konnte, sowie deren Verteidiger und Richter. Als der selbst ernannte Rächer auch den Sohn eines Mafiapaten auf seine Todesliste setzt, ist Kristen in Gefahr. Denn nun hetzt die Mafia ihre Killer auf sie. Detective Abe Reagan, der in der Mordserie ermittelt, schwört, alles daranzusetzen, die schöne Staatsanwältin zu schützen.

Der erste Satz:

Die Sonne war untergegangen.

Meine Meinung: “Des Todes liebste Beute” ist ein typischer Lady-Thriller, und nicht der Erste, den ich von Karen Rose gelesen habe. An ihren Romanen gefällt mir gut, dass man fast immer bereits bekannte Personen wiedertrifft.

Der Roman hat meine Erwartungen voll erfüllt: Es gab Spannung bis zum Ende, eine tolle Geschichte, Romantik und ein wenig Erotik. Wie man das eben von Karen Rose kennt und erwartet. Man sucht selbst von Anfang an den Mörder, versucht durch Hinweise darauf zu kommen, hat hier und da einen Verdacht, und wird dann wieder auf eine falsche Fährte geführt. Letztendlich hat sich aber mein letzter Verdacht bestätigt.

Der Schreibstil ist flüssig, nicht zu langatmig, die Spannung wird bis zum Ende gehalten und gesteigert und die Romanze, die sich zwischen Abe Reagan und Kirsten Mayhew anbahnt, wird einfühlsam beschrieben. Also alles in allem wieder ein gelungener Lady-Thriller, den man nicht so schnell aus der Hand legen kann.


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Moviepilot – Wer bist du im Wunderland?

Erstellt von Anja am 18. Februar 2010

Auch ich habe den Test auf Moviepilot gemacht. Trau dich! Finde heraus, welcher Wunderland-Charakter dir am ähnlichsten ist. Und hier gehts zum Test.

Welche bist du im Wunderland? Mach den Test bei der Film-Community moviepilot

Öhm, bin ich das etwa? Soo ein einnehmendes Lächeln habe ich dann doch nicht :-)

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[Stöckchen] #6 Die 100 erfolgreichsten Filme in Deutschland

Erstellt von Anja am 17. Februar 2010

Diese Liste habe ich bei Natira aufgelesen. Die Filme sind geordnet nach Zuschauerzahlen. Die fettgedruckten habe ich gesehen, egal ob im Kino oder im TV.

1. Das Dschungelbuch (Wolfgang Reitherman)
2. Titanic (James Cameron)
3. Spiel mir das Lied vom Tod (Sergio Leone)
4. Harry Potter und der Stein der Weisen (Chris Columbus)
5. Vier Fäuste für ein Halleluja (E. B. Clucher)
6. Der Herr der Ringe – Die Gefährten (Peter Jackson)
7. Der Schuh des Manitou (Michael Herbig)
8. Der König der Löwen (Roger Allers, Rob Minkoff)
9. Aristocats (Wolfgang Reitherman)
10. Der Herr der Ringe – Die zwei Türme (Peter Jackson)
11. Pretty Woman (Garry Marshall)
12. Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs (Peter Jackson)
13. Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei (Wolfgang Reitherman, John Lounsbery, Art Stevens)
14. Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Chris Columbus)
15. Jurassic Park (Steven Spielberg)
16. Independence Day (Roland Emmerich)
17. (T)raumschiff Surprise – Periode 1 (Michael Herbig)
18. Otto – Der Film (Xaver Schwarzenberger, Otto Waalkes)
19. Ice Age 2 – Jetzt taut’s (Carlos Saldanha)
20. Dirty Dancing (Emile Ardolino)
21. Avatar – Aufbruch nach Pandora (James Cameron)
22. Ice Age 3 -Die Dinosaurier sind los (Carlos Saldanha, Michael Thurmeier)

23. Findet Nemo (Andrew Stanton)
24. Papillon (Franklin J. Schaffner)
25. E.T. – Der Außerirdische (Steven Spielberg)
26. Die dunkle Bedrohung (George Lucas)
27. Krieg der Sterne (George Lucas)
28. Harry Potter und der Feuerkelch (Mike Newell)
29. Forrest Gump (Robert Zemeckis)

30. Men in Black (Barry Sonnenfeld)
31. Ein toller Käfer (Robert Stevenson)
32. Ice Age (Chris Wedge)
33. Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 (Gore Verbinski)
34. James Bond 007 – Der Spion, der mich liebte (Lewis Gilbert)
35. Asterix erobert Rom (Rene Goscinny, Albert Uderzo)
36. Harry Potter und der Orden des Phönix (David Yates)
37. Schulmädchen-Report – Was Eltern nicht für möglich halten (Ernst Hofbauer)
38. Der weiße Hai (Steven Spielberg)
39. Der mit dem Wolf tanzt (Kevin Costner)
40. 7 Zwerge – Männer allein im Wald (Swen Unterwaldt)
41. Madagascar (Eric Darnell, Tom McGrath)
42. Good Bye Lenin! (Wolfgang Becker)
43. Der bewegte Mann (Sönke Wortmann)
44. Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Alfonso Cuaron)
45. Kevin – Allein zu Haus (Chris Columbus)
46. Der Clou (George Roy Hill)
47. Zur Sache, Schätzchen (May Spils)
48. Was Frauen wollen (Nancy Meyers)
49. Otto – Der neue Film (Xaver Schwarzenberger, Otto Waalkes)
50. Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle (Giuseppe Colizzi)
51. Einer flog über das Kuckucksnest (Milos Forman)
52. Aladdin (John Musker, Ron Clements)
53. Flintstones – Die Familie Feuerstein (Brian Levant)
54. Mein Name ist Nobody (Tonino Valerii – Sergio Leone)
55. Keinohrhasen (Til Schweiger)
56. Bodyguard (Mick Jackson)
57. American Pie – Wie ein heißer Apfelkuchen (Paul Weitz)
58. Fluch der Karibik (Gore Verbinski)

59. Harry Potter und der Halbblutprinz (David Yates)
60. Ratatouille (Brad Bird)
61. Schindlers Liste (Steven Spielberg)
62. Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (Gore Verbinski)
63. Madagascar 2 (Eric Darnell, Tom McGrath)
64. Ein Schweinchen namens Babe (Chris Noonan)
65. Robin Hood (Wolfgang Reitherman)
66. Die rechte und die linke Hand des Teufels (E. B. Clucher)
67. Rain Man (Barry Levinson)
68. Oswalt Kolle– Das Wunder der Liebe: Sexualität in der Ehe (Franz Josef Gottlieb)
69. Zum Teufel mit der Penne – Die Lümmel von der ersten Bank, 2. Teil(Werner Jacobs)
70. James Bond 007 – Leben und sterben lassen (Guy Hamilton)
71. Der Name der Rose (Jean-Jacques Annaud)
72. Bean – Der ultimative Katastrophenfilm (Mel Smith)
73. American Pie 2 (James B. Rogers)
74. Crocodile Dundee – Ein Krokodil zum Küssen (Peter Faiman)
75. Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger (George Lucas)
76. Tarzan (Kevin Lima, Chris Buck)
77. The Da Vinci Code – Sakrileg (Ron Howard)
78. Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith (George Lucas)
79. Louis’ unheimliche Begegnung mit den Außerirdischen (Jean Girault)
80. Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders (Tom Tykwer)
81. Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen (Chris Columbus)
82. Vergessene Welt – Jurassic Park (Steven Spielberg)
83. James Bond 007 – GoldenEye (Martin Campbell)
84. James Bond 007 – Diamantenfieber (Guy Hamilton)
85. James Bond 007 – Casino Royale (Martin Campbell)
86. Notting Hill (Roger Michell)
87. Das Krokodil und sein Nilpferd (Italo Zingarelli)
88. Armageddon – Das jüngste Gericht (Michael Bay)
89. Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück (Andrew Adamson, Kelly Asbury, Conrad Vernon)
90. Moonraker – Streng geheim (Lewis Gilbert)
91. Der Exorzist (William Friedkin)
92. Kuck mal wer da spricht (Amy Heckerling)
93. Zwei sind nicht zu bremsen (Sergio Corbucci)
94. Männer (Doris Dörrie)
95. Der Pate (Francis Ford Coppola)
96. Der letzte Tango in Paris (Bernardo Bertolucci)
97. Police Academy – Dümmer als die Polizei erlaubt (Hugh Wilson)
98. Spider-Man (Sam Raimi)
99. Die Schöne und das Biest (Gary Trousdale, Kirk Wise)
100. Men in Black II (Barry Sonnenfeld)

Das wären dann 78 von 100.

Quelle: www.insidekino.de

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[Rezension] Seanan McGuire – October Daye: Winterfluch

Erstellt von Anja am 15. Februar 2010

Kurzbeschreibung: Einst wurden die mächtigen Fae von den Menschen wie Götter gefürchtet und verehrt. Dann schwanden sie dahin, wurden vergessen und in das Reich der Legenden verbannt. Doch unbemerkt von der Welt existieren sie weiter, hinter den magischen Schleiern, in den hohlen Hügeln der Anderswelt. October Daye ist ein Kind beider Welten, die Tochter eines Menschen und einer Feenfrau. Wegen ihres menschlichen Erbes von den Fae verachtet, wählte sie einst ein Leben unter den Sterblichen. Aber dann verlor sie alles, was ihr lieb war, und seitdem meidet sie Menschen und Fae gleichermaßen. Da wird in San Francisco eine mächtige Fürstin des Feenvolkes ermordet, und Tobys Leben gerät erneut aus den Fugen. Denn durch einen Fluch, den die Fürstin Evening Winterrose unmittelbar vor ihrem Tod ausspricht, ist Toby verpflichtet, die Mörder zu finden und zu stellen. Kann sie dies nicht erfüllen, ist ihr eigenes Leben verwirkt. Um dem Fluch zu entkommen und den Tod von Evening zu rächen, bleibt Toby nichts anderes übrig, als in die Welt der Fae zurückzukehren und sich ihrem lang verdrängten Schmerz zu stellen. Doch kaum hat sie die Ermittlungen aufgenommen, gerät sie selbst ins Visier der Mörder.

Der 1. Satz:

Das Telefon klingelte. Schon wieder.

Meine Meinung: Der erste Teil der October Daye Reihe “Winterfluch” ist eine Mischung aus Urban Fantasy und Kriminalroman. Meine Erwartungen waren groß, das Cover finde ich sehr gelungen, genauso stelle ich mir die Person der October Daye vor.

Es geht schon spannend los, der Prolog ist fesselnd und liest sich vielversprechend. Nur leider hält sich die Spannung nicht lange. Die Handlung plätschert so vor sich hin, erst im letzten Drittel, mit der Überführung der Täter, kommt wieder Action auf. Die vielen Charaktere sind anfangs ein Wirrwarr, weder der Leser noch Toby weiß, wer wirklich auf ihrer Seite kämpft und wem man besser nicht über den Weg trauen sollte.

Die Grundidee irische bzw. keltische Mythologie und Elemente der Kriminalliteratur in einem Roman zu kombinieren gefiel mir gut. Zur Einführung steht auf der ersten Seite ein Leitfaden zur Aussprache der keltischen Begriffe. Gute Idee, nicht so gute Umsetzung. Für  Verwirrung sorgten die viel zu vielen Namen der verschiedenen Fae-Wesen, die kaum oder gar nicht beschrieben wurden. Ich kenne mich in der Mytholgie nicht aus, daher weiß ich nicht, was Daoine Sidhe, Selkies oder Tylwyth Teg sind. Da hätte ich gern mehr darüber erfahren, aber wahrscheinlich hätte das die Grenzen des Romans gesprengt.

Trotz der meiner Kritik hat Seanan McGuire einen guten Schreibstil, nicht zu flach und sehr bildlich, so dass die phantastische Feenwelt mit den vielen mystischen Begriffen wie Rosenkobolde, Pixies und Trugbanne farbenprächtig dargestellt und erzählt wird. Es liest sich zwar flüssig aber es fehlt an der nötigen Tiefe der Handlung, somit plätschert sie Kapitel für Kapitel als Erzählung dahin.

Wahrscheinlich werde ich trotzdem den nächsten Band lesen, denn jetzt bin ich schon neugierig geworden, wie es mit Toby und der wundervollen Feenwelt weitergeht.


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[Rezension] Der Dunkle Turm (Graphic Novel)

Erstellt von Anja am 14. Februar 2010

Kurzbeschreibung: Stephen King`s mehrbändiges Werk über den Dunklen Turm wird hier fortgesetzt. Als Graphic Novel wird die Geschichte erzählt, wie aus dem jungen Revolvermann Roland jener unerbittliche Kämpfer wird, der den Mann in Schwarz bis ans Ende aller Welten verfolgt – und dabei immer auf der Suche nach dem Dunklen Turm ist. Im ersten Band werden Roland und seine Freunde Cuthbert und Alain vorgestellt, wie Roland seinen Meister Cort herausfordert, um mit 14 Jahren schon Revolvermann zu werden, wie die drei den Auftrag bekommen nach Osten zu ziehen und den Feind zu beobachten. Dort trifft er die Liebe seines Lebens, und alles nimmt ein verhängnisvolles Ende.

Meine Meinung: Hier wird absolut nichts Neues erzählt. Alles was man über die Jugend des Revolvermannes schon in den Romanen gelesen hat, wird hier auf eine neue Art erzählt. Und das ist gerade richtig! Bereits nach wenigen Seiten wurde meine Erinnerung an die Personen und Ereignisse wieder aufgefrischt, man kommt sehr schnell wieder rein. Auch wenn man die Romane von Stephen King nicht gelesen hat, wird man fasziniert sein von diesem Comic, der eine gute Mischung aus Italo Western und Fantasy ist. Die Umsetzung finde ich sehr gelungen, die Macher haben sich im Text sehr an die Vorlage gehalten, zumindest woran ich mich noch erinnern kann.

Die Bilder sind schön und stimmungsvoll gezeichnet, die kunstvollen Zeichnungen treffen die Charaktere so, wie ich sie mir vorgestellt habe und die Atmosphäre wurde gut eingefangen mit den zum Teil sehr kräftigen Farben.

Dieser Sammelband enthält die US Dark Tower Comics : The Gunslinger Born #1-7. Sehr schön auch die Aufmachung des Sammelbandes mit den ersten sieben US-Heften und massig Zusatzmaterial: Sehr ansehnliche Klappenbroschur, schönes, druckveredeltes Cover von David Finch, Vorwort von Marvel-Redakteur Ralph Macchio, Nachwort von Stephen King, alle Original-Cover, Kartenmaterial, Nachdruck- und Variant-Cover, Faltposter von Jae Lee … das kann sich definitiv sehen lassen für den Preis!

Ich bin zwar eigentlich kein Comic Leser, aber diese Reihe kann ich definitiv jedem empfehlen, der die Reihe um den Dunklen Turm gelesen hat, der Comics oder einfach eine gute Geschichte mag.


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