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"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen." Friedrich Nietzsche

[Rezension] Lisa Jackson – Deadline (Rache, wem Rache gebührt)

Erstellt von Anja am Sonntag 31. Januar 2010

Kurzbeschreibung: In Kalifornien ist eine Serienkillerin am Werk. Die kaltblütige Mörderin ist eine Verwandlungskünstlerin und nennt sich selbst nur Elyse. Ihr erstes Opfer, eine äußerst wohlhabende ältere Dame, stürzt sie über ein Treppengeländer in den Tod. Ihr zweites Opfer, einen jungen Mann, der in einem Pflegeheim sein Dasein fristet, ermordet sie, indem sie eine tödliche Lebensmittelallergie auslöst. Ihr drittes Opfer, eine junge Frau, erschießt sie kaltblütig. Wer sind diese Menschen? Was haben sie getan? Und was verbindet sie?

Der erste Satz:

Sie glauben, dass ich sterben werde.

Meine Meinung: “Deadline” ist ein Thriller, der sich flüssig lesen läßt. Der Aufbau der Geschichte ist logisch und hält am Ende einige Überraschungen bereit. Leider verrät der Klappentext schon das Wichtigste an der Geschichte, bzw. der Leser merkt schnell, was die Opfer gemeinsam haben.

Die Handlung spielt etwa 4 Wochen in der Vergangenheit und wird ab und zu unterbrochen durch kleine Abschnitte in der Gegenwart: in Gedankenschrift verfasst, geht es um eine Frau, die im Koma liegt, aber um sich herum trotzdem alles mitbekommt. Die Ärzte haben die Hoffnung aufgegeben und wollen die Maschinen abstellen, aber die Patientin “schreit” dass sie noch lebt und das doch alles in Ordnung ist mit ihr. Eigentlich ziemlich beängstigend, wenn man bedenkt, dass das vielleicht wirklich passieren kann.

Der Roman ließ sich, wie schon gesagt, gut lesen, doch ehrlich gesagt fesselte er mich nicht durchgängig. Zum Höhepunkt waren fast alle Geheimnisse schon aufgedeckt, man konnte sich schon denken, wie alles enden wird bzw. wer die Täter wirklich sind. Sehr gut fand ich allerdings die ständigen Perspektivwechsel. Dadurch lernt der Leser schnell die einzelnen Charaktere kennen und erhält so auch unterschiedliche Blickwinkel auf die Geschichte. Diese Wechsel sind durchgehend geschickt gelegt und enden natürlich – wie sollte es anders sein – immer an der spannendsten Stelle.


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