[Rezension] J.R. Ward – Dunkles Erwachen (Black Dagger Teil 6)
Erstellt von Anja am 29. Januar 2010
Kurzbeschreibung: Zsadist, das düsterste und geheimnisvollste Mitglied der Bruderschaft der Black Dagger, hat in der Aristokratin Bella eine Frau gefunden, die durch seine finstere Maske hindurch blickt und den Mann liebt, der er wirklich ist. Doch die Vergangenheit lastet schwer auf dem Vampir, der von sich selbst glaubt, ihrer Gefühle nicht wert zu sein. Trotzdem bindet er sich während ihrer Triebigkeit an Bella und will sie von nun an um jeden Preis beschützen. Aber auch ein Mitglied der Gesellschaft der Lesser ist von der schönen Bella besessen – und als dieser sie tot glaubt, setzt er alles daran, Zsadist zu vernichten.
Der 1. Satz:
“Äpfel? Was, zum Henker, gehen mich Äpfel an?”, brüllte Mr. O in sein Handy.
Meine Meinung: „Dunkles Erwachen“ ist die direkte Fortsetzung von „Mondspur“ und sollte auf keinen Fall separat gelesen werden. Wie auch die Vorgänger ist dieser Teil eine Mischung aus Dark Fantasy und romantischer Liebesschnulze, mit einer kräftigen Portion Erotik. Für meinen Geschmack vielleicht schon etwas zu viel, wahrscheinlich bin ich beim Lesen ab und an Rot angelaufen
Endlich erfährt man die ganze Geschichte von Zhadist, auf die ich jedenfalls schon lange gespannt gewartet habe. Jetzt kann man sein Verhalten, seine Agressivität und seine Gewaltbereitschaft verstehen, denn was er erlebt hat, ist nur schwer vorstellbar. Der Roman konzentriert sich sehr stark auf die beiden Hauptfiguren Bella und Zsadist. Es ist bemerkenswert, wie die großen, starken Krieger der Bruderschaft feinfühlig werden, wenn es um ihre Liebste geht. Bei Z´s Liebeserklärung am Schluss bleibt doch kein Auge trocken *snief* Was mir auch sehr gut gefallen hat: die Beziehung zwischen Zsadist und seinem Zwillingsbruder Phury. Die Verbindung von Zwillingen ist ja sonst eine besondere, so auch hier. Phury würde für Zsadist sterben, und Z würde für das Glück seines Bruders auf die Frau verzichten die er liebt….
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und schön. Die Charaktere sind wunderbar verarbeitet und es ist spannend, romantisch, traurig und erotisch: Alles in einem! Zusätzlich zu der knappen Handlung gibt es das schon bekannte Glossar mit den wichtigsten Begriffen und Eigennamen der Glymera und eine kurze Leseprobe zu dem nächsten Teil der Reihe „Menschenkind“.
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