[Rezension] Joseph Nassise – Die Hunt-Chroniken: Der Schattenseher
Erstellt von Anja am Dienstag 26. Januar 2010
Kurzbeschreibung: »Mein Name ist Hunt, Jeremiah Hunt. Seit meine kleine Tochter verschwunden ist, bin ich auf der Suche nach ihr. Die Polizei hat ihre Ermittlungen längst eingestellt. Aber ich werde niemals aufgeben. Und ich bin bereit, alles zu tun!«
Wer ihm auf der Straße begegnet, hält Jeremiah Hunt für einen Blinden. Doch dieser Eindruck trügt: Er hat bei einem geheimen Ritual zwar sein normales Augenlicht verloren, doch nun kann er sehen, was den Menschen verborgen bleibt: die Geister der Toten, die sich noch nicht von den Lebenden trennen können, die Hexen und magischen Geschöpfe, die unerkannt unter uns leben. Endlich findet Hunt so auch eine Spur, die ihn vielleicht zu seiner Tochter führen wird – oder in den Tod …
Der 1. Satz:
Ich habe mein Augenlicht gegeben, um die Wahrheit sehen zu können.
Meine Meinung: Auf dieses Buch bin ich durch die Seite des PAN Verlages gestoßen, und da habe ich es einfach als Rezensionsexemplar angefordert und tatsächlich auch bekommen. Danke nochmal dafür. “Der Schattenseher” gehört zur sogenannten Urban Fantasy, was so viel bedeutet wie „Fantasy in der städtischen Gegenwart“, also eine Geschichte mit fantastischen Elementen, die in unserer Gegenwart spielt. Ich finde man könnte es auch in die Mysterysparte einordnen.
Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen, was daran lag, dass es richtig gut geschrieben ist. Immer spannend, keine langweiligen oder überflüssigen Passagen: einfach gute Unterhaltung. Die Story ist ausgeklügelt und durch die magischen Elementen wird sie zu etwas besonderem. Die Spannung wird nach und nach aufgebaut. Was mir auch gut gefällt sind die nicht allzu langen Kapitel.
Der Erzähler lässt den Leser sehr intensiv an Jeremiahs Entwicklung und Vorgeschichte teilhaben. Die Erläuterungen werden vereinzelt als kleine Rückblenden zwischen die eigentliche Handlung, die seltsame Mordserie, eingebaut. Dadurch lernt man Stück für Stück die Hintergründe kennen, bleibt aber dennoch, durch den Fortlauf der eigentlichen Erzählung, gespannt am Ball. Da das Ende noch offene Fragen zurück lässt, freue ich mich schon sehr auf die Nachfolgebände.
Der letzte Satz:
“Ich kriege dich.”
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