[Kinokritik] Avatar 3D
Erstellt von Anja am 12. Januar 2010
Worum geht es? Vor Jahren wurde Jake Sully schwer verwundet und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Als ihm für ein Projekt das Angebot unterbreitet wird, zum weit entfernten Planeten Pandora zu reisen, willigt er schnell ein, um seinem für ihn sinnlos gewordenen Leben zu entkommen. Denn dort erwarten ihn unvorstellbar sc
höne und farbenreiche Landschaften aus üppigen Regenwäldern mit fantastischen Pflanzen und Tieren – manche wunderschön, andere furchterregend. Doch Pandora ist nicht unbewohnt: Die Na’vis sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt.
Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium. Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Na’vi DNA erschaffen wurden: die so genannten Avatare.
Ein Avatar wird von einem Menschen mental gesteuert, indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Avatar-Körper verbunden sind.
Während Jakes Erkundigungen auf Pandora trifft er die junge und schöne Na’vi Frau Neytiri, die ihn sofort fasziniert. Durch sie lernt er nach und nach das Leben und die Kultur der Na’vis kennen. Doch je mehr Zeit Jake mit den Na’vis verbringt, desto mehr gerät er in einen Konflikt, mit sich selbst und mit seiner Außenwelt. Er muss sich entscheiden, auf wessen Seite er steht – in einem Kampf, der über das Schicksal einer ganzen Welt entscheidet.
Meine Meinung: 3D-Brille auf und los gings! Für Brillenträger sind diese 3D-Brillen nicht sehr bequem, da ja die Nase schon belegt ist. Aber die Druckstellen erträgt man tapfer, der Film entschädigt für den “Schmerz”.
Ich war total gespannt, auch weil ich noch nie einen Film in 3D gesehen habe. Nach einer kleinen technischen Störung nach etwa 30 Minuten ging es dann pannenfrei weiter.
Der Planet Pandora ist eine Welt, die mit den Gegebenheiten auf der Erde nur schwer vergleichbar ist. Der Dschungel weist zwar Ähnlichkeiten zu unserer Welt auf, doch im großen und ganzen unterscheiden sich Flora und Fauna fundamental: Kunterbunte, riesengroße Fabelwesen, am Boden oder in der Luft.
Die Handlung ist schlicht: Die Menschen überfallen Pandora, unterdrücken die Urbevölkerung und beuten die Ressourcen aus, wurde aber trotzdem genial verpackt und umgesetzt. Nie war die Grafik so überragend und faszinierend. Ein wahrer Aufbruch nach Pandora, der leider schon nach zweieinhalb Stunden (die einem wie maximal 90 Minuten vorkommen) vorbei ist. Die Charaktäre sind eindimensional, aber so soll es ja auch sein! Es ist der klassische Kampf zwischen ‘Gut’ und ‘Böse’. Da ist der Böse eben böse und der Gute eben symphatisch und makellos.
“Avatar – Aufbruch nach Pandora” darf man nicht verpassen, in 3D oder auch nicht, solche Filme sind wirklich fürs Kino gemacht!
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