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"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen." Friedrich Nietzsche

Archiv für Januar, 2010

[Rezension] Lisa Jackson – Deadline (Rache, wem Rache gebührt)

Erstellt von Anja am 31. Januar 2010

Kurzbeschreibung: In Kalifornien ist eine Serienkillerin am Werk. Die kaltblütige Mörderin ist eine Verwandlungskünstlerin und nennt sich selbst nur Elyse. Ihr erstes Opfer, eine äußerst wohlhabende ältere Dame, stürzt sie über ein Treppengeländer in den Tod. Ihr zweites Opfer, einen jungen Mann, der in einem Pflegeheim sein Dasein fristet, ermordet sie, indem sie eine tödliche Lebensmittelallergie auslöst. Ihr drittes Opfer, eine junge Frau, erschießt sie kaltblütig. Wer sind diese Menschen? Was haben sie getan? Und was verbindet sie?

Der erste Satz:

Sie glauben, dass ich sterben werde.

Meine Meinung: “Deadline” ist ein Thriller, der sich flüssig lesen läßt. Der Aufbau der Geschichte ist logisch und hält am Ende einige Überraschungen bereit. Leider verrät der Klappentext schon das Wichtigste an der Geschichte, bzw. der Leser merkt schnell, was die Opfer gemeinsam haben.

Die Handlung spielt etwa 4 Wochen in der Vergangenheit und wird ab und zu unterbrochen durch kleine Abschnitte in der Gegenwart: in Gedankenschrift verfasst, geht es um eine Frau, die im Koma liegt, aber um sich herum trotzdem alles mitbekommt. Die Ärzte haben die Hoffnung aufgegeben und wollen die Maschinen abstellen, aber die Patientin “schreit” dass sie noch lebt und das doch alles in Ordnung ist mit ihr. Eigentlich ziemlich beängstigend, wenn man bedenkt, dass das vielleicht wirklich passieren kann.

Der Roman ließ sich, wie schon gesagt, gut lesen, doch ehrlich gesagt fesselte er mich nicht durchgängig. Zum Höhepunkt waren fast alle Geheimnisse schon aufgedeckt, man konnte sich schon denken, wie alles enden wird bzw. wer die Täter wirklich sind. Sehr gut fand ich allerdings die ständigen Perspektivwechsel. Dadurch lernt der Leser schnell die einzelnen Charaktere kennen und erhält so auch unterschiedliche Blickwinkel auf die Geschichte. Diese Wechsel sind durchgehend geschickt gelegt und enden natürlich – wie sollte es anders sein – immer an der spannendsten Stelle.


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[SuB] Statistik Januar 2010

Erstellt von Anja am 31. Januar 2010

SuB-Stand zum 31. Dezember 2009: 40 Bücher

SuB-Zugänge: 3

  • davon gekauft: 0
  • davon geschenkt bekommen: 0
  • davon gewonnen: 1
  • als Rezensionsexemplar bekommen: 2

SuB-Abgänge: 9

  • davon gelesen: 9
  • davon abgebrochen: 0

Gesamt: -6

Gelesene Seiten: 5596

SuB-Stand zum 31. Januar 2010: 34 Bücher

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[DVD-Tipp] The Stand – Das letzte Gefecht

Erstellt von Anja am 30. Januar 2010

Heute mittag stand ich unschlüssig vor meinem DVD-Regal und ließ meinen Blick schweifen. Hängen geblieben bin ich bei Stephen King`s “The Stand – Das letzte Gefecht”, und da ich die DVDs schon lange nicht mehr angesehen habe, wars mal wieder an der Zeit für ein Re-watch :-)

“The Stand” ist ein vierteiliger Fernsehfilm aus dem Jahr 1993 basierend auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King. Ich halte diese Verfilmung für eine der wenigen guten, kein Wunder, denn Stephen King verfasste höchstselbst das Drehbuch dazu.

Aufgrund der Filmlänge (über 5 1/2 Stunden) wird der Film auf zwei DVDs geliefert. Eine recht ordentliche Bildqualität, der Ton ist durchaus brauchbar. Leider keinerlei Extras, ja nicht einmal ein beigelegtes Booklat. Große Mühe hat sich Warner dabei also nicht gegeben. Aber letzlich geht es aber nicht um die Extras sondern um den Film. Und der ist uneingeschränkt zu empfehlen. In den Hauptrollen spielen durchaus einige bekannte Schauspieler: Gary Sinise, Molly Ringwald, Rob Lowe und Corin Nemec. Stephen King hat einen Miniauftritt als Teddy Weizak, er fährt mit Nadine nach Boulder zu Mutter Abigail und taucht dann am Ende, bei Stus und Toms Heimkehr, als ein Wachposten, der den Zugang nach Boulder bewacht, nochmals auf.

Inhalt (lt. Wikipedia): In einem militärischen Forschungslabor für biologische Kampfstoffe entweichen durch einen Unfall tödliche Viren. Bevor das Gelände abgeschottet werden kann, entkommt ein kontaminierter Angestellter und bringt das Virus in die freie Wildbahn. Dort erkranken danach immer mehr Menschen an einer Art Supergrippe, die meistens zum Tod führt. Nach kurzer Zeit ist der überwiegende Teil der US-Bevölkerung tot. Einige der wenigen Überlebenden werden in ihren Träumen von der alten Abigail Freemantle eingeladen, sie auf ihrer Farm in Hemingford Home, Nebraska zu besuchen. Von dieser Farm reisen sie dann weiter nach Boulder (Colorado). Doch nicht nur Mutter Abigail sondern auch Randall Flagg besucht die Menschen in ihren Träumen und fordert sie auf alle nach Las Vegas zu kommen. Dort angekommen erfahren sie, dass sie in die endgültige Schlacht zwischen Gut und Böse verstrickt sind. Das Böse wird personifiziert durch Randall Flagg, der sein Hauptquartier im verlassenen Las Vegas aufgeschlagen hat. Dort zieht auch er eine Gefolgschaft zusammen und bereitet sich auf die Entscheidungsschlacht vor.

Die Freie Zone entsendet schließlich eine Gruppe von Boten, die nach Las Vegas reisen um den Konflikt nach „Gottes Plan“ zu beenden. Flagg lässt sie gefangen nehmen und will sie zur Abschreckung für seine von Zweifel geplagten Anhänger hinrichten lassen. Bei der Versammlung anlässlich der Hinrichtung kommt es jedoch zur Explosion einer Atombombe, die der einfältige „Mülleimermann“ seinem Herrn Randall Flagg bringen will.

Ein Mitglied der Botengruppe, das unterwegs einen Unfall hatte und zurückblieb, kehrt nach Boulder zurück und erzählt von der Pilzwolke, die er am Horizont gesehen hat.

Fazit: Ein Film, der alles hat: Abenteuer, Spannung, Fantasy, Apokalypse, Prophezeiung und ein wenig Liebe. Absolut zu empfehlen!

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[Rezension] J.R. Ward – Dunkles Erwachen (Black Dagger Teil 6)

Erstellt von Anja am 29. Januar 2010

Kurzbeschreibung: Zsadist, das düsterste und geheimnisvollste Mitglied der Bruderschaft der Black Dagger, hat in der Aristokratin Bella eine Frau gefunden, die durch seine finstere Maske hindurch blickt und den Mann liebt, der er wirklich ist. Doch die Vergangenheit lastet schwer auf dem Vampir, der von sich selbst glaubt, ihrer Gefühle nicht wert zu sein. Trotzdem bindet er sich während ihrer Triebigkeit an Bella und will sie von nun an um jeden Preis beschützen. Aber auch ein Mitglied der Gesellschaft der Lesser ist von der schönen Bella besessen – und als dieser sie tot glaubt, setzt er alles daran, Zsadist zu vernichten.

Der 1. Satz:

“Äpfel? Was, zum Henker, gehen mich Äpfel an?”, brüllte Mr. O in sein Handy.

Meine Meinung: „Dunkles Erwachen“ ist die direkte Fortsetzung von „Mondspur“ und sollte auf keinen Fall separat gelesen werden. Wie auch die Vorgänger ist dieser Teil eine Mischung aus Dark Fantasy und romantischer Liebesschnulze, mit einer kräftigen Portion Erotik. Für meinen Geschmack vielleicht schon etwas zu viel, wahrscheinlich bin ich beim Lesen ab und an Rot angelaufen ;-)

Endlich erfährt man die ganze Geschichte von Zhadist, auf die ich jedenfalls schon lange gespannt gewartet habe. Jetzt kann man sein Verhalten, seine Agressivität und seine Gewaltbereitschaft verstehen, denn was er erlebt hat, ist nur schwer vorstellbar. Der Roman konzentriert sich sehr stark auf die beiden Hauptfiguren Bella und Zsadist. Es ist bemerkenswert, wie die großen, starken Krieger der Bruderschaft feinfühlig werden, wenn es um ihre Liebste geht. Bei Z´s Liebeserklärung am Schluss bleibt doch kein Auge trocken *snief*   Was mir auch sehr gut gefallen hat: die Beziehung zwischen Zsadist und seinem Zwillingsbruder Phury. Die Verbindung von Zwillingen ist ja sonst eine besondere, so auch hier. Phury würde für Zsadist sterben, und Z würde für das Glück seines Bruders auf die Frau verzichten die er liebt….

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und schön. Die Charaktere sind wunderbar verarbeitet und es ist spannend, romantisch, traurig und erotisch: Alles in einem! Zusätzlich zu der knappen Handlung gibt es das schon bekannte Glossar mit den wichtigsten Begriffen und Eigennamen der Glymera und eine kurze Leseprobe zu dem nächsten Teil der Reihe „Menschenkind“.


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[Rezension] Joseph Nassise – Die Hunt-Chroniken: Der Schattenseher

Erstellt von Anja am 26. Januar 2010

Kurzbeschreibung: »Mein Name ist Hunt, Jeremiah Hunt. Seit meine kleine Tochter verschwunden ist, bin ich auf der Suche nach ihr. Die Polizei hat ihre Ermittlungen längst eingestellt. Aber ich werde niemals aufgeben. Und ich bin bereit, alles zu tun!«

Wer ihm auf der Straße begegnet, hält Jeremiah Hunt für einen Blinden. Doch dieser Eindruck trügt: Er hat bei einem geheimen Ritual zwar sein normales Augenlicht verloren, doch nun kann er sehen, was den Menschen verborgen bleibt: die Geister der Toten, die sich noch nicht von den Lebenden trennen können, die Hexen und magischen Geschöpfe, die unerkannt unter uns leben. Endlich findet Hunt so auch eine Spur, die ihn vielleicht zu seiner Tochter führen wird – oder in den Tod …

Der 1. Satz:

Ich habe mein Augenlicht gegeben, um die Wahrheit sehen zu können.

Meine Meinung: Auf dieses Buch bin ich durch die Seite des PAN Verlages gestoßen, und da habe ich es einfach als Rezensionsexemplar angefordert und tatsächlich auch bekommen. Danke nochmal dafür. “Der Schattenseher” gehört zur sogenannten Urban Fantasy, was so viel bedeutet wie „Fantasy in der städtischen Gegenwart“, also eine Geschichte mit fantastischen Elementen, die in unserer Gegenwart spielt. Ich finde man könnte es auch in die Mysterysparte einordnen.

Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen, was daran lag, dass es richtig gut geschrieben ist. Immer spannend, keine langweiligen oder überflüssigen Passagen: einfach gute Unterhaltung. Die Story ist ausgeklügelt und durch die magischen Elementen wird sie zu etwas besonderem. Die Spannung wird nach und nach aufgebaut. Was mir auch gut gefällt sind die nicht allzu langen Kapitel.

Der Erzähler lässt den Leser sehr intensiv an Jeremiahs Entwicklung und Vorgeschichte teilhaben. Die Erläuterungen werden vereinzelt als kleine Rückblenden zwischen die eigentliche Handlung, die seltsame Mordserie, eingebaut. Dadurch lernt man Stück für Stück die Hintergründe kennen, bleibt aber dennoch, durch den Fortlauf der eigentlichen Erzählung, gespannt am Ball. Da das Ende noch offene Fragen zurück lässt, freue ich mich schon sehr auf die Nachfolgebände.

Der letzte Satz:

“Ich kriege dich.”

Kurzbeschreibung: »Mein Name ist Hunt, Jeremiah Hunt. Seit meine kleine Tochter verschwunden ist, bin ich auf der Suche nach ihr. Die Polizei hat ihre Ermittlungen längst eingestellt. Aber ich werde niemals aufgeben. Und ich bin bereit, alles zu tun!«Wer ihm auf der Straße begegnet, hält Jeremiah Hunt für einen Blinden. Doch dieser Eindruck trügt: Er hat bei einem geheimen Ritual zwar sein normales Augenlicht verloren, doch nun kann er sehen, was den Menschen verborgen bleibt: die Geister der Toten, die sich noch nicht von den Lebenden trennen können, die Hexen und magischen Geschöpfe, die unerkannt unter uns leben. Endlich findet Hunt so auch eine Spur, die ihn vielleicht zu seiner Tochter führen wird – oder in den Tod …

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[Tipp] True Blood – Marathon auf 13th Street

Erstellt von Anja am 24. Januar 2010

Tolle Neuigkeiten für mich, denn ich habe leider noch gar keine Folge dieser Vampirserie gesehen…

Der Start der 2. Season von “True Blood” am 13. Februar (zum Glück ein Samstag) wird vom Sender 13th Street ausgiebig gefeiert!
07:45 Uhr geht es los mit einem Making of “True Blood”. 15 Minuten führt uns Sookie hinter die Kulissen der Serie. Dann werd ich mir wohl ein Wecker stellen…
Von 8:00 – 19:55 Uhr wird die komplette erste Staffel der Serie wiederholt. Danach wird das Making Of wiederholt und im Anschluss daran laufen die ersten beiden Folgen der 2. Staffel, die von an da immer Samstags 20:13 Uhr als Doppelfolgen laufen.


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[Rezension] Stephen King – Sunset

Erstellt von Anja am 24. Januar 2010

Kurzbeschreibung: Was, wenn tödlicher Horror über einen hereinbricht oder Besessenheit und Gelüste alle Vernunft besiegen? Wozu der vermeintlich normale Mensch fähig ist, wenn sein Leben plötzlich eine unerwartete Wendung nimmt: Stephen King zeigt uns das, wie nur er es kann – in dreizehn neuen unheimlichen Geschichten, erstmals in einem Band gesammelt.

Dreizehn phantastische Geschichten über Menschen wie du und ich, deren gewohntes Leben urplötzlich auf den Kopf gestellt wird: Richard wird der eigene Hometrainer zum Verhängnis. Anne bekommt einen Anruf von ihrem Mann – auf dessen eigener Totenfeier. Emily will nach einer Fehlgeburt vor dem Leben davonlaufen – und rennt buchstäblich in ihr Verderben. Monette erzählt einem »Taubstummen«, dass er die eigene Frau, weil sie ihn betrügt, am liebsten umbringen würde – was dieser offenbar wörtlich nimmt. Curtis wird von seinem rachsüchtigen Nachbarn in einem Plastikkabinenklo lebendig begraben. Bei Scott tauchen immer wieder Dinge von Opfern der Anschläge vom 11. September auf, Dinge, die er einfach nicht loswird. John wird Zeuge, wie in einer Raststättentoilette eine Frau verprügelt wird – und greift viel brutaler ein, als er es sich selbst zugetraut hätte.

Meine Meinung: Ich bin begeistert! 13 neue seltsame, gruselige und unfreiwillig komische Kurzgeschichten von Stephen King. Endlich mal wieder! In dem Vorwort zu “Sunset” schreibt Stephen King, dass er in den späten 80er und 90er Jahren so gut wie keine Kurzgeschichten mehr geschrieben hat. Er ist der Meinung, wenn man länger keine mehr schreibt, kann man es verlernen. Im Jahr 2006 bekam er dann das Angebot die Zeitschrift “Best American Short Stories” herauszugeben und nahm sofort an. Danach schrieb er diese 13 Short Stories, und ich denke, es hat sich gelohnt, solange darauf zu warten.

Meine Favoriten sind: “Der Hometrainer”, “Die Höllenkatze”, “Hinterlassenschaften” und “New York Times zum Vorzugspreis”. Die Geschichten sind alle durchweg spannend geschrieben, mal gruselig, mal fantastisch oder der pure Horror. Also sehr ausgewogen und unheimlich unterhaltsam. Und zu jeder Erzählung kann man am Schluss des Buches die Entstehungsgeschichte und auch die eigene Einschätzung des Autors erfahren, aber die sollte man erst am Schluss lesen. Das mag zwar nicht jedermann in gleicher Weise interessieren – ich fand`s aufschlussreich und informativ.

Auch mit bereits bekannten Personen und Orten wird man konfrontiert. Wer Kings letzten Roman “Die Arena” gelesen hat, wird mir sagen können, wer Julia Shunway ist und was sie in Chester`s Mill macht. Faszinierend, wie der Autor in fast jedem seiner Werke auf bereits bekannte Fakten, Personen oder Orte zurückkommt.


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[Rezension] Kim Harrison – Blutnacht

Erstellt von Anja am 23. Januar 2010

Leseprobe                       

Der 1. Satz

Ich lehnte mich über den Glastresen und schielte auf den Preis der hochwertigen Rotholz-Zauberstäbe, die so sicher wie Schneewittchen in ihren luftdichten Särgen lagen.

Kurzbeschreibung: Ihr Name: Rachel Morgan. Ihr Job: Kopfgeldjägerin. Ihre Aufgabe: Auf den Straßen von Cincinnati Vampire, Hexen und andere finstere Kreaturen zur Strecke zu bringen. Ihr Problem: Sie selbst hat eine düstere Vergangenheit. Rachel muss unbedingt herausfinden, wer ihren Vampirfreund Kisten umgebracht hat – doch dummerweise fehlt ihr jede Erinnerung an die Nacht seiner Ermordung, und Halloween steht vor der Tür. Und dann taucht auch noch Algaliarept wieder auf, der Dämon, der Rachel seine Verbannung verdankt und um jeden Preis Rache will. Ein wütender Dämon ist kein leichter Gegner, nicht einmal für Rachel. Als neben ihrem eigenen Leben noch zwei weitere auf dem Spiel stehen, muss sie sich entscheiden: Wagt sie ein weiteres Mal einen Handel mit einem Dämon, oder macht sie sich auf den Weg ins Jenseits?

Meine Meinung: Beim Kauf dieses Buches habe ich nicht darauf geachtet, dass es sich um Band 6 der Rachel-Morgan Reihe handelt. Dewegen war ich recht skeptisch, ob ich ohne Kenntnisse der vorigen Bücher gut mitkommen würde. Leider war dem auch so.

Leser, die die ersten Bände nicht kennen, werden ihre liebe Mühe haben, sich auch nur ansatzweise in die Handlung einzufinden. Zu viel wird vorausgesetzt, immer wieder gibt es Querverweise auf das bisherige Geschehen, tauchen Personen aus den früheren Bänden auf. Trotzdem gelingt es Harrison die Aufmerksamkeit des “unwissenden” Lesers an die Seiten zu fesseln. Sie  liefert mit der Verfolgung der Heldin durch den Dämon AI mehr als genug spannende und gefährliche Verwicklungen. Auch die magischen Wesen sind anders als sie man sich vorgestellt hat. Die Pixies, die ein wenig an Feen erinnern, werden ziemlich lebhaft dargestellt. Sie können fluchen was das Zeug hält. Dabei bekommt man immer wieder neue Wortschöpfungen präsentiert, wie z.B.: “Auf keinen fairyverschissenen Fall!”

Also mein Tipp: Mit dem ersten Band der Serie anfangen und sich langsam in das Leben der Rachel Morgan reinlesen. Dann stellt sich sicher pures Lesevergnügen ein.

Der letzte Satz:

Und wenn sie nicht gestorben ist, dann ist sie grad im Jenseits.


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[Award] Ich freu mich so…

Erstellt von Anja am 20. Januar 2010

Gerade lese ich bei Natira, dass sie mir den “Sweet Friends” – Award verliehen hat. Vielen lieben Dank! Schön, dass jemand an mich gedacht hat und gern bei mir reinliest und reinschaut…

Nenne 10 Dinge, die Dich glücklich machen und gib den Award an 10 Personen weiter.

Hm, dann überlege ich mal 10 Dinge, die mich glücklich machen:

1. ein gutes Buch oder ein guter Film

2. selbstgekochtes Essen von mir, das auch schmeckt :-)

3. wenn Freunde an mich denken

4. Geschenke die von Herzen kommen

5. positive Überraschungen

6. Kinderlachen

7. wenn Pflanzen bei mir wachsen und gedeihen (habe eigentlich keinen grünen Daumen)

8. meine Familie natürlich

9. Schokolade *gg*

10. Spiel, Spass  und Spannung ;-)

Den Award gebe ich weiter an:

Bücher über alles, Bücherwurms Blog-Welt, Mein Bücherreich, Novia`s Bücherleben, an Sally von Plüschsarg.net, an den Bücherwurm El Tragalibros, an die Macher von Darkstars Fantasy, an Bella`s Wonderworld. Dann bekommt Claudia Toman noch einen und last but not least bekommt Natira auch einen zurück.

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[Trailer] Das Kabinett des Doktor Parnassus

Erstellt von Anja am 16. Januar 2010

Heath Ledgers letzte Rolle, weitergeführt von Johnny Depp. Steht auf jeden Fall auch auf meiner Liste der Filme, die ich noch anschauen möchte.


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[Rezension] Ken Follett – Die Tore der Welt

Erstellt von Anja am 16. Januar 2010

Leseprobe (PDF)          

Der 1. Satz:

Gwenda war acht Jahre alt, aber sie fürchtete sich nicht vor der Dunkelheit.

Kurzbeschreibung: England im Jahre 1327. Es ist der Tag nach Allerheiligen. In der Stadt Kingsbridge trifft sich im Schatten der Kathedrale das Volk. Vier Kinder flüchten vor dem Trubel in den nahe gelegenen Wald. Dort werden sie Zeugen eines Kampfes – und eines tödlichen Geheimnisses.
Merthin, ein Nachfahre von Jack Builder, dem Erbauer der Kathedrale, hat dessen Genie und rebellische Natur geerbt. Sein starker Bruder Ralph strebt den Aufstieg in die Ritterschaft an. Caris, Tochter eines Wollhändlers, hat den Traum, Arzt zu werden. Gwenda, Kind eines Taglöhners, will nur ihrer Liebe folgen. Und da ist noch Godwyn, Caris’ Vetter, ein junger Mönch, der entschlossen ist, Prior von Kingsbridge zu werden. Koste es, was es wolle.
Ehrgeiz und Liebe, Stolz und Rache werden den Weg dieser Menschen bestimmen. Pest und Krieg werden ihnen das Liebste nehmen, was sie besitzen. Glück und Unglück werden sie begleiten Doch sie werden die Hoffnung niemals aufgeben. Und immer wird der Schwur sie verfolgen, den sie an jenem schicksalhaften Tage leisteten.

Meine Meinung: 18 Jahre lang hat man auf die Fortsetzung von “Die Säulen der Erde” warten müssen, und dabei ist dieser 1300 Seiten dicke Wälzer rausgekommen. 200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Es geht um das Leben der Nachfahren der Figuren aus dem ersten Band.

“Die Tore der Welt” ist erstmal wunderschön anzuschauen. In echtem Leinen gebunden und mit einem roten Lesebändchen versehen, sehr schön illustrierten Umschlaginnenseiten, mit einer Karte von Kingsbridge und der Priorei im Jahre 1337 und auch der Schutzumschlag der Hardcoverausgabe macht einiges her. Die Seiten sind hauchdünn und zart, zum Glück, sonst könnte man das Buch ja nicht lange in der Hand halten. Die einzelnen Abschnitte des Buches, die nach Jahresabschnitten getrennt sind, werden durch schöne schwarz/weiß Illustrationen gekennzeichnet.

Follett hat einen sehr einfachen Schreibstil, die fast 1300 Seiten sind schnell zu lesen, aber manche Passagen finde ich etwas zu langatmig und man ist geneigt ein paar Zeilen zu überspringen. Aber ansonsten wird der Leser stetig durch die 35 Jahre im Leben von Merthin, Caris, Gwenda, Wulfric und Co. geführt und man merkt schnell, dass nicht immer alles so gelingt, wie dich das die Protagonisten wünschen. Dem Autor macht bei der Beschreibung von Zeit, Sitte und Gesellschaft wahrscheinlich so schnell niemand etwas vor. Historiker dürften hier kaum etwas zu bemängeln haben und für anspruchsvolle Leser ist es ein wahres Vergnügen, an Folletts Schilderungen teilzuhaben!

Der letzte Satz:

Der Windstoß erstarb so plötzlich, wie er gekommen war, doch Caris und Merthin hielten sich weiter in den Armen und standen noch lange auf dem Gipfel der Welt.


England im Jahre 1327. Es ist der Tag nach Allerheiligen. In der Stadt Kingsbridge trifft sich im Schatten der Kathedrale das Volk. Vier Kinder flüchten vor dem Trubel in den nahe gelegenen Wald. Dort werden sie Zeugen eines Kampfes – und eines tödlichen Geheimnisses.
Merthin, ein Nachfahre von Jack Builder, dem Erbauer der Kathedrale, hat dessen Genie und rebellische Natur geerbt. Sein starker Bruder Ralph strebt den Aufstieg in die Ritterschaft an. Caris, Tochter eines Wollhändlers, hat den Traum, Arzt zu werden. Gwenda, Kind eines Taglöhners, will nur ihrer Liebe folgen. Und da ist noch Godwyn, Caris’ Vetter, ein junger Mönch, der entschlossen ist, Prior von Kingsbridge zu werden. Koste es, was es wolle.
Ehrgeiz und Liebe, Stolz und Rache werden den Weg dieser Menschen bestimmen. Pest und Krieg werden ihnen das Liebste nehmen, was sie besitzen. Glück und Unglück werden sie begleiten Doch sie werden die Hoffnung niemals aufgeben. Und immer wird der Schwur sie verfolgen, den sie an jenem schicksalhaften Tage leisteten.

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[Spam] #1

Erstellt von Anja am 16. Januar 2010

Spam ist ja immer lästig. Zum Glück funktioniert der Akismet Spamfilter von Wordpress ziemlich gut. Manchmal gibt es dabei auch was zum Schmunzeln, oder Stirnrunzeln :-)

Zum Vergrößern Bild anklicken…

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