[Rezension] Clive Cussler/Paul Kemprecos – Brennendes Wasser
Erstellt von Anja am 16. Dezember 2009
Der 1. Satz:
Mit kraftvollem Schub der beiden Triebwerke hob die elegante Privatmaschine von der Startbahn ab und stieg in den Himmel von Sao Paulo empor.
Kurzbeschreibung: Kurt Austin leitet eine Mannschaft der NUMA, die an der mexikanischen Küste zunächst nur den plötzlichen Tod einer seltenen Walart untersuchen soll. Erst nach und nach wird erkennbar, dass die Attacke mit einem scheinbar ganz anderen Spezialauftrag einer weiteren NUMA-Truppe zusammenhängt: Die ist auf den Spuren einer Legende im venezolanischen Regenwald unterwegs. Es geht die Kunde von einer weißen Göttin und einem mysteriösen Stamm mit erstaunlichen technischen Errungenschaften. Kaum jemand glaubt an die Existenz dieses Stammes – und fast niemand hält es tatsächlich für möglich, dass das Wissen um diese Gottheit tatsächlich den Lauf der Geschichte verändern könnte. Doch zu diesen wenigen gehört eine mordlustige Bande von Biopiraten, die es auf Geheimnisse von unermesslichem Wert abgesehen haben. Hinter ihnen steckt ein steinreicher Industrieller aus Kalifornien, der davon überzeugt ist, dass er durch dieses Geheimwissen ein Monopol auf die knapp gewordenen globalen Trinkwasserreserven erlangen kann. Denn er hofft auf eine Formel zu stoßen, durch die man große Mengen Salzwasser in Trinkwasser verwandeln kann. So will er die Welt erpressen und regieren. Mittlerweile hält es auch Austin für möglich, dass die mythische Göttin des venezolanischen Stammes echte wissenschaftliche Wurzeln hat. Aber mit jedem weiteren Schritt in den Urwald hinein fühlen er und sein NUMA-Team sich immer mehr als Fische auf dem Trockenen. Verfolgt von den mörderischen Feinden, müssen sie sich durch einen tödlichen Dschungel aus Verrat, Erpressung und Mord ihren eigenen Weg zur Enthüllung der Geheimnisse um die weiße Göttin bahnen.
Meine Meinung: “Brennendes Wasser” ist der zweite Roman in der Reihe der “NUMA Files”, die in Zusammenarbeit von Clive Cussler und Paul Kemprecos entstanden sind (NUMA = National Underwater & Marine Agency).
Clive Cussler schreibt unterhaltsam, weitestgehend spannend und kurzweilig. Den aktuellen Hintergrund, dass ein Unternehmen das Monopol über die weltweite Wasserversorgung übernehmen will, und dabei buchstäblich über Leichen geht, finde ich interessant und auch erschreckend.
Die NUMA stolpert über eine abenteuerliche Verschwörung und rettet die Welt alà James Bond. Das ist ein wenig zu übertrieben und unrealistisch. Die Charaktere sind mir ein wenig zu heldenhaft und mit zu vielen Klischees behaftet.
Der letzte Satz:
“Lasst uns irgendwohin fliegen, wo uns der Seewind um die Nasen weht.”
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