[Rezension] Joe Schreiber – Untot
Erstellt von Anja am 11. Dezember 2009
Der 1. Satz:
Der Mann auf dem Boden hat endlich aufgehört zu zucken.
Kurzbeschreibung:
Eine junge Mutter, die ihr Leben für ihr Kind geben würde …
Ein Kidnapper, der das Unmögliche verlangt …
Eine Jagd durch verlassene Dörfer und über verschneite Landstraßen …
… hin zu einem Ort, an dem das Grauen wartet.
… in den Abgrund der Seele, wo ein Albtraum lauert.
… in die Arme eines Gegners, der nicht menschlich ist.
Für Susan Young beginnt der Albtraum ihres Lebens mit einem Handyanruf. Ein Fremder hat ihre Tochter gekidnappt und wird sie töten, wenn Susan nicht seinen Anweisungen folgt. Sie begibt sich auf eine Reise des Schreckens, durch verlassene Dörfer und über verschneite Landstraßen. Die Stimme, die ihr am Handy undenkbare Aufträge erteilt, kommt ihr seltsam vertraut vor. Der Fremde führt Susan zurück an einen Ort, den sie aus ihrem Gedächtnis gestrichen hatte: der Ort, an dem sie vor über zwanzig Jahren einen Mann ermordet hat. Dort wird Susan mit ihren tiefsten Ängsten konfrontiert. Doch ihre Reise ist noch nicht beendet. Der Terror beginnt erst. Susan muss bald erkennen, dass sie es mit einem Gegner zu tun hat, der alles andere als menschlich ist …
Meine Meinung: Der Klappentext klingt super spannend und ich war sehr gespannt auf meinen ersten Horror – Roman von Joe Schreiber. Die Geschichte fängt viel versprechend an und bleibt auch im Hauptteil spannend. Ein Horror – Roadtrip im wahrsten Sinne des Wortes.
Es beginnt wie ein typischer Thriller, mit der Entführung der kleinen Veda und den telefonisch gestellten Bedingungen an die Mutter, aber geht dann im Laufe der Geschichte immer mehr in Horror über. Es gibt viele spannende Stellen die einen förmlich dazu auffordern die Geschichte immer weiter zu verfolgen.
“Untot” ist sicher kein Meisterwerk, aber doch eine sehr spannende und gruselige Lektüre. Gleich zu Beginn wurde ich von der Handlung gefesselt und habe mit Sue gemeinsam gelitten. Nach dem ersten Drittel wird es natürlich etwas unrealistischer und ich konnte den Zusammenhängen um die vielen “lebenden Toten” nicht mehr ganz folgen, doch wer Horror gern liest, wird es trotzdem mögen. Denn schließlich erwartet niemand bei diesem Genre eine allzu realistische Story, oder?
Der letzte Satz:
Und neben Sue, auf dem Nachttisch, klingelt das Telefon.
![]()
Possibly Related Posts:
- [Rezension] Tess Gerritsen – Gute Nacht, Peggy Sue
- [Rezension] Richard Laymon – Der Pfahl
- [Rezension] Richard Laymon – Der Regen
- [Rezension] Richard Laymon – Die Jagd
- [Rezension] Tess Gerritsen – In der Schwebe
Abgelegt unter Krimi & Thriller & Horror | Keine Kommentare »








