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"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen." Friedrich Nietzsche

Archiv für Dezember, 2009

[SuB] Statistik Dezember 2009

Erstellt von Anja am 31. Dezember 2009

SuB-Stand zum 30. November 2009: 30 Bücher

SuB-Zugänge: 19

  • davon gekauft: 8
  • davon geschenkt bekommen: 8
  • davon gewonnen: 0
  • als Rezensionsexemplar bekommen: 3
  1. Jocelynn Drake – Nightwalker: Jägerin der Nacht
  2. Joseph Nassise – Die Hunt-Chroniken: Der Schattenseher
  3. Lynda Hilburn – Kismet Knight: Vampirpsychologin

SuB-Abgänge: 9

  • davon gelesen: 8
  • davon abgebrochen: 0
  • schon bekannt: 1
  1. Peter James – Stirb schön (schon als E-Book gelesen)

Gesamt: +10

SuB-Stand zum 31. Dezember 2009: 40 Bücher

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[Rezension] Oscar Wilde – Das Bildnis des Dorian Gray

Erstellt von Anja am 31. Dezember 2009

Der 1. Satz:

Das Atelier war von starkem Rosenduft erfüllt, und wenn der leichte Sommerwind die Bäume des Gartens hin und her wiegte, strömte durch die offene Tür das schwere Aroma des Flieders oder das zartere Parfum des Rotdorns.

Kurzbeschreibung: Als der extrem gutaussehende und schüchterne Dorian Gray sein Portrait erblickt, äußert er einen folgenschweren Wunsch: Sein Portrait soll an seiner Statt altern und die Last der Zeit tragen. Er aber soll immer sein jugendliches Aussehen behalten und würde dafür seine Seele geben.

Wider Erwarten wird der Wunsch Dorian Grays erfüllt. Bald schon, als er sich dem dekadenten Leben der Londoner Oberschicht hingibt, bemerkt er erste Veränderungen in seinem Bild, die ihm ganz und gar nicht gefallen. Doch was hilft es? Er schließt das Bild weg, verbirgt es vor neugierigen Blicken. In den Folgenden Jahren behält er sein unschuldiges Äußeres, doch das Bild wird mehr und mehr zu einem Dämon, dessen Gestalt Dorian nicht mehr loslässt…

Meine Meinung: Oscar Wilde schreibt zum Teil ausschweifend, blumig, sehr detailliert – für mich sind einige Passagen dadurch mühsam in die Länge gezogen worden. Aber es ist durchaus faszinierend, wie aus dem ehemals unschuldigen jungen Dorian ein Dandy wird, der sein Leben mit Oberflächlichkeiten, Verstellung, provokanten gesellschaftlichen Auftritten bar jeglicher Moralvorstellungen verbringt.

Doch leider war der Roman nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Zum Teil wirklich sehr langatmig und langweilig, ich habe öfters ein paar Seiten überblättert und damit sicher nichts interessantes verpasst. Ich habe nur zuende gelesen, um zu erfahren was aus Dorian Gray und seinem Portrait wird. Schade eigentlich!

Für die Geschichte um das mysteriös alternde Bild und einen Jungen der außen schön und innen hässlich ist, kann ich mich noch begeistern. Aber der Aufbau der Geschichte und ihre Präsentation für den Leser wurde mir mit jeder Seite unerträglicher. Altkluge Weisheiten, frauenverachtende Aussagen und die latent homosexuelle, schwüle Atmosphäre geben dem Roman den Rest.

Der letzte Satz:

Erst als sie die Ringe genauer betrachteten, erkannten sie, wer es war.



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[Rezension] Jonathan L. Howard – Johannes Cabal: Seelenfänger

Erstellt von Anja am 29. Dezember 2009

Eine Leseprobe findet ihr hier…

Der 1. Satz:

Walpurgisnacht. Hexensabbat, die letzte Nacht im April, in der das Böse umgeht.

Kurzbeschreibung: Ein Jahr, 100 Seelen und ein Jahrmarkt der besonderen Art: ein Seelenfänger packt aus. Der Weg in die Hölle ist nicht der angenehmste. Doch Johannes Cabal bleibt nichts anderes übrig, als ihn trotzdem anzutreten, wenn er seine Seele wiederhaben will. Er hatte sich an den Teufel verkauft, um Totenbeschwörer zu werden. Doch ohne Seele lebt es sich nur halb so gut, und daher steht Johannes wieder einmal in den heißen Hallen. Satan gibt allerdings nur ungern her, was er einmal besessen hat. Erst wenn Johannes 100 Seelen innerhalb eines Jahres rekrutieren kann, bekommt er seine eigene wieder … ein fairer Deal, oder?

Meine Meinung: Als erstes muss ich das fantasievolle Cover loben. Es erinnert mich ein wenig an Tim Burton`s “Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche” oder “Beetlejuice”. Dieses Buch ist vollgepackt mit schwarzem Humor, viel Ironie und Sarkasmus.

Der Roman lässt sich schnell und einfach lesen. Der Autor schafft es eine fantasievolle, aber dennoch glaubwürdige Welt aufzubauen und mit runden Charakteren zu beleben. Er ist amüsant zu lesen, wie sich Johannes mit den teuflischen Mitarbeitern seines Jahrmarktes auseinandersetzen muss und man kann sich problemlos in die einzelnen Charaktere hineinversetzen.

Johannes Cabal`s  Charakter ist verblüffend vielschichtig. Er ist nicht wie viele andere Helden durchweg gut oder böse, dumm oder klug, sondern so wankelmütig wie ein richtiger Mensch. Hegt man eine regelrechte Sympathie für den Sonderling, kann man ihn im nächsten Augenblick schon nicht mehr leiden, weil er eine unschuldige Seele für immer verdammen will. Doch gerade diese Mischung aus Gut und Böse, die selten so ausgeprägt geschildert wird, ist faszinierend – und zugleich auch ein wenig beunruhigend.

Ein spannender Roman mit einer herrlich düsteren Atmosphäre und einer großen Portion schwarzem Humor. Die Charaktere sind vielschichtig und geben einigen Anlass zum Lachen.

Übrigens: Die Fortsetzung “Ein Fall für Johannes Cabal – Totenbeschwörer” erscheint im Oktober 2010.

Der letzte Satz:

Dann schlief Johannes Cabal ein.


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[Rezension] Scott Sigler – Virulent

Erstellt von Anja am 28. Dezember 2009

Eine Leseprobe findet ihr hier…

Der 1. Satz:

Das musste ein Witz sein.

Kurzbeschreibung: Die USA werden von einem mysteriösen außerirdischen Erreger befallen, der die Opfer zu psychopathischen Killern werden lässt, bevor sie selbst durch die Parasiten sterben. Der Ex-Footballspieler Perry Dawsey ist der Einzige, der den Angriff der Aliens bisher überlebt hat. Dabei hat er die Fähigkeit entwickelt, die Träger der Parasiten zu lokalisieren und es sich zur Aufgabe gemacht, diese aufzuspüren und umzubringen. Die CIA und die Armee versuchen, sich dieses Wissen zunutze zu machen, während die Epidemologin Dr. Margaret Montoya und ihr Team mit Hochdruck an einem Gegenmittel arbeiten. Bis eine neue, noch bedrohlichere Mutation des Erregers auftaucht…

Meine Meinung: “Virulent” ist der zweite Roman von Scott Sigler und die Fortsetzung zu “Infiziert”, mit den gleichen Hauptpersonen. Die Handlung schließt direkt an den Vorgänger an, und man sollte “Infiziert” vorher schon gelesen haben, sonst kommt man nicht so ganz mit. Sigler erzählt seine Geschichte über den vom Virus befallenen Perry Dawsey weiter, doch jetzt ist er nicht mehr der Gejagte, sondern soll als einzig überlebendener Infizierter dem CIA auf der Suche nach dem Bösen helfen.

Was mir gut gefallen hat, dass der Autor komplexe biologische Vorgänge im Körper anschaulich und verständlich beschrieben hat. Durch die sehr bildhaften Beschreibungen ist dieser Horror-Thriller absolut nichts für schwache Nerven. Er ist zum Teil brutal und ziemlich eklig, selbst ich musste einmal kurz unterbrechen. Sigler entwickelt seine Charaktere wieder sehr gut, man erfährt mehr über einige der Protagonisten aus “Infiziert”.

Auch lässt sich der Autor eine Option für noch eine Fortsetzung offen, aber ich wüßte nicht, wie man die Handlung noch weiter ausbauen kann, ohne an Spannung zu verlieren. Trotz des Splatter-Charakters des Buches, kann ich es guten Gewissens als super spannend an jeden empfehlen, der einiges vertragen kann.

Der letzte Satz:

Dieses besondere Objekt war ungefähr so groß wie eine Limonadendose.


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[Rezension] Bram Stoker – Dracula

Erstellt von Anja am 28. Dezember 2009

Der 1. Satz:

3. Mai – Bistritz. Habe München am 1. Mai, 8.35 Uhr abends, verlassen und traf am nächsten Morgen in Wien ein.

Kurzbeschreibung: Jonathan Harker ist ein junger Rechtsanwalt aus London und reist nach Transylvanien zu einem Grafen, der in der nächsten Zeit nach London ziehen möchte und lässt dafür seine hübsche Verlobte für diese Zeit auf der Insel zurück.
Jonathan Harkers Ankunft in Transylvanien bleibt nicht ohne Folgen. Zuerst wird er von den Dorfbewohnern gewarnt, die ihm sogar ein Kruzifix schenken, doch von abergläubischem und verwirrtem Geschwätz lässt er sich nicht aufhalten und setzt seinen Weg in die Burg des Grafens fort.
Dort geschehen viele seltsame Dinge, die ihn genauso wie das außergewöhnliche Aussehen und Verhalten des Grafen verwirren, außerdem darf er auf Geheiß Draculas die Burg nicht mehr verlassen.
Als er eines Tages trotz der Warnung Draculas in einem anderen Zimmer als seinem eigenen einschläft, wird er von drei Frauen geweckt, die ihn beißen. Im letzten Moment kommt der Graf herein, gibt den Frauen ein gefangenes Kind und verschont damit das Leben des jungen Mannes, der seit diesem Augenblick aber um sein Leben bangt.
Bald darauf wird die Freundin Minas, der Verlobten Harkers, schwer krank, sie ist blass und schlafwandelt. Ein Nervenarzt wird geholt, der an den Symptomen eindeutig erkennen kann, dass Lucy von einem Vampir gebissen worden ist. Kann man sie noch retten und was genau ist das Ziel Draculas?

Meine Meinung: Die Handlung von “Dracula” kennt inzwischen fast jeder, schließlich gibt es mehrere Verfilmungen, die ihrerseits bereits Klassiker geworden sind und sogar parodiert wurden, aber wie steht’s mit dem Original?

Diesen Klassiker der Weltliteratur sollte man unbedingt gelesen haben. Graf Dracula ist der Fürst der Vampire, ein blutsaugendes Monster, das zum Sinnbild des Aberglaubens vom Vampirismus wurde. Bram Stoker stellt die unheimlichen Vorfälle in Tagebuch- und Briefform und in der Wiedergabe von Tonbandaufnahmen (sogenannte phonographische Aufzeichnungen) dar.

Die (fiktiven) Zitate aus Briefen, Tagebucheintragungen und Protokollen lassen die Geschichte authentisch wirken und vermitteln zugleich das Grauen, das die jeweiligen Autoren verspürten. Und es lässt den Eindruck entstehen, man lese nicht einfach einen Roman, sondern erhalte vielmehr Einblick in die intimsten Gedanken, Ängste und Hoffnungen von Menschen, die vor hundert Jahren gelebt haben. Bram Stoker’s Sprache hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich anfangs Probleme damit hatte. Das Buch erschien ja erstmalig 1897, und da war die Sprache noch etwas anders als heute.

Anfangs empfand ich das Buch an manchen Stellen etwas schleppend, aber zum Schluss konnte ich es gar nicht beiseite legen. Alles in Allem ein tolles Buch, das man als Vampirbuchleser mal gelesen haben sollte…

Der letzte Satz:

“Ihre Fürsorge und Liebe kennt er bereits, aber später erst wird er begreifen, wie ein paar Männer sie so sehr lieben konnten, daß sie um ihretwillen das Äußerste wagten.”

5sterne

dracula

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[SuB] Neu im SuB

Erstellt von Anja am 27. Dezember 2009

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[SuB] Weihnachtsgeschenke

Erstellt von Anja am 27. Dezember 2009

die arenasunsetdie tore der welt

Stephen King – Die Arena

An einem ganz normalen schönen Herbsttag wird die Stadt Chester’s Mill plötzlich auf unerklärliche Weise durch ein unsichtbares Kraftfeld vom Rest der Welt abgeriegelt. Flugzeuge zerschellen daran und fallen als brennende Trümmer vom Himmel, einem Gärtner wird beim Herabsausen “der Kuppel” die Hand abgehauen, Tiere werden zweigeteilt, Menschen, die gerade in Nachbarorten unterwegs sind, werden von ihren Familen getrennt, und Autos explodieren, wenn sie auf die mysteriöse Wand prallen. Es ist allen ein Rätsel, worum es sich bei dieser unsichtbaren Wand handelt, wo sie herkommt und wann – falls überhaupt – sie wieder verschwindet. Es gibt kein Entrinnen – und je mehr die Vorräte zur Neige gehen, desto stärker tobt der bestialische Kampf ums Überleben in dieser unerwünschten Arena.

Stephen King – Sunset

Ob brachialer Horror oder subtiles Mysterium, diese Sammlung von Erzählungen bietet King-Fans nicht unbedingt Neues, aber ganz persönliche Geschichten des Bestsellerautors und auf jeden Fall sehr beunruhigende und atemberaubende Spannung auf hohem Niveau.

Ken Follett – Die Tore der Welt

200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst (Die Säulen der Erde). Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris‘ Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann…

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[SuB] Neue Rezensionsexemplare

Erstellt von Anja am 27. Dezember 2009

Während meiner Abwesenheit sind weitere Rezensionsexemplare bei mir eingegangen. Danke dafür an den Pan Verlag.

pan-logo

Joseph Nassise – Die Hunt-Chroniken: Der Schattenseher

Wer ihm auf der Straße begegnet, hält Jeremiah Hunt für einen Blinden. Doch der Eindruck trügt: Hunt hat bei einem geheimnisvollen Ritual zwar sein Augenlicht geopfert, doch nun kann er sehen, was den Menschen verborgen bleibt: Die Geister der Toten, die sich nicht von der Welt der Lebenden trennen können, und die magischen Geschöpfe, die unerkannt unter uns leben. Endlich findet Hunt so auch eine Spur, die ihn vielleicht zu seiner Tochter führt – oder in den Tod …

der schattenseher

Lynda Hilburn – Kismet Knight, Vampirpsychologin

Der attraktive Vampir Devereux hat in den letzten 700 Jahren viel erlebt – doch nun lernt er eine Frau kennen, an der er sich die Zähne ausbeißen könnte: Die Psychologin Kismet glaubt nicht an das -Übersinnliche und hält Vampire für Hokuspokus. -Devereux versucht mit allen Mitteln, sie zu -überzeugen – Kismet findet für jede seiner übermenschlichen Fähigkeiten eine rationale Erklärung. Mehr noch: Sie ist sicher, einer neuen Geistesstörung auf die Spur gekommen zu sein und bietet »Betroffenen« ihre Dienste als Vampirpsychologin an. Natürlich bringt sie sich damit in größte Gefahr. Devereux ist versucht, die sturköpfige Frau in ihr Unglück laufen zu lassen – aber da er sich unsterblich in sie verliebt hat, muss er sie immer wieder retten …

kismet knight

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Ich bin wieder hier…

Erstellt von Anja am 27. Dezember 2009

… in meinem Revier. Das Weihnachtsfest war mal wieder sehr besinnlich und schön ruhig bei meinen Eltern. Leider ist die Anreise nicht immer harmonisch gewesen, aber angekommen bin ich trotzdem gut. Ich wurde sehr lecker bekocht, wie man es eben so gewöhnt ist im Hotel Mama. Da ich ja nun mal nur ein paar Mal im Jahr bei meinen Eltern bin, habe ich die Feiertage sehr genossen.

Natürlich habe ich einiges geschafft (3 Bücher gelesen) während der Woche, die Rezensionen folgen bald.

1. Bram Stoker – Dracula

2. Scott Sigler – Virulent

3. Jonathan L. Howard – Seelenfänger

Auch habe ich viele viele Buchgeschenke erhalten, manche direkt vom Weihnachtsmann, andere von meiner Mama, die auch sehr viel liest und einen ähnlichen Geschmack hat wie ich.
Später mehr dazu…

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[SuB] Mein erstes Rezensionsexemplar

Erstellt von Anja am 18. Dezember 2009

Das hätte ich ja fast vergessen: Heute ist auch mein erstes Rezensionsexemplar von Egmont Lyx eingetroffen. Danke dafür!

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Jocelynn Drake – Nightwalker (Jägerin der Nacht)

Kurzbeschreibung: Mit eiserner Hand wacht die Vampirin Mira über die jüngeren Nachtwandler in ihrer Domäne. Eines Tages kommt der attraktive Vampirjäger Danaus in ihre Stadt – doch nicht, um Mira zu töten. Er bringt unheilvolle Neuigkeiten: Die Naturi, grausame Elfenwesen, die einst von der Erde verbannt wurden, sind zurückgekehrt! Mira muss sich auf ein Bündnis mit Danaus einlassen, um Menschen und Vampire vor den Naturi zu bewahren …

nightwalker

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Ich verabschiede mich…

Erstellt von Anja am 18. Dezember 2009

… in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub. Morgen fahre ich für eine Woche zu meinen Eltern nach Südbrandenburg, und werde dort Weihnachten verbringen. Da ich etwa 7 Stunden mit dem Auto unterwegs sein werde, hoffe ich, dass das Wetter auch mitspielt.

In dieser Zeit werde ich viel lesen können, neue Bücher geschenkt bekommen, aber werde Euch erst nach meiner Rückkehr am 27. Dezember davon berichten können, da es bei meinen Eltern kein DSL gibt.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern besinnliche Weihnachten und schöne Feiertage.

weihnachten1

weihnachten2

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[Rezension] Clive Cussler/Paul Kemprecos – Brennendes Wasser

Erstellt von Anja am 16. Dezember 2009

Der 1. Satz:

Mit kraftvollem Schub der beiden Triebwerke hob die elegante Privatmaschine von der Startbahn ab und stieg in den Himmel von Sao Paulo empor.

Kurzbeschreibung: Kurt Austin leitet eine Mannschaft der NUMA, die an der mexikanischen Küste zunächst nur den plötzlichen Tod einer seltenen Walart untersuchen soll.  Erst nach und nach wird erkennbar, dass die Attacke mit einem scheinbar ganz anderen Spezialauftrag einer weiteren NUMA-Truppe zusammenhängt: Die ist auf den Spuren einer Legende im venezolanischen Regenwald unterwegs. Es geht die Kunde von einer weißen Göttin und einem mysteriösen Stamm mit erstaunlichen technischen Errungenschaften. Kaum jemand glaubt an die Existenz dieses Stammes – und fast niemand hält es tatsächlich für möglich, dass das Wissen um diese Gottheit tatsächlich den Lauf der Geschichte verändern könnte. Doch zu diesen wenigen gehört eine mordlustige Bande von Biopiraten, die es auf Geheimnisse von unermesslichem Wert abgesehen haben. Hinter ihnen steckt ein steinreicher Industrieller aus Kalifornien, der davon überzeugt ist, dass er durch dieses Geheimwissen ein Monopol auf die knapp gewordenen globalen Trinkwasserreserven erlangen kann. Denn er hofft auf eine Formel zu stoßen, durch die man große Mengen Salzwasser in Trinkwasser verwandeln kann. So will er die Welt erpressen und regieren. Mittlerweile hält es auch Austin für möglich, dass die mythische Göttin des venezolanischen Stammes echte wissenschaftliche Wurzeln hat. Aber mit jedem weiteren Schritt in den Urwald hinein fühlen er und sein NUMA-Team sich immer mehr als Fische auf dem Trockenen. Verfolgt von den mörderischen Feinden, müssen sie sich durch einen tödlichen Dschungel aus Verrat, Erpressung und Mord ihren eigenen Weg zur Enthüllung der Geheimnisse um die weiße Göttin bahnen.

Meine Meinung: “Brennendes Wasser” ist der zweite Roman in der Reihe der “NUMA Files”, die in Zusammenarbeit von Clive Cussler und Paul Kemprecos entstanden sind (NUMA = National Underwater & Marine Agency).

Clive Cussler schreibt unterhaltsam, weitestgehend spannend und kurzweilig. Den aktuellen Hintergrund, dass ein Unternehmen das Monopol über die weltweite Wasserversorgung übernehmen will, und dabei buchstäblich über Leichen geht, finde ich interessant und auch erschreckend.

Die NUMA stolpert über eine abenteuerliche Verschwörung und rettet die Welt alà James Bond. Das ist ein wenig zu übertrieben und unrealistisch. Die Charaktere sind mir ein wenig zu heldenhaft und mit zu vielen Klischees behaftet.

Der letzte Satz:

“Lasst uns irgendwohin fliegen, wo uns der Seewind um die Nasen weht.”

4sterne

brennendes wasser

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