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"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen." Friedrich Nietzsche

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Archiv für November 21st, 2009

[Rezension] Cody McFadyen – Die Blutlinie

Erstellt von Anja am 21. November 2009

Der 1. Satz:

Ich habe einen meiner Träume.

Kurzbeschreibung: FBI-Agentin Smoky Barrett hat es nicht leicht. Vor kurzem musste sie miterleben, wie ein brutaler Killer in ihrem Beisein ihren geliebten Mann und ihre Tochter gequält und dann getötet hat. Und jetzt sitzt sie im Flugzeug nach San Francisco, wo ihre Freundin aus Schulzeiten Annie King ebenfalls grausam umgebracht worden ist. Noch schlimmer ist, dass der perverse Mörder Annies kleine Tochter, ihr Patenkind, drei Tage lang an die verwesende Leiche gekettet hat, bevor er der Polizei einen Hinweis gab. Am allerschlimmsten aber: Er hat eine Nachricht für Barrett hinterlassen. Es ist ein Brief, in dem er neue Morde ankündigt und behauptet, in direkter Blutlinie von Jack The Ripper abzustammen!

Wie Jack The Ripper werde man auch ihn nie schnappen, prophezeit der psychopathische Killer. Doch offenbar hat der Mörder die Rechnung ohne Barrett und ihre unschlagbare Truppe gemacht. Denn Barrett, die eigentlich von ihrem Psychiater noch nicht wieder dienstfähig geschrieben worden ist, glaubt durch den Fall, von der Erinnerung , und damit von ihren nächtlichen Albträumen, geheilt werden zu können. Sie beginnt zu ermitteln und muss erfahren, dass viele jener Menschen, die sie zu kennen glaubte, dunkle Geheimnisse haben, und dass sie viel zu lange dem Falschen vertraut hat. Vom Ende aus betrachtet erscheint da sogar der Mord an ihrer Famlilie in einem ganz anderen Licht.

Meine Meinung: Cody McFadyen weiss, wie man einen Leser fesselt. Er schreibt spannend, sehr direkt und lässt kein Detail aus. Manchmal ist es ein wenig heftig, aber das ist ja der Grund, warum man einen Thriller liest. Man möchte sich fürchten, man möchte Angst haben, aber vor allem möchte man hinter das Geheimnis kommen und das setzt er genau so um. Ein Buch, das man nur schlecht beiseite legen kann.

Die Story ist einfach genial geschrieben. Man kann sich die Charaktäre bildlich vorstellen und deren Beweggründe verstehen. Von der ersten Seite an wird man in die Geschichte eingesogen und kann nicht mehr aufhören zu lesen. Die persönliche Geschichte der Hauptfiguren spielt eine ebenso große Rolle wie der eigentliche Fall und man jagt von Seite zu Seite bis endlich die Auflösung kommt.

480 Seiten die von Anfang bis Ende beweisen, das die Bezeichnung „Pageturner“ für eben solche Werke erfunden wurden, denn man kann sich dem Buch bereits nach den ersten Seiten nicht mehr entziehen, ein ständiges Umblättern ist Pflicht!

Der letzte Satz:

Ich kann spüren, wie sie lächeln.

5sterne

die blutlinie

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