New kid on the Blog – Books & More

"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen." Friedrich Nietzsche

Archiv für November, 2009

Büchereule und Büchertaschen

Erstellt von Anja am 30. November 2009

Heute ist mein ExLibris-Stempel angekommen, den ich mir bei ebay bestellt habe. Danke dafür an Stempelwelt24.

Was bedeutet ExLibris? Wikipedia sagt dazu:

Exlibris (von lat. ex = aus und libris = Büchern) dienen zur Kennzeichnung von Büchern. Solche Bucheignerzeichen sind Ausdruck des Besitzanspruches und des Besitzerstolzes von Bücherfreunden.

Jawoll! Unten seht Ihr das Muster mit der Büchereule und meinem Namen. Der gute, alte Holzstempel ist hochglanzlackiert und der Abdruck hat etwa den Durchmesser von 40 mm. Damit kann ich jetzt meine Bücher kennzeichnen, und somit meine Adressaufkleber aus den Büchern entfernen, da die Tinte eh immer verschmiert. Sieht auch viel stylischer aus!

buechereule

Außerdem habe ich mir bei DaWanda zwei schicke Büchertaschen bestellt. Danke dafür an FG-Design und Mäusewerkstatt.


bt1bt2

Possibly Related Posts:


Abgelegt unter Bücher | Keine Kommentare »

[SuB] Statistik November 2009

Erstellt von Anja am 30. November 2009

SuB-Stand zum 31. Oktober 2009: 34 Bücher

SuB-Zugänge: 8

  • davon gekauft: 8
  • davon geschenkt bekommen:0
  • davon gewonnen: 0

SuB-Abgänge: 12

  • davon gelesen: 12
  • davon abgebrochen: 0

Gesamt: -4

SuB-Stand zum 30. November 2009: 30 Bücher

Possibly Related Posts:


Abgelegt unter SuB | 1 Kommentar »

[Rezension] Michael White – Der Orden der schwarzen Sphinx

Erstellt von Anja am 29. November 2009

Der 1. Satz:

Er schneidet den Benzinschlauch im Auto des Mädchens durch, während sie bei ihrer Freundin zu Abend isst, dann sieht er zu, wie das Benzin auf den Asphalt spritzt und vom Auto weg den Hügel hinunterrinnt, während der Rest langsam verdunstet.

Kurzbeschreibung: In Oxford wird eine junge Frau mit durchschnittener Kehle gefunden. Ihr Herz ist herausgeschnitten worden, an seiner Stelle liegt eine alte Goldmünze im Brustkorb. Vierundzwanzig Stunden später wird eine weitere Frau ermordet. Diesmal wurde das Gehirn entfernt, und eine Silbermünze liegt im Schädel. Der Polizeifotograf Philip Bainbridge und seine Freundin Laura finden heraus, dass es vor hundertfünfzig Jahren bereits eine ähnliche Mordserie gab – bei einer ganz bestimmten, seltenen Planetenkonstellation. In einem alten Dokument stoßen sie auf den mysteriösen Orden der schwarzen Sphinx. Offenbar steht er an der Spitze einer alchemistischen Verschwörung, die vor nichts zurückschreckt, um den Stein der Weisen herzustellen. Als sich die Mordanschläge in ihrer Umgebung häufen, begreifen Philip und Laura, dass sie in höchster Gefahr schweben.

Meine Meinung: “Der Orden der schwarzen Sphinx” ist ein spannender und unterhaltsamer Kriminalroman, der zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her springt. In der Vergangenheit lernt man den berühmten Isaac Newton von einer anderen Seite kennen, nämlich als Alchimisten, der den Stein der Weisen herzustellen versucht. Dort ist auch der Ursprung der Oxforder Morde, die in der Gegenwart passieren, anzusiedeln.

Die Geschichte ist ziemlich gradlinig auch wenn sie auf zwei geschichtlichen Ebenen spielt. Allerdings ist die Story ein bisschen einfach gestrickt. Die Figuren erscheinen eindimensional und klischeehaft, für mich zeichnete sich auch recht schnell ab, wer der eigentliche Drahtzieher hinter der ganzen Sache war, so daß es von dieser Seite auch keine wirkliche Überraschung am Ende gab. Leider war der Mysterieanteil verhältnismäßig gering und so würde ich es nur als Krimi bezeichnen.

Der letzte Satz:

Er steckte sie wieder in die Tasche, sah hinaus auf den strahlenden blauen Ozean und war mit sich und der Weltzufrieden.

4sterne

der orden der schwarzen sphinx

Possibly Related Posts:


Abgelegt unter Mystery | Keine Kommentare »

Neuester Stephen King Roman als TV-Film

Erstellt von Anja am 28. November 2009

Steven Spielberg wird das Buch “Under the Dome” von Stephen King fürs Fernsehen adaptieren. Der kürzlich erschienene Science-Fiction/Horror-Roman soll von Spielbergs Firma Dreamworks TV als Mini-Serie umgesetzt werden. King und Spielberg werden beide als ausführende Produzenten mitwirken. Nach einem Drehbuchautor wird derzeit noch gesucht.

Das Buch handelt von einer kleinen Stadt, welche plötzlich durch ein unsichtbares Kraftfeld von der Außenwelt abgeschnitten wird. Niemand weiß, was es mit dieser “Kuppel” auf sich hat. Während Regierung und Militär von außen versuchen, die Barriere zu durchbrechen, entbrennt in der Stadt ein Machtkampf zwischen zwei Fraktionen.

(Quelle: www.fictionbox.de)

Possibly Related Posts:


Abgelegt unter Stephen King | 4 Kommentare »

[Rezension] Sophie Kinsella – Prada, Pumps und Babypuder

Erstellt von Anja am 27. November 2009

Der 1. Satz:

Okay. Keine Panik. Keine Panik.

Kurzbeschreibung: Rebecca Bloomwood, verheiratete Brandon, ist selig. Sie und ihr Mann Luke erwarten ihr erstes Kind, und natürlich soll für den Nachwuchs alles perfekt vorbereitet sein. Strampelanzüge, Kinderwagen, Spielzeug – Rebecca ist im Kaufrausch. Doch ihr Glück wird getrübt, als sie erfährt, dass ihre höchst attraktive Geburtshelferin Venetia eine Exfreundin von Luke ist. Und die scheint wild entschlossen, ihr den Mann auszuspannen. Als Rebecca dann auch noch herausfindet, dass Luke Geheimnisse vor ihr hat, ist sie überzeugt: Er und Venetia haben eine Affäre …

Meine Meinung: Becky wird Mama! Und ist immer noch die Shopping-Queen schlechthin. Dass dabei kein Auge trocken bleibt, kann sich jeder Kinsella-Fan vorstellen, und Becky muss ja jetzt nicht nur für sich selbst einkaufen, sondern auch noch für den Nachwuchs.

Auch der fünfte Band liest sich amüsant und spritzig. Die etwas mehr als 400 Seiten bieten leichte Unterhaltung und lassen den Leser wieder am Alltag der Brandons teilhaben. Ich musste auf fast jeder Seite lachen und kam aus dem Kichern nicht mehr raus! Das ist mal wieder typisch Becky. In diesem Buch kauft sie einiges und aus Problemen redet sie sich wie immer gekonnt heraus.

Wer die Vorgänger-Reihe von Becky Bloomwood gelesen hat, wird auch diesen Band mögen, Becky ist zwar schwanger, es hindert sie jedoch nicht daran, ihren liebgewordenen Schrullen nachzugehen. Wieso soll man nur einen Kinderwagen kaufen, wenn man 5 haben kann?

Der letzte Satz:

Da bin ich sicher.

5sterne

prada pumps und babypuder

Possibly Related Posts:


Abgelegt unter Humor | Keine Kommentare »

[TV] Vampire Diaries ab Januar auf ProSieben

Erstellt von Anja am 25. November 2009

Einen neugestalteten Serienmittwoch liefert der deutsche Sender ProSieben ab Mitte Januar.

Neben der Rückkehr altbekannter Serien kommt neues Serienmaterial in Gestalt der Vampir-Serie “The Vampire Diaries”  dazu. Die Serie schlug in den USA wie ein Blitz ein. Jetzt konnte sich ProSieben die Rechte an der Erfolgsserie sichern. Am 20. Januar wird um 20.15 Uhr die Premiere der Vampir-Serie laufen.

Die Serie handelt von einem Vampir und seiner Liebe zu einem menschlichen Mädchen. Elena (Nina Dobrev) verliebt sich in den neuen mysteriösen Schüler Stefan (Paul Wesley), von dem sie zunächst nicht weiß, dass er ein Vampir ist. Als Stefans böser Vampir-Bruder Damon (Ian Sommerhalder) auftaucht, wird das Liebesglück jedoch gestört. Im Gegensatz zu Stefan trinkt Damon menschliches Blut und tötet dafür Menschen in Stefans neuer Heimatstadt. Als er Stefans neue Liebe erblickt, wird ihm einiges klar. Elena sieht aus wie die Frau, die beide Brüder vor langer Zeit geliebt haben. Ein erbitterter Kampf um die Liebe von Elena beginnt zwischen Stefan und Damon.

vampire

Possibly Related Posts:


Abgelegt unter TV | Keine Kommentare »

[Rezension] Sebastian Fitzek – Splitter

Erstellt von Anja am 25. November 2009

Der 1. Satz:

“Was denkst du?”

Kurzbeschreibung: Marc Lucas hat ein Problem, und dieses Problem ist ein, im wahrsten Sinn des Wortes, existentielles. Bei einem Autounfall hat er vor kurzem, seiner Erinnerung nach, durch eigenes Verschulden seine Frau und sein ungeborenes Kind verloren. Und diese Erinnerung versucht er durch das spektakuläre Experiment einer Privatklinik zu verlieren.

Aber als Lucas die Klinik wieder verlässt, ohne am Experiment überhaupt teilgenommen zu haben, findet er sich in einem Albtraum wieder. An seiner Wohnung sind die Schlösser und das Türschild ausgewechselt, unter seiner Handynummer meldet sich eine fremde Person, die behauptet, er zu sein. Und dann häufen sich auch noch die Verdachtsmomente, dass seine schwangere Frau noch lebt. Aber: Was ist eigentlich Einbildung, was Erinnerung und was Wirklichkeit? Marc Lucas beginnt, sich der Situation zu stellen – und kommt einem wahrhaft außergewöhnlichen Komplott auf die Spur…

Meine Meinung: Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut und konnte nicht auf das Erscheinen des Taschenbuches warten. Doch tatsächlich ist es der erste Fitzek, der mich am Schluss nicht staunend oder begeistert zurückgelassen hat, sondern mit einer Enttäuschung.

Die Handlung ist für den Leser genauso verwirrend und undurchsichtig wie für die Hauptfigur Marc Lukas. Ich habe bis zum Schluss keine Ahnung gehabt, worauf das Ganze rausläuft.

Aber während des Lesens habe ich oft überlegt und mir gedacht “HÄ? Versteh ich nicht!” Ich habe natürlich trotzdem weitergelesen und mir eingeredet, dass alles schon irgendwann aufgeklärt wird. Wird es auch, leider nicht so dramatisch und spannend wie der Rest des Buchs. Die Jagd nach den richtigen Erinnerungen war nicht immer fesselnd und überzeugend. Das beklemmende Thrillergefühl stellte sich gar nicht ein, und das Ende ist gewöhnungsbedürftig und war für mich enttäuschend und ziemlich konstruiert und an den Haaren herbeigezogen.

Der letzte Satz:

Noch nicht einmal ihre Augen blinzelten, als sich sehr viel später eine erste, hilflose Träne löste.

2sterne

splitter

Zunächst ist alles sehr verwirrend und undurchschaubar. Am Ende jedoch ist man wie immer überrascht von den Geschehnissen und deren Aufklärung.

Possibly Related Posts:


Abgelegt unter Thriller | Keine Kommentare »

[Rezension] Bentley Little – Böse

Erstellt von Anja am 23. November 2009

Der 1. Satz:

Es war der erste Tag des Sommers und Doug Albins erster Tag in Freiheit.

Kurzbeschreibung: In der kleinen Stadt Willis ist noch nie etwas Schreckliches geschehen. Das Grauen beginnt an dem Tag, als ein Fremder in die Stadt kommt. Plötzlich erhalten die Einwohner Briefe von Menschen, die seit Jahren tot sind, und Botschaften, die ihnen Geheimnisse ihrer Nachbarn verraten. Argwohn und Missgunst verbreiten sich wie ein Virus, und bald begeht ein Bewohner den ersten Mord. Das Böse ist nach Willis gekommen. Es wird nicht ruhen, bis der letzte Einwohner zur Hölle gefahren ist.

Meine Meinung: Ich habe große Erwartungen in dieses Buch gesetzt, denn der Klappentext las sich sehr vielversprechend. Die Geschichte fängt relativ harmlos an, und kommt nach und nach etwas mehr in Fahrt und sollte sich gegen Ende in unvorstellbares Grauen steigern. Aber denkste! Die Grundidee vom “Postboten aus der Hölle” finde ich super, aber leider wurde diese Idee nicht gut umgesetzt.

Ich habe den Horror sehr vermisst! Natürlich ist es beängstigend, was alles in dem kleinen Städchen passiert, die “Selbstmorde”, die Post und vor allem der unheimliche Postbote, aber ein wenig fehlt der Schockfaktor dabei. Die merkwürdigen Dinge steigern sich zwar, aber nur sehr langsam. Da könnte es etwas zackiger vorangehen. Ich war trotzdem gespannt, was es mit John Smith auf sich hat, und deswegen las ich aufmerksam weiter.

Den Schreibstil von Bentley Little mag ich, er schreibt sehr flüssig, unterhaltsam, ist nie langweilig oder ausschweifend.

Das Ende sollte wahrscheinlich gruselig sein, aber ich fand es unfreiwillig komisch. Die Idee den “Postboten aus der Hölle” auszuhungern ist klasse, aber wurde ziemlich unspektakulär umgesetzt. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch schön zu lesen, aber leider nicht wirklich ins Horror-Genre einzuordnen.

Der letzte Satz:

Lächelnd schloss er die Klappe des Briefkastens und ging über die Auffahrt zum Haus zurück.

3sterne

boese

Possibly Related Posts:


Abgelegt unter Horror | Keine Kommentare »

[Rezension] Lynsay Sands – Verliebt in einen Vampir

Erstellt von Anja am 22. November 2009

Der 1. Satz:

Pudge blickte mit zusammengekniffenen Augen durch das Zielfernrohr seines Gewehrs.

Kurzbeschreibung: Nach einer Nachtschicht im Leichenschauhaus erwacht Rachel Garrett zu ihrer Überraschung in fremder Umgebung und noch dazu vollkommen nackt! Ihr erster Gedanke ist, so schnell wie möglich das Weite zu suchen. Doch dann sieht sie den Mann ihrer Träume aus einem Sarg steigen, und der Blick in seinen silbernen Augen geht ihr sofort unter die Haut. Dreihundert Jahre lang ist der Vampir Etienne Argeneau Junggeselle gewesen. Die Entscheidung, die hübsche Rachel in eine Vampirin zu verwandeln, wird sein Leben verändern auf immer und ewig!

Meine Meinung: Zuerst das Positive. Ich finde die Grundidee und den Anfang der Geschichte sehr gut, die Hauptfiguren sind sehr sympatisch dargestellt. Die Story ist schön und flott zu lesen und hat mir ein paar recht unterhaltsame, entspannende und gemütliche Stunden gebracht.

Lynsay Sands hat ihre eigene Theorie über die Entstehung der Vampire eingebracht. Und zwar stammen sie ursprünglich aus Atlantis, sind das Ergebnis eines misslungenen Experiments. Sie  haben sogenannte “Nanos” im Blut, die ihren Körper unsterblich machen, solange sie genügend Blut bekommen. Außerdem entsprechen sie nicht den üblichen Klischees, d.h. sie haben nichts gegen Knoblauch oder religiöse Objekte; sie müssen niemanden mehr beißen (dafür gibt es ja Blutbanken) und sie können, wenn auch eingeschränkt, im Sonnenlicht wandeln.

Dennoch fehlt in der ganzen Geschichte der Witz. Die Story ist nicht wirklich ernstzunehmen, d.h. sehr seicht, weder sehr spannend, noch düster oder gar ein wenig gruselig. Natürlich kann man schon aus dem Titel schließen, dass das keine Gruselstory ist, aber ich hätte wenigstens ein bisschen Schmunzelei dabei erwartet. Zumindest ist es romantisch und die Erotik kommt auch nicht zu kurz.

Der letzte Satz:

War das etwa eine Drohung gewesen?

3sterne

verliebt in einen vampir

Possibly Related Posts:


Abgelegt unter Vampire | Keine Kommentare »

[Rezension] Cody McFadyen – Die Blutlinie

Erstellt von Anja am 21. November 2009

Der 1. Satz:

Ich habe einen meiner Träume.

Kurzbeschreibung: FBI-Agentin Smoky Barrett hat es nicht leicht. Vor kurzem musste sie miterleben, wie ein brutaler Killer in ihrem Beisein ihren geliebten Mann und ihre Tochter gequält und dann getötet hat. Und jetzt sitzt sie im Flugzeug nach San Francisco, wo ihre Freundin aus Schulzeiten Annie King ebenfalls grausam umgebracht worden ist. Noch schlimmer ist, dass der perverse Mörder Annies kleine Tochter, ihr Patenkind, drei Tage lang an die verwesende Leiche gekettet hat, bevor er der Polizei einen Hinweis gab. Am allerschlimmsten aber: Er hat eine Nachricht für Barrett hinterlassen. Es ist ein Brief, in dem er neue Morde ankündigt und behauptet, in direkter Blutlinie von Jack The Ripper abzustammen!

Wie Jack The Ripper werde man auch ihn nie schnappen, prophezeit der psychopathische Killer. Doch offenbar hat der Mörder die Rechnung ohne Barrett und ihre unschlagbare Truppe gemacht. Denn Barrett, die eigentlich von ihrem Psychiater noch nicht wieder dienstfähig geschrieben worden ist, glaubt durch den Fall, von der Erinnerung , und damit von ihren nächtlichen Albträumen, geheilt werden zu können. Sie beginnt zu ermitteln und muss erfahren, dass viele jener Menschen, die sie zu kennen glaubte, dunkle Geheimnisse haben, und dass sie viel zu lange dem Falschen vertraut hat. Vom Ende aus betrachtet erscheint da sogar der Mord an ihrer Famlilie in einem ganz anderen Licht.

Meine Meinung: Cody McFadyen weiss, wie man einen Leser fesselt. Er schreibt spannend, sehr direkt und lässt kein Detail aus. Manchmal ist es ein wenig heftig, aber das ist ja der Grund, warum man einen Thriller liest. Man möchte sich fürchten, man möchte Angst haben, aber vor allem möchte man hinter das Geheimnis kommen und das setzt er genau so um. Ein Buch, das man nur schlecht beiseite legen kann.

Die Story ist einfach genial geschrieben. Man kann sich die Charaktäre bildlich vorstellen und deren Beweggründe verstehen. Von der ersten Seite an wird man in die Geschichte eingesogen und kann nicht mehr aufhören zu lesen. Die persönliche Geschichte der Hauptfiguren spielt eine ebenso große Rolle wie der eigentliche Fall und man jagt von Seite zu Seite bis endlich die Auflösung kommt.

480 Seiten die von Anfang bis Ende beweisen, das die Bezeichnung „Pageturner“ für eben solche Werke erfunden wurden, denn man kann sich dem Buch bereits nach den ersten Seiten nicht mehr entziehen, ein ständiges Umblättern ist Pflicht!

Der letzte Satz:

Ich kann spüren, wie sie lächeln.

5sterne

die blutlinie

Possibly Related Posts:


Abgelegt unter Thriller | Keine Kommentare »

[SuB] Neuzugänge November (Update)

Erstellt von Anja am 20. November 2009

Mein Quartalskauf beim Bertelsmann Club war wieder mal fällig und da traf es sich ziemlich gut, dass der Club gerade eine Weihnachtsgutschein-Aktion hat. Für jedes Buch (Clubausgabe, keine normale Buchhandelsausgabe) erhält man 2,50 Euro Rabatt. Und erstanden habe ich:

die rachedie blutlinieverliebt in einen vampir

Natürlich sehen die in der Clubausgabe anders aus, aber das stört mich gar nicht.

Und heute ebenfalls eingetroffen per Post, mein Kauf bei ebay:

bartimaeus_1draculaboesesplitterstirb schoen

Possibly Related Posts:


Abgelegt unter SuB | Keine Kommentare »

[Rezension] Jonathan Stroud – Bartimäus 2 (Das Auge des Golem)

Erstellt von Anja am 18. November 2009

Der 1. Satz:

Bei Sonnenuntergang entzündeten die Feinde eines nach dem andern ihre Lagerfeuer und es waren so viele wie noch in keiner Nacht zuvor.

Kurzbeschreibung: Bartimäus ist wieder zurück: ebenso frech, überheblich, dreist und widerspenstig wie zuvor. Zu seinem großen Pech hat ihn der Junge Nathanael erneut beschworen. Dabei hatte Bartimäus gehofft, diesen Typen nie wiederzusehen.

Klar habe ich damit gerechnet, dass mich eines Tages wieder irgendein Schwachkopf mit spitzem Hut beschwört, aber doch nicht derselbe wie beim letzten Mal!

Im magischen England hat Nathanael inzwischen einen Posten in der Regierung inne. Doch der steht auf wackeligen Füßen. Denn Nathanael soll die Menschen finden, die im geheimen Widerstand gegen die Zaubererherrschaft organisiert sind. Zugleich treibt ein unbekanntes Monster sein Unwesen in London und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Nathanael gerät immer mehr unter Druck. Er vermutet, dass das Monster ein Golem ist. Aber alle anderen schreiben die Untaten dem menschlichen Widerstand zu.

Meine Meinung: Im Gegensatz zum ersten Band dauert es hier etwas, bis die Geschichte richtig in Schwung kommt. Und sie ist düsterer, dafür aber auch tiefgründiger als der erste Band. Aber bald gewinnt die Geschichte Fahrt, sie ist nicht mehr so leichtfüßig, hat dafür aber sehr viel mehr Tiefe gewonnen. Auch die Welt, in der es sich bewegt, wird plastischer. Eine Welt, deren Geschichte der unseren sehr ähnelt. Es gab Pyramiden und das antike Rom, ein britisches Weltreich, das von Gladstone gegründet wurde – nur das Gladstone ein Zauberer war und mit Magie das Parlament entmachtete.

Neben Bartimäus und Nathanael gibt es noch eine dritte Hauptfigur: Kitty, ein Mädchen aus dem Widerstand, das schon im ersten Band auftauchte. Durch sie erlebt man nun auch die Perspektive der Menschen, die in der von Zauberern und ihren Dämonen bestimmten Welt wenig zu sagen und noch weniger zu lachen haben. Kittys Gruppe plant einen großen Coup, um sich magische Gegenstände anzueignen. Doch ihre Gegner sind mächtiger, als sie ahnen …

Die Kapitel über  Nathanael oder Kitty, sind in der dritten Person geschrieben, Bartimäus’ Kapitel sind auch diesmal aus der Ego-Perspektive geschrieben. Und dann dreht auch Jonathan Stroud richtig auf, sarkastische Fußnoten, gerne mit geschichtlichen Gags vermischt, bösartige Lästereien über Zauberer und andere Dämonen – Bartimäus ist einfach köstlich.

Ich werde auf jeden Fall irgendwann den letzten Teil “Die Pforte des Magiers” auch noch lesen.

Der letzte Satz:

Schon war sie in der Menschenmenge auf dem Kai untergetaucht.

5sterne

bartimaeus_2

Possibly Related Posts:


Abgelegt unter Fantasy | Keine Kommentare »