1. Alice im Wunderland
Kurzbeschreibung: Die Titelheldin Alice wird während eines langweiligen Picknicks mit ihrer Schwester auf ein weißes Kaninchen aufmerksam, dem sie schließlich in dessen Bau folgt. Dabei landet sie in einer traumartigen Unterwelt, die vor Paradoxa und Absurditäten nur so strotzt. Beim Versuch, dem Kaninchen zu folgen, passieren dem Mädchen zahlreiche Missgeschicke. So begegnet es beispielsweise einer Gruppe winziger Tiere, die in einem Meer von Alices Tränen gestrandet sind. Ferner wird die Protagonistin im Kaninchenbau gefangengenommen und trifft auf einen Säugling, der sich plötzlich in ein Schwein verwandelt. Neben diesen Ereignissen stößt Alice außerdem auf die Cheshire Cat (Grinsekatze), die im Verlauf des Gesprächs mit ihr schließlich verschwindet, bis nur noch ihr Grinsen sichtbar ist. Danach trifft das Mädchen auf eine unendlich lange dauernde Teegesellschaft und wird nachfolgend schließlich zu einem Croquet-Spiel mit vermenschlichten Spielkarten überredet, bevor die Geschichte damit endet, dass der Herz-Bube wegen Diebstahls vor Gericht gestellt wird und Alice unter einem Baum bei ihrer Schwester aufwacht.
2. Duch den Spiegel und was Alice dort fand
Kurzbeschreibung: Wie der Titel schon vermuten lässt, nimmt Alice diesmal nicht den Weg durch einen Kaninchenbau – vielmehr gelangt sie durch einen Spiegel in eine andere Welt. Ähnlich paradox und phatasievoll wie das Wunderland stellt sich auch die Spiegelwelt dar. Sprechende Blumen, Spiegelweltinsekten, Humpti Dumpti, Dideldum und Dideldei, Löwe und Einhorn, und immer wieder sich wandelnde Szenen zeichnen Alices zweiten Traum aus.
Meine Meinung: „Alice im Wunderland“ ist ein Märchen, das nie aus der Mode kommt und das Kinder immer wieder gerne vorgelesen bekommen. Auch Erwachsene haben Spass an dieser Geschichte. Immer amüsant, unterhaltsam, vor Phantasie sprühend, lesen sich die Seiten wie im Flug. Nur allzu gern lässt man sich in diese magische Welt entführen, von ihren Gestalten verzaubern, fiebert mit der kleinen Alice mit, staunt mit ihr.
Ein Buch, nicht nur für Kinder, sondern auch all jene Erwachsenen, die ihr magisches Auge noch nicht eingebüßt haben und noch imstande sind, sich verzaubern zu lassen.
Weniger bekannt als “Alices Abenteuer im Wunderland”, ist der zweite Roman von Lewis Carroll. Doch auch dieser weiß durch Wortwitz und einer anderen, wunderbaren Fantasiewelt zu bezaubern. “Durch den Spiegel und was Alice dort fand” heißt die Fortsetzung des bekannten Kinderbuchs. Während sich der erste Alice-Roman ein Kartenspiel als durchgängiges Motiv zunutze macht, basiert Carrolls zweites Werk auf einer Schachpartie. Zu Beginn des Buches werden dem Leser die einzelnen Züge nahegebracht, die sich in der Handlung widerspiegeln. Alice beginnt die Partie als Bauer und wird letztendlich zur Königin, indem sie das letzte Feld erreicht.
Ich denke, dass die Alice Romane keine typischen Kinderbücher sind, denn die Sprache ist stellenweise schon recht veraltet, vielleicht deswegen schwer verständlich für Kinder. Unter dem Gesichtspunkt hat mir “Alice im Wunderland” sehr viel besser gefallen als “Durch den Spiegel”.
Meine Wertung: 

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