[Rezension] Scott Sigler – Infiziert
Erstellt von Anja am 12. Juli 2009
Kurzbeschreibung: Die Epidemologin Margaret Montoya wird bei der CIA mit einer seltsamen Krankheit konfrontiert. Aufgrund eines unbekannten Erregers verwandeln sich normale Menschen in Psychopathen, die ihre Familien töten und sich selbst auf grauenerregende Weise umbringen. Montoya und die US-Regierung glauben zunächst an eine terroristische Attacke mit einer neuartigen Biowaffe, doch die Wahrheit ist noch viel alarmierender …
Meine Meinung: Dieses Buch ist extrem spannend; ein erschreckend realistischer Horrorthriller, der selbst abgebrühten Lesern das Blut gefrieren lässt. Die detailgetreuen Schilderungen sind nichts für schwache Nerven. Eine Mischung aus “Invasion der Körperfresser, “Shining” und “Outbreak”. Dieses Buch dringt tief in die Neurobiologie und die Stoffwechselphysiologie ein, was die Gedankengänge für viele Leser wahrscheinlich schwer zu verstehen macht. Jedoch macht genau dieses Wesen das Buch zu einem der glaubhaftesten Thriller den ich je gelesen habe. Also sicher, “Infiziert” ist brutal und hart, aber auch sehr fesselnd. Auf jeden Fall empfehlenswert. Eine Fortsetzung zu diesem Buch ist auch bereits in Planung, es heißt “Virulent” und erschein Anfang 2010.
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