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"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen." Friedrich Nietzsche

Archiv für Juli, 2009

[Rezension] Sophie Kinsella – Vom Umtausch ausgeschlossen

Erstellt von Anja am 31. Juli 2009

Kurzbeschreibung: Becky Bloomwood schwebt im siebten Himmel: Sie ist mit Luke Brandon, dem Mann ihrer Träume, auf Hochzeitsreise rund um die Welt, und natürlich kommt dabei auch das Shoppen nicht zu kurz. Wieder in London landet sie allerdings unsanft auf dem Boden der Realität. Sie hat keinen Job, Luke ist wegen ihrer überzogenen Konten sauer und ihre beste Freundin Suze hat eine neue Busenfreundin. Da taucht Jessica auf, eine Schwester, von deren Existenz Becky nichts wusste. Eine Schwester – eine Seelenverwandte? Ein Geizkragen! Becky ist fassungslos …

Meine Meinung: “Vom Umtausch ausgeschlossen” ist der 4. Band der “Shopaholic-Reihe” und meiner Meinung nach ein gelungener, witziger Roman, voll spritziger Dialoge, der einen des öfteren am gesunden Menschenverstand der Hauptakteurin zweifeln lässt. Und wundert euch nicht, wenn ihr des öfteren den Kopf schütteln müsst, so ging es mir auch :-)   Luke, ihr Mann, hat also kein leichtes Leben mit ihr. Allerdings fand ich es manchmal ziemlich übertrieben, ich habe desöfteren gedacht “wie blöd kann man eigentlich sein?”, aber dann zeigt sich Becky von einer etwas ernsthafteren Seite und bringt sich durch Ihr impulsives unüberlegtes Handeln in Gefahr. Letztendlich ist die chaotische Becky einfach liebenswert.

Ein kurzweiliges und amüsantes Lesevergnügen, ohne hohen Anspruch.

Meine Wertung: 4sterne

vua

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neuer Frank Schätzing Thriller angekündigt

Erstellt von Anja am 31. Juli 2009

Der Verlag Kiepenheuer und Witsch hat für den 5. Oktober einen neuen Roman von Frank Schätzing angekündigt. Hier dazu eine Kurzbeschreibung von Focus Online:

Kurzbeschreibung:

Der neue Wissenschaftsthriller von Frank Schätzing:
1972 war der Mensch letztmalig auf dem Mond. 2025 kehrt er dorthin zurück, um ein Element zu fördern, das alle Energieprobleme unseres Planeten lösen könnte. Fern von der Erde werden seine kühnsten Erwartungen übertroffen. Von seinen schlimmsten Befürchtungen. Der neue Thriller von Frank Schätzing. Das atemberaubende Szenario einer sehr nahen Zukunft.
• Helium-3, eine neue, saubere Energiequelle, die nur auf dem Mond vorkommt und das Ölzeitalter über Nacht beenden könnte.
• Ein erbitterter Wettlauf der Nationen um die wertvolle Ressource.
• Eine illustre Reisegesellschaft auf einer Vergnügungstour zum Mond, die bald schon alles andere als vergnüglich sein wird.
• Ein Detektiv, der einer weltumspannenden Verschwörung auf die Spur kommt.
• Eine atemlose Flucht vor einer Übermacht hochgerüsteter Killer und die Kunst, lange genug am Leben zu bleiben, um die Wahrheit herauszufinden.
• Der Machtkampf um die Zukunft unseres Planeten.

Quelle: FOCUS Online

Das Buch soll wieder etwa 1000 Seiten lang sein, der Titel ist noch nicht bekannt.

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[Rezension] Eileen Wilks – Wolf Shadow, Verlockende Gefahr

Erstellt von Anja am 30. Juli 2009

Kurzbeschreibung: Als Polizistin in San Diego ist Lily Yu mit der Aufklärung von Mordfällen beschäftigt. Dabei kommen ihr besonders ihre übersinnlichen Fähigkeiten zugute, mit deren Hilfe sie feststellen kann, ob bei einem Verbrechen Magie im Spiel war. Da ereignet sich ein ungewöhnlicher Mord einem Mann wird in der Nähe eines Nachtclubs, der als geheimer Treffpunkt für Werwölfe bekannt ist, die Kehle herausgerissen.  Als Spezialistin für Übersinnliches wird Lili Yu mit dem Fall betraut. Doch der Hauptverdächtige ist ausgerechnet der Werwolf Rule Turner, der prominente Prinz des Nokolai-Klans. Und Lili muss feststellen, dass sie sich von seiner erotischen Ausstrahlung wie magisch angezogen fühlt …

Meine Meinung: Inzwischen bin ich ja ein großer Vampir- und Werwolfroman Fan und auch von diesem Buch bin ich begeistert! “Wolf Shadow – Verlockende Gefahr” ist Band 1 einer Reihe um die Polizistin/FBI-Agentin und Sensitive Lili Yu. Dieses Buch enthält sehr viel Spannung, etwas Humor und die Romantik kommt auch nicht zu kurz. Die Hauptpersonen wachsen einem recht schnell ans Herz. Eileen Wilks bringt hier eine Menge fantastische Wesen mit ein. Gnome, die durchaus menschlich wirken, einen Zauberer, der eigentlich ein einsamer Wolf ist und vor allen Dingen den Clan der Nokolai, dessen Hierarchie eine erfrischend neue Sichtweise bietet. Um das Ganze noch abzurunden, steht die Liebesgeschichte mit all ihren Höhen und Tiefen nicht im Vordergrund. Vielmehr geht es um eine spannende magische Geschichte. Witzig finde ich die Pluralform von “Lupus”, nämlich “Lupi” :-)

Eine fantasievolle, spannende Geschichte mit romantischem Feeling.

Meine Wertung: 5sterne

wolfshadow1

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Michael Jackson – Jetzt auch noch der Nobelpreis?

Erstellt von Anja am 29. Juli 2009

Michael Jackson-Fans haben jetzt eine Kampagne gestartet, um ihr Idol posthum mit einem Nobelpreis auszuzeichnen. Zahlreiche Jackson-Fans bombardieren seit einigen Tagen Websites weltweit mit der Bitte um Unterstützung für eine Unterschriften-Kampagne, die sich zum Ziel gesetzt hat, dem verstorbenen Sänger “für sein lebenslanges Engagement für das Wohlergehen der Menschheit” einen Nobelpreis zu verschaffen. Die Kampagne, die von einem Studenten in Los Angeles initiiert wurde, hat bereits mehr als 2.000 Anhänger gefunden – auf 100.000 Unterschriften hofft der Student. Damit der King Of Pop allerdings überhaupt in das Rennen um die Nobelpreise gehen kann, muss er von einem Mitglied des Nobelpreiskomitees vorgeschlagen werden, nicht von einfachen Bürgern. Doch das scheint die Fans nicht abzuschrecken. Bis September müssen sie die Organisatoren überzeugt haben. Na, ob das klappt?

mj

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Buffy Kinofilm ohne Sarah Michelle Gellar!

Erstellt von Anja am 29. Juli 2009

Die Rolle der Vampirjägerin machte Sarah Michelle Gellar weltberühmt, doch beim Kinofilm zur Serie ist sie unerwünscht! Ein Buffy Film ohne Sarah kann nix werden, finde ich. Die Regisseure Rubel und Kaz Kuzui wollen neue Charaktere für ihren Film. Schock schwere Not, denn für die Rolle der Jägerin soll Megan Fox (Transformers) im Gespräch sein. Das geht ja mal gar nicht. Wer kann sich denn diese “Tussi” als Buffy vorstellen? Es gibt angeblich eine Idee für ein Skript, das die Geschichte mit einer älteren Buffy fortschreibt, vielleicht sogar als Mutter. Möglich, dass Sarah die Rolle dann ja doch noch bekommt.

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[Fun] Sixt wirbt mit Ulla Schmidt

Erstellt von Anja am 29. Juli 2009

sixt

Das Stück, was da mitten um Wahlkampf aufgeführt wird, ist auf jeden Fall unterhaltsam. Pfiffige Werbe-Strategen fahren bereits Trittbrett :-)

“Es gibt Sixt doch auch in Alicante!”, prangt es nun auf der Sixt-Startseite. Angebote gebe es bereits ab 29 Euro am Tag – inklusive Diebstahlversicherung. HaHaHa!

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[Kinokritik] Harry Potter und der Halbblutprinz

Erstellt von Anja am 28. Juli 2009

Heute war mein Kinotag…

Inhalt: Lord Voldemort ist zurück und strebt einmal mehr nach der Herrschaft über die Welt der Zauberer und der Unterwerfung der Muggelstämmigen. Angst und Schrecken sind allgegenwärtig. Keine guten Vorzeichen also für das sechste Jahr von Harry Potter an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei. Da Harry gemäß einer Prophezeiung der Einzige ist, der Voldemort zu Fall bringen kann, entschließt sich Schulleiter Albus Dumbledore, seinen Schüler in seine Nachforschungen in Bezug auf die Vergangenheit von Tom Riddle einzuweihen. Es geht um die Zeit, bevor dieser zu Lord Voldemort wurde. Dumbledore zeigt Harry in seinem Denkarium verschiedene Erinnerungen, die nach und nach ein furchtbares Geheimnis offenbaren. Von besonderer Bedeutung ist dabei eine Erinnerung von Horace Slughorn, Harrys neuem Lehrer für Zaubertränke. Doch diese wurde manipuliert und Harry muss Slughorn erst davon überzeugen, die wahre Erinnerung preiszugeben. Zu allem Überfluss hat auch noch die Pubertät Einzug in Hogwarts gehalten. Harry fühlt sich stark zu Ginny Weasley, der jüngeren Schwester seines besten Freundes Ron, hingezogen. Und auch das Beziehungsdreieck zwischen Ron, Hermine und Lavender Brown sorgt für allerlei Unruhe…

Meine Meinung: Hm sehr umstritten, denke ich. Es wurde mal wieder viel weggelassen. Der Zuschauer wird direkt ins Geschehen geworfen, wo er Augenzeuge der Zerstörung einer Brücke in London wird – eine Szene, die im Buch wohl nur sehr kurz erwähnt wird. Auf den aus dem Roman bekannten Einstieg wird komplett verzichtet. Sowohl das Aufeinandertreffen des britischen Premierministers mit dem Zaubereiminister, als auch Dumbledores Besuch bei den Dursleys fehlen komplett. Dass eine 1:1-Umsetzung eines 650-seitigen Romans in 2,5 Stunden nicht funktionieren kann, ist ja jedem wohl klar. Schade ist dabei, dass es lediglich zwei Rückblenden über die Vergangenheit von Tom Riddle in den Film geschafft haben: das Waisenhaus und Riddles Gespräch mit Slughorn. Und dem namensgebenden Halbblutprinzen werden gar nur einige wenige Minuten gewidmet. Wen das alles nicht wirklich stört, dem wird der Film gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.


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[Kinokritik] Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los

Erstellt von Anja am 28. Juli 2009

Endlich hab ich es geschafft…

Inhalt: Natürlich versucht Scrat noch immer die schwer fassbare Nuss zu schnappen (und findet dabei vielleicht die große Liebe), Manni und Ellie erwarten die Geburt ihres Mini-Mammut, Sid, das Faultier, bekommt Ärger, als er sich mit gefundenen Dino-Eiern seine eigene Ersatzfamilie schaffen will und Diego der Säbelzahntiger fürchtet, dass er vielleicht zu „soft“ werden könnte, wenn er immer mit seinen Kumpels rumhängt. Bei dem Versuch, Sid aus einer unglücklichen Situation zu befreien, gerät die Truppe in eine mysteriöse Unterwelt tief unter dem Eis, in der sie einige überraschende Begegnungen mit Dinosauriern haben. Sie müssen sich mit einer Flora und Fauna auseinander setzen, die Amok zu laufen scheint und schließlich treffen sie auf ein unbarmherziges, einäugiges Wiesel namens Buck, das den Dinosauriern ewige Rache geschworen hat und sie mit wenig Erfolg jagt.

Meine Meinung: Herrlich! Das Faultier Sid (wieder ganz fabelhaft von Otto Waalkes gesprochen) entwickelt plötzlich “Muttergefühle” und will auch Kinder haben. Da kommen drei unbeobachtet herumliegende Eier wie gerufen, sie werden sofort von Sid adoptiert, der sie fortan wie seinen Augapfel hütet. Na ja jedenfalls gibt er sich Mühe. Lustig anzusehen wie aus Sid eine “verantwortungsbewußte” und “zuverlässige” Mutter wird ;-) Diese Unterwelt erinnert mich irgendwie an “Reise zum Mittelpunkt der Erde”, die Dinos, die Pflanzen aber nichtsdestotrotz gute Story, witzige Gags und kurzweilige Unterhaltung.


Auch das neue Kapitel der beliebten ICE AGE Saga beweist, dass es in grauer Vorzeit ganz schön bunt und lustig zugehen kann.


LESETIPPS DER STIFTUNG LESENSabine Kuegler
Dschungelkind
Knaur Taschenbücher, München 2006, 345 S., € 8,95

Als Tochter zweier deutscher Forscher wuchs Sabine Kuegler bis zu ihrem siebzehnten Lebensjahr inmitten des Dschungels von West-Papua in Neuguinea auf. Der Urwald als natürliche Spielwiese und die Kinder vom Stamm der Kannibalen als Spielgefährten, wurde sie Teil einer Welt die heute so nicht mehr existiert. Inzwischen lebt sie, geprägt von zwei völlig konträren Kulturen in Europa und hegt stets den Gedanken, dass sie eines Tages zurückkehren muss…

Helmut Werner
1000 Dinosaurier
Verlag Naumann & Göbel, Köln 2007, 336 S., € 14,95

Dass Dinosaurier zu den ältesten Tieren der Welt gehören, inzwischen aber seit Millionen von Jahren ausgestorben sind, weiß fast jedes Kind. Wie viele verschiedene Arten es tatsächlich gab und welche Fähigkeiten die Tiere aus der Urzeit mitbrachten, erklärt dieses Buch mit über 1000 detailgetreuen Abbildungen. Die Spannbreite der Informationen reicht von der Entstehung bis hin zum Untergang der Spezies und bietet damit ein umfangreiches Handbuch mit Informationen von über 300 Sauriergattungen.

Thomas Thienmeyer
Reptilia
Knauer Taschebücher, München 2007, € 7,95

Auf der Suche nach dem letzten Exemplar der Saurierspezies begibt sich der junge Forscher David Astbury mit seinem Team in den kongolesischen Dschungel.
Die Fährte des letzten vorangegangenen Forschers lassen grausame Kämpfe erahnen. Die Expedition nimmt eine ungeahnte Wende als David entdeckt, dass der gesuchte Saurier über Fähigkeiten verfügt, die von großem Nutzen für die Menschheit sind. Mühevoll probiert er das letzte Exemplar vor seinem Team zu schützen…

Emilio Salgari
Die Geheimnisse des schwarzen Dschungels
Wunderkammer Verlag, 2008, 346 S., € 17,95

Tödliche Gefahren lauern in den Tiefen des indischen Dschungels – und doch kämpft sich der furchtlose Schlangenjäger Tremal-Naik unerbittlich durch den dichten Urwald, um seiner geliebten Ada, Gefangene der unheimlichen Thug-Sekte, das Leben zu retten. Zuerst muss er jedoch gemeinsam mit tapferen Gefährten und seinem Tiger Darma lebensgefährliche Abenteuer bestehen. Immer wieder stellt der furchtlose Jäger seinen Mut unter Beweis; doch je mehr dunkle Geheimnisse er lüftet, desto mehr wird seine Reise zur Zerreißprobe…
Große Leidenschaften, geheimnisvolle Schönheiten, gerissene Verräter und furchtlose Helden, die aus jeder Gefahr einen Ausweg finden – die fiktiven Welten des Emilio Salgari stehen im Zeichen von Exotik und Abenteuer.

Matthias Matussek
Im magischen Dickicht des Regenwaldes
Picus Verlag, 2005, 132 S., € 14,90

Auf anstrengenden Erkundungstouren zu Wasser und zu Lande hat Matthias Matussek wie einst der Dschungel-Pionier Alexander von Humboldt eine der beeindruckendsten Regionen der Erde bereist. Nur “für Liebhaber schmutziger Saunas” könne diese “grüne Hölle” den Himmel bedeuten, meint er. Zivilisationsmüden Wohlstandstouristen stehen mittlerweile an den Uferböschungen des wasserreichsten Flusses klimatisierte Nobelhotels zur Verfügung, in denen sie einen exklusiven Abenteuerurlaub der Sonderklasse samt inszeniertem Urwaldparadies erleben – freilich ohne der Natur zu nahe zu kommen. Matussek lässt sich auf das Wuchern und Verschlingen des Urwalds ein und feiert drei ausgelassene Nächte lang mit Hunderttausenden den Indianerkarneval Boi-Bum-Ba. Am Kontinent der starken Frauen trifft der Autor auch auf eine zeitgenössische Amazone: die Politikerin Marina Silva, Tochter eines Gummizapfers, kämpft in einem patriarchalischen System gegen korrupte Männercliquen und die Kolonisatoren des Waldes. Vom Caboclo Jo’ozinho schließlich lässt sich Matussek erzählen, wieso er in dieser Welt der Extreme, die Klaus Kinski bei den Dreharbeiten zu “Aguirre” in den Wahnsinn trieb, nur nach der Liebe süchtig ist.

Jem Poster
Das gestohlene Paradies
Goldmann, 2007, 318 S., € 8,95

Ein mitreißender, opulenter historischer Abenteuerroman.Charles Redbourne verlässt seine englische Heimat, um am anderen Ende der Welt seinem Leben eine neue Richtung zu geben. Der Naturforscher hofft, in der einzigartigen australischen Wildnis neue Tierarten zu entdecken. Nach seiner Ankunft lebt er auf der Farm seines Bekannten Edward Vane, zu dessen Tochter er sich schon bald hingezogen fühlt. Dennoch bricht Redbourne zu einer Expedition auf, ohne zu ahnen, dass ihn im Dschungel ein Alptraum erwartet, der ihn sogar das Leben kosten könnte…

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[Rezension] Sophie Kinsella – Göttin in Gummistiefeln

Erstellt von Anja am 27. Juli 2009

Kurzbeschreibung: Samantha, eine junge, höchst erfolgreiche Londoner Anwältin, geht völlig in ihrer Arbeit auf. Bis sie eines Tages entdeckt, dass ihr ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist. In Panik verlässt sie das Büro und steigt in den nächstbesten Zug, der sie auf das platte englische Land bringt. Als sie nach dem Weg fragen will, kommt es zu einer folgenschweren Verwechslung: Man hält Samantha für die Bewerberin um einen Job als Haushaltshilfe. Völlig überrumpelt lässt Samantha sich einstellen, obwohl sie von Hausarbeit nicht die geringste Ahnung hat. Ein Glück, dass ein junger Gärtner bereit ist, ihr hilfreich zur Seite zu stehen.

Meine Meinung: Es dauert ein bisschen, bis die Handlung von “Göttin in Gummistiefeln” in Gang kommt – bis zum folgenschweren Fehler von Samantha vergehen immerhin über 50 Seiten. Es ist witzig, Samantha zu “erleben” wie sie sich als Profihausfrau ausgibt, mit Kochkünsten allererster Sahne, obwohl sie nicht mal weiß wie man eine Mikrowelle anmacht, oder ein Ei aufschlägt, oder die Waschmaschine bedient. Wer sich richtig entspannen möchte ohne große Denkmanöver starten zu müssen, wer gerne lacht, grinst und sich amüsieren möchte, der liegt hier richtig.

5sterne

gig

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[Rezension] Katie MacAlister – Vampir im Schottenrock

Erstellt von Anja am 27. Juli 2009

Kurzbeschreibung: Die Halbelfe Samantha Cosse wurde aus dem Orden der Wahrsager hinausgeworfen und gründet ihre eigene Detektei, da sie ein besonderes Talent dafür besitzt, verlorene Dinge aufzuspüren. Ihr erster Klient ist der gut aussehende Schotte Paen Scott, der sie damit beauftragt, ein geheimnisvolles Artefakt zu finden. Dass Paen ein Vampir ist, versetzt Samantha in helle Aufregung. Sie ist nämlich fest davon überzeugt, dass sie füreinander bestimmt sind und sie allein dem charmanten Schotten seine Seele zurückgeben kann. Doch Paen glaubt nicht an die Liebe …

Meine Meinung: Das war mein erster Roman von Katie MacAlister. Jedoch dachte ich sofort, als ich das Cover und den Titel des Buches sah: “Das ist doch was für mich!” Ich begann noch am selben Nachmittag zu lesen und konnte nicht wieder aufhören. Ich las bis tief in die Nacht und hatte das Buch am darauf folgenden Spätnachmittag zu Ende gelesen.

Die Hauptcharaktere Sam und Paen lernen sich kennen, als Paen ein altes Artefakt so schnell wie möglich wiederfinden muss, da sonst seine Mutter ihre Seele verlieren wird. Sam ist sofort begeistert von dem attraktiven Schotten, der sie mit der Suche nach dem Artefakt beauftragt und sich letztendlich als Vampir entpuppt. Es beginnt eine witzige, actionreiche Suche mit einem ordentlichen Schuss Romantik. Sam sorgte nicht selten mit ihrem frechen Mundwerk für ein Schmunzeln beim Leser, in diesem Fall mir. Auch Paen ist absolut hinreißend. Er ist freundlich und dennoch sehr bestimmt. Sexy und doch nicht arrogant. Stark und dennoch nicht zu aggressiv. Frau muss ihn einfach lieben. Begleitet werden die beiden von Sams schrulliger Cousine Clare, einer Fee, die, immer wenn sie aufgeregt ist, massig Blütenblätter isst und Finn, Paens kleinem Bruder.

Alles in allem kann man nur sagen, dass Katie MacAlister hier eine Welt beschreibt, die einem überhaupt nicht skuril und unmöglich erscheint. Die Stroy wartet mit einer unglaublichen Mischung aus Witz, Abenteuer und Erotik auf, sodass dem Leser zu keiner Zeit langweilig wird. Der Schreibstil ist fließend, die Geschichte mitreißend erzählt. Ein MUSS für jeden Vampir- und Schottlandfan.

Meine Wertung: 5sterne

vampirimschottenrock

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[Rezension] John Katzenbach – Das Rätsel

Erstellt von Anja am 24. Juli 2009

Kurzbeschreibung: Jeffrey Clayton, ein Psychologieprofessor, der auf das Profiling von Serienkillern spezialisiert ist, wird von der Polizei beauftragt, den grausamen Mord an einer jungen Frau aufzuklären. Dieser Mord ist ein Geheimnis – denn er hat sich ausgerechnet in einem von der »State Security« streng überwachten Territorium ereignet, das seinen wohlhabenden Bewohnern absolute Sicherheit verspricht. Das Verbrechen, das es eigentlich nicht geben darf, führt Clayton auf verschlungenen Pfaden zurück in seine eigene, dunkle Familiengeschichte. Der Mord ähnelt einer Tat aus Jeffreys Nachbarschaft, die 25 Jahre zurückliegt. Damals zählte sein eigener Vater zu den Verdächtigen – bis er kurz darauf auf mysteriöse Weise ums Leben kam …

Meine Meinung: Zu Beginn des Buches merkt man , dass die Geschichte in einer nahen Zukunft in einem chaotischen Amerika spielt. Die Gesellschaft ist in arm und reich aufgeteilt und wird von viel Gewalt geprägt. So kann der arbeitende Teil der Gesellschaft sein Büro nach Dienstschluss nur in Begleitung von bewaffneten Eskorten verlassen. Ansonsten muss er auf offener Straße um sein Leben fürchten.
Vor diesem Hintergrund haben gewisse gesellschaftliche Gruppierungen einen sogenannten 51. Bundesstaat auf dem Territorium der USA errichtet, der kurz vor der Anerkennung durch den Senat steht. Dieser bietet gut betuchten Bürgern die Möglichkeit sich in den neuen Staat einzukaufen und dort quasi ohne Angst vor Verbrechen zu leben. Dafür müssen sie allerdings einige Grundrechte aufgeben und sind für den Staat der gläserne Bürger.
Diese vermeintliche Idylle wird nun allerdings durch einen Serienmörder gestört, der die komplette Idee dieses neuen Staates damit zu Fall bringen möchte. Die Mordserie wird von “sauberen Staat” geheim gehalten und ein bekannter Professor auf ihn angesetzt, der auf Serienmörder spezialisiert ist. Dass dieser dafür in der eigenen dunklen Vergangenheit wühlen muss, bleibt nicht lange ein Geheimnis…
Dies war mein 5. Buch von John Katzenbach und ich bin immer noch begeistert über den Einfallsreichtum des Autors. Wieder ein superspannendes Buch. Ich konnte es gar nicht weglegen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht mit Jeffrey, Susan, dem Vater, und überhaupt allem. Das einzige was mich etwas “gestört” hat, war die Bezeichnung der Polizei in dem neuen Bundesstaat, denn der Begriff der “Staatssicherheit” ist ja nun mal etwas vorbelastet, wenn man in Ostdeutschland aufgewachsen ist. Alles in allem aber absolut empfehlenswert!

Meine Wertung: 5sterne

dr

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[Rezension] Scott McBain – Das Judasgift

Erstellt von Anja am 24. Juli 2009

Kurzbeschreibung: Papst Johannes XXV. bricht urplötzlich in seiner Bibliothek zusammen und fällt ins Koma. Dr. Emiliani, der ärztliche Berater des heiligen Vaters, diagnostiziert zunächst einen Herzinfarkt, doch dann erhält er von dem Mönch Gregor einen mysteriösen Hinweis auf ein gefährliches Gift, das nach wenigen Tagen nicht mehr nachzuweisen ist. Könnte der Papst das Opfer eines Anschlags sein? Emiliani sucht Hilfe bei Kardinal Benelli, einem alten Freund des Papstes, der seit Jahren zurückgezogen in einem Kloster außerhalb von Rom lebt. Gemeinsam setzen sie alles daran, eine Verschwörung aufzudecken, die die heilige römische Kirche bedroht. Benelli fürchtet, dass ein weiterer Silberling des Judas in die Welt zurückgekehrt ist und eine tödliche Spur hinterlässt …

Meine Meinung: Eigentlich kein schlechter Ansatz, eine Geschichte um den Verräterlohn des Judas zu schreiben – wer würde bezweifeln, dass diesem Geld eine unheilvolle Aura anhaften könnte?! Aber dem Autor gelang es nicht, daraus eine spannende Geschichte zu machen. Viel zu ausschweifend erzählt, teilweise recht verwirrend, was das Mysterium um den Judassilberling angeht und auch was diese spirituelle “Welt” angeht, mit der man als Leser konfrontiert wird. Sicher kann man sagen, dass Scott McBain sehr gut recherchiert hat, was die Geschichte Roms und der Kirche angeht, aber es fehlte das gewisse Etwas, das diesen Roman wirklich zu einem Mysterythriller gemacht hätte. Leider ziemlich enttäuschend!

Meine Wertung: 2sterne

jf

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