[Rezension] Sergej Lukianenko – Die Wächter Trilogie (3)
Erstellt von Anja am 29. Mai 2009
3. Wächter des Zwielichts
Kurzbeschreibung: Wie auch in den Vorgängerbüchern finden sich in „Wächter des Zwielichts“ drei Geschichten. In der ersten Geschichte tauchen Hinweise darauf auf, dass ein Mensch einen Anderen erpresst um ihn ebenfalls in einen Anderen zu verwandeln. Dieses Verhalten gefährdet das durch den „Großen Vertrag“ gesicherte Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit, weshalb sowohl Nacht- als auch Tagwache und sogar die Inquisition in dem Fall ermitteln.
Der Hauptplot zieht sich durch alle drei Teile des Buches und beschäftigt sich damit, ob die Möglichkeit besteht, normale Menschen ohne Veranlagung in „höhere“ Andere, also nicht nur niedere Dunkle wie Vampire oder Tiermenschen, zu verwandeln. Zu diesem Thema soll ein sagenhaftes Buch namens Fuaran existieren. Im Handlungsmittelpunkt stehen wieder der Wächter der Nacht Anton Gorodezki und Edgar, der mittlerweile die Tagwache verlassen hat und zur Inquisition gewechselt ist. Auch der Vampir Kostja, Antons früherer Nachbar und inzwischen ein hoher Vampir, spielt eine Schlüsselrolle. Im Verlauf der Handlung kristallisiert sich heraus, dass es das Fuaran tatsächlich gibt und es sich lange Zeit im Besitz der Hexe Arina befunden hat. In einem Nebenstrang der Handlung wird außerdem beschrieben, dass der Kommunismus eigentlich eine Erfindung der hellen Anderen war, die eine bessere Gesellschaftsform erschaffen wollten, die aber willentlich von Geser gestürzt wurde, als ihm klar wurde, dass dadurch die Menschen letztlich von den Anderen erfahren würden. Anton, Kostja und Edgar haben den Auftrag das gestohlene Fuaran zu finden. Doch dann findet Anton heraus wer es gestohlen hat und kommt somit in große Schwierigkeiten.
Meine Meinung: Auch “Wächter des Zwielichts” ist wieder ein hochspannendes Buch. Für mich persönlich ist es das bisher beste Buch der Serie, was nicht zuletzt am ausgeklügelten und wirklich überraschenden Schluss liegt.
Meine Wertung: ![]()
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