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"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen." Friedrich Nietzsche

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Archiv für Mai 19th, 2009

[Rezension] Sergej Lukianenko – Die Wächter Trilogie (1)

Erstellt von Anja am 19. Mai 2009

Die “Wächter”- Romane in einem Band: “Wächter der Nacht”, “Wächter des Tages” und “Wächter des Zwielichts” – eine atemberaubende Mischung aus Fantasy und Horror, die die Vorlage für die erfolgreichsten russischen Filme aller Zeiten lieferte.

1. Wächter der Nacht

Kurzbeschreibung: Vampire, Gestaltwandler, Hexen, Magier – seit ewigen Zeiten leben die sogenannten “Anderen” unerkannt in unserer Mitte. Und seit ewigen Zeiten stehen sich die Mächte des Lichts und die Mächte der Finsternis unversöhnlich gegenüber, zurückgehalten nur durch einen vor Jahren geschlossenen Waffenstillstand. Zwei Organisationen – den “Wächtern der Nacht” und den “Wächtern des Tages” – obliegt es, das empfindliche Gleichgewicht der Kräfte aufrecht zu erhalten. Doch nun droht dieses Gleichgewicht zu kippen und die Welt ins Chaos zu stürzen.

Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass mir der Film nach diesem Buch nicht gefallen hat, weil ich ihn nicht so ganz verstanden habe. Aber das Buch finde ich sehr gut geschrieben. Besser als der Film, wer hätte das gedacht. “Wächter der Nacht” ist in 3 Teile unterteilt, 3 einzelne Geschichten um die Wächter, die miteinander verbunden sind. Sie alle werden aus der Sicht des Lichten Anderen Anton erzählt, der alles andere als ein typischer Held ist. Es herrscht Waffenstillstand zwischen Gut und Böse. Dieser Frieden ist allerdings äusserst brüchig. Denn keine der beiden Parteien lässt eine Gelegenheit aus, den der anderen eins auszuwischen, um die Oberhand zu gewinnen. Und der grösste Intrigant ist ausgerechnet der Anführer der Lichten. Die Rollen zwischen Gut und Böse sind bei Wächter der Nacht also nicht klar verteilt, was die Geschichte, welche einige überraschende Wendungen bereit hält, meiner Meinung nach so interessant macht.

Meine Wertung: ***** 5 Sterne

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