[Rezension] Lara Adrian – Gesandte des Zwielichts

Originaltitel: Ashes of Midnight
Verlag: Egmont Lyx (9. November 2009)
Genre: Fantasy (Reihe: Midnight Breed, Band 6)
Taschenbuch: 400 Seiten
ISBN: 978-3802581861

Preis: 9,95 €

Klappentext: Claire ist an den Vampir Wilhelm Roth gebunden, doch ihre Beziehung ist kühl und distanziert. Eines Nachts muss Claire mit ihren Bodyguards fluchtartig das Haus verlassen. Sie gerät in einen Hinterhalt, und ihre Wächter werden zu Opfern eines flammenden Infernos. Aus der Asche der Zerstörung tritt ein Vampir hervor, den Claire nur zu gut kennt: Andreas Reichen, ihr früherer Geliebter. Er ist auf einem Rachefeldzug, denn es war Claires Gefährte Wilhelm, der Andreas`s Familie ermorden ließ. Claire kann nicht glauben, dass Wilhelm zu solchen Gräueltaten fähig ist, und versucht Andreas von seinem Plan abzuhalten. Andreas dagegen sieht die Chance, über Claire endlich an seinen Todfeind heranzukommen. Claire gerät so ungewollt zwischen die Fronten eines erbitterten Kampfes – und bemerkt, dass sie immer noch starke Gefühle für Andreas hegt. Getrieben von seinem unstillbaren Hass droht dieser die Kontrolle über seine feuerentfachenden Kräfte zu verlieren und der Blutgier zu verfallen.

Der 1. Satz:

Der Vampir hatte keine Ahnung, dass im Dunkel der Tod auf ihn lauerte.

Meine Meinung: “Gesandte des Zwielichts” ist der inzwischen sechste Band der Midnight-Breed Reihe von Lara Adrian und bisher leider auch der schwächste, was aber nicht bedeutet, das Buch wäre schlecht. Die Story ist spannend, keine Frage, und die Geschichte um Claire und Andreas sehr schön geschrieben, aber ich vermisse deutlich die Weiterführung der Handlung um Dragos und den Ältesten, bzw. sie wird sehr von der persönlichen Rache von Andreas Reichen in den Hintergrund gedrängt, zumindest in der ersten Hälfte des Buches. Erst im zweiten Teil, als die Bostoner Ordenskrieger wieder etwas stärker zum Zug kamen, fing das Buch an, mir besser zu gefallen und die Suche nach dem abtrünnigen Gen-Eins-Vampir geht nun doch noch spannend weiter: die Sache kommt langsam ins Rollen und ich hoffe, es bleibt so.

Andreas Reichen wirkt in diesem Band sehr verändert, düsterer und wilder, so habe ich ihn gar nicht in Erinnerung. Die Liebesgeschichte zwischen Claire und Andreas entwickelt sich sehr emotional und ist schwieriger als bei den anderen Paaren. Natürlich weiß man bei dieser Reihe, dass es ein Happy End geben muss, weil die Geschichten immer nach einem ähnlichen Schema ablaufen, aber deshalb ist es nicht weniger spannend zu lesen. Es gibt einige nette Sex- und Kampfszenen, aber die ganze Geschichte ist im Gegensatz zu den ersten fünf Bänden der Serie irgendwie harmlos. Mir fehlten Lucan, Rio, Tegan und Co., ihre Frauen und ihre Flüche. Auch über die Neulinge Kade und Brock sowie den gezüchteten Gen-Eins Hunter hätte ich sehr gerne endlich mehr erfahren.

Der rote Faden um Dragos und seine dunklen Machenschaften wird zwar mit einer guten Idee weiter gesponnen, doch diese gute Idee wird erst im nächsten Band genauer beleuchtet werden – dieser Teil der Geschichte endet nämlich mit einem Cliffhanger. Fortsetzung folgt …


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[SuB] Lesestatistik August 2010

SuB-Stand zum 31. Juli 2010: 50 Bücher

SuB-Zugänge im August: 10

  • davon gekauft: 0
  • davon geschenkt bekommen: 4
  • als Rezensionsexemplar bekommen: 6

SuB-Abgänge im August: 9

  • davon gelesen: 8
  • davon abgebrochen: 1

Gesamt: + 1

Gelesene Seiten: 3493

Gelesene Genres: 2

  • 4 x Fantasy
  • 4 x Thriller

SuB-Stand zum 31. Juli 2010: 51 Bücher

Challenge: Vampire & Paranormal Series

  • Jim Butcher – Dresden Files (gelesen: 1/6)
  • Lara Adrian – Midnight Breed (gelesen: 5/8)
  • Carrie Vaughn – Midnight Hour (gelesen: 1/6)
  • Colleen Gleason – Das Buch der Vampire (gelesen: 0/4)
  • Sergej Lukianenko – Die Wächter Reihe (gelesen: 4/4) –> abgeschlossen
  • J.R. Ward – Black Dagger (gelesen: 12/16)

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[News] Romantic-Thrill neu bei LYX

Ab September 2010 präsentiert LYX seine neue Mischung aus Liebesroman und Thriller: humorvolle, schicksalsträchtige und leidenschaftliche Geschichten, in denen starke Helden die Liebe ihres Lebens finden und für die Frau ihres Herzens alles riskieren.

Eigens zum Start des neuen Sub-Genres hat der Verlag eine eigene Seite eingerichtet: unter www.romantic-thrill.de gibt es die neuesten Infos zum Genre, Trailer,
Audiomaterial, Autoreninterviews, Gewinnspiele und vieles mehr!

Bis zum Jahresende 2010 stehen 6 Titel im Programm. Den Anfang machen: Shannon McKenna mit “Die Nacht hat viele Augen“, Bella Andre mit “Hot Shots – Firefighters Band 1 – Gefährliche Begegnung” und Gemma Halliday mit “Spionin in High Heels”.

Seth Mackey hat nur ein Ziel vor Augen: Rache an dem Mann zu nehmen, der für den Tod seines Bruders verantwortlich ist. Doch als er die verletzliche Raine Cameron trifft, ändert sich alles. Hin und her gerissen zwischen seiner Pflicht und seinen ungewohnten Gefühlen für die junge Frau, wird seine Mission immer mehr zu einem Tanz am Abgrund. Und auch Raine scheint ganz eigene Ziele zu verfolgen.

Für die Liebe gehen sie durchs Feuer. Eigentlich wirft sich Brandermittlerin Maya Jackson fremden Männern nicht gleich an den Hals. Doch als sie dem gut aussehenden Logan Cain begegnet, sind alle guten Vorsätze vergessen. Sechs Monate später kreuzen sich ihre Wege erneut. Als Chef der Feuerwehr von Tahoe Pines ist er der Hauptverdächtige in einer Serie gefährlicher Waldbrände, die vermutlich auf Brandstiftung zurückgehen. Jetzt muss Maya gegen den Mann ermitteln, dessen Kuss sie nicht vergessen kann.

Das Leben der Schuhdesignerin Maddie Springer steht mit einem Mal Kopf, als ihr Geliebter Richard spurlos verschwindet  – und mit ihm 20 Millionen Dollar. Als dann auch noch ein Mord geschieht, gerät Maddie selbst ins Visier des ermittelnden Detectives, denn die einzigen Hinweise auf den Täter sind zwei blonde Haare und der Abdruck eines Stilettos …

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[News] Novellensammlung von Stephen King

Stephen King`s neue Kurzgeschichtensammlung “Zwischen Nacht und Dunkel” kann man ab sofort hier vorbestellen.

Originaltitel: Full Dark, no Stars
Hardcover: 540 Seiten
Erscheinungstermin: 15. November 2010


Scheinbar wurde die Veröffentlichung in Deutschland vorgezogen, denn ursprünglich habe ich gelesen, dass Heyne das Buch erst im Herbst 2011 herausbringen wollte. Soll mir nur Recht sein :lol:

Update:

Jetzt stehen auch die deutschen Titel der 4 Novellen in “Zwischen Nacht und Dunkel” fest:

„1922”: Ein Vater überredet seinen Sohn auf perfide Weise, gemeinsam mit ihm die Ehefrau/Mutter umzubringen – und der Horror für den Rest des Lebens der beiden nimmt seinen Anfang.

„Big Driver”: Die Schriftstellerin Tess wird nach einer Lesung brutal vergewaltigt. Sie will auf eigene Faust Vergeltung üben …

„Faire Verlängerung”: Der schwer krebskranke Streeter geht einen teuflischen Pakt ein. Seine Genesung und sein Glück scheinen fortan Unglück und Untergang für andere zu sein. Kann er dem Einhalt gebieten? Will er das überhaupt?

„Eine gute Ehe”: Zufällig entdeckt Darcy, dass der Mann, mit dem sie 27 Jahre lang glücklich verheiratet ist, ein Doppelleben als wahres Ungeheuer führt. Bis dass der Tod euch scheidet … ist das der einzige Ausweg?

(Quelle: Die King-News)

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[Rezension] Richard Laymon – Die Insel

Originaltitel: Island (1995)
Verlag: Heyne Hardcore (1. August 2006)
Genre: Thriller
Taschenbuch: 560 Seiten
ISBN: 978-3453675117

Preis: 9,95 €

Kurzbeschreibung: Nach der Explosion ihrer Urlaubsjacht finden sich die Überlebenden am Strand einer einsamen Insel irgendwo in der Südsee wieder: Rupert, seine “Freundin” Connie, deren Schwestern Kimberly und Thelma, Vater Andrew und Mutter Billie sowie Kimberly`s Gatte Keith. Auf der Jacht saß Thelma`s Ehemann Wesley – und außer Thelma glaubt die ganze Familie, dass die Explosion seiner Idiotie zuzuschreiben ist. Doch kaum hat man sich auf der Insel halbwegs eingerichtet, wird Keith aufgeknüpft im Dschungel gefunden. Wer von den Gestrandeten ist zu so einer Tat fähig? Oder ist es möglich, dass Wesley die Explosion überlebt hat und nun auf der Insel sein Unwesen treibt?

Der 1. Satz:

Heute ist die Jacht explodiert.

Meine Meinung: Richard Laymon`s Roman “Die Insel” kommt daher in der Form eines  Tagebuchs, das Rupert Conway über seine Tage als Schiffbrüchiger führt. Er ist ein 19-jähriger Mann, der weder wirklich erwachsen noch geistig eine Leuchte ist. Und mir kam es wirklich so vor, als ob das Buch das Tagebuch eines 19-jährigen Jungen ist. Schon allein an der Sprache, den kurzen Sätzen und dem ständigen Denken an Sex. Das stört am Anfang schon ein bisschen, vor allem weil Rupert schnell den roten Faden beim Tagebuch schreiben verliert.

Er steckt noch tief in der Pubertät, ist mit mehreren attraktiven, immer sehr leicht bekleideten Frauen auf einer Insel gefangen. Bald sind deren Ehemänner tot; Rupert hat also theoretisch freie Bahn. Seine Gedanken kreisen unentwegt um das Eine. Dieser Wesenszug lässt Rupert hin und wieder unsympathisch erscheinen.

Auch wenn der Mörder schon relativ zeitig enttarnt wurde, blieb es trotzdem meist spannend. Leider herrschte trotzdem hin und wieder Leerlauf, auch wenn der Roman nicht wirklich langweilig ist und sich flüssig lesen läßt. Einige Sachen hätte man durchaus weglassen können, vor allem die ständigen Wiederholungen, was für Bikinis die Frauen anhaben und wie sie damit aussehen und was Rupert sich darüber zusammenfantasiert.

Ich finde in diesem Thriller werden die menschlichen Abgründe sehr gut beschrieben und verdeutlicht. Besonders klar wird das bei dem überaschenden Ende, das ich hier aber natürlich nicht verraten werde. Außerdem brachte mich das Buch zwischendurch immer wieder zum Schmunzeln. Trotz der rohen und vor allen Dingen sexistischen Gewalt steckt einiges an schwarzem, groteskem Humor in dem Buch. Wenn man sich an den eigensinnigen Schreibstil mit den vielen kurzen Sätzen gewöhnt hat kann man sich gut in die Geschichte einlesen. Tatsächlich sind die “erotischen Gedanken” die sich Rupert so macht, etwas übertrieben und man könnte meinen,  Layman hat eine gestörte Fantasie.

Aber wer die Bücher von Richard Laymon kennt und gelesen hat, weiß was auf einen zukommt: Splatterschreibstil, Horror, Pornografie, viel Blut und das alles weit an der Grenze des guten Geschmacks vorbei. Trotzdem ist er inzwischen einer meiner Lieblingsschriftsteller. Laymon gehört zu den Autoren, die sehr packend, sehr spannend und vor allem sehr intensiv schreiben können. Mit wenigen, sehr einfachen Mitteln baut er eine intensive, bedrohliche Atmosphäre auf. Aber warum diese Geschichte in der sogenannten “Hardcore”-Reihe des Heyne-Verlages erscheint, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Mit Ausnahme der letzten 15 Seiten geschieht eigentlich nichts, das man hinsichtlich der Grausamkeit nicht genauso auch in jedem gewöhnlichen Krimi vorfinden würde.

Das Ende war für mich überraschend und schockierend und wirft die Frage auf, wie abgrundtief böse eine menschliche Seele denn sein kann. Und ob in jedem noch so unschuldigen Menschen eine Bestie schlummert?

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Paperblog: Das Beste aus Blogs

Vor etwa einer Woche bekam ich per Mail eine Einladung zu “Paperblog“, das Beste aus Blogs. Erst konnte ich damit nichts anfangen, ich habe ein wenig auf ihrer Seite gestöbert, und war mir unsicher, ob ich die Einladung annehmen soll oder nicht. Hier mal ein paar Fakten:

Paperblog ist eine zusätzliche Möglichkeit für den Blogger, seine Artikel zu verbreiten. Beiträge auf Paperblog profitieren von einer hohen Sichtbarkeit für viele Leser, die so auch die Autoren der Artikel entdecken können.
Damit die Paperblogger einschätzen können, wie viele Leser sie dank Paperblog hinzugewonnen haben, bieten wir außerdem jedem Blogger ein System an, das ihm einen statistischen Überblick über seine Beiträge gewährt. In dieser Statistik wird aufgeführt, wie oft die Beiträge über das Original-Blog angeklickt wurden und wie oft die Artikel über Paperblog erreicht wurden sowie die Summe aus diesen beiden, um zu sehen, wie oft der Artikel insgesamt gelesen wurde.

Ok, und was passiert nach der Anmeldung bzw. Empfehlung des Blogs?

Sobald uns das Blog empfohlen wurde und wir ihn akzeptiert haben, muss der Blogger eigentlich nicht mehr viel machen. Jedes Mal wenn er einen Artikel auf seinem Blog veröffentlicht, bemerkt Paperblog dies, überprüft den Beitrag und teilt ihn den entsprechenden Kategorien zu. Wenn der Artikel den Lesern von Paperblog gefällt, wird er auf Paperblog besser gewertet und sichtbarer.

Was passiert mit meinen Artikeln?

Bei den Paperblog zur Verfügung gestellten Artikeln werden nur eventuelle Rechtschreibfehler korrigiert sowie die Form verändert, damit der Beitrag leichter gelesen werden kann. Für die Artikel, die für die Startseite ausgesucht werden und die über keine (ausreichenden) Bilder verfügen, wird Paperblog ein Bild aussuchen, um den Beitrag besser zur Geltung kommen zu lassen.
Wir möchten in jedem Fall das Urheberpersönlichkeitsrecht unserer Autoren bewahren und ermöglichen Ihnen eventuelle Änderungen, die eine bessere Lesbarkeit gewährleisten sollten, zurückzunehmen. Falls Ihrer Meinung nach einer Ihrer Artikel auf eine Weise verändert wurde, die Ihnen nicht zusagt, teilen Sie uns dies bitte mit.

Heute habe ich mich angemeldet und auch schon meinen ersten Artikel gefunden. Kleinigkeiten wurden verändert, z.B. der Amazon-Button wurde entfernt, der Trailer kann nicht direkt angezeigt werden und das Format ist nicht ganz perfekt, aber trotzdem freu ich mich darüber.
Paperblog

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[Rezension] Maxime Chattam – Alterra: Die Gemeinschaft der Drei

Originaltitel: Autre Monde: Le `Alliance des Trois
Verlag: PAN (9. September 2009)
Genre: Fantasy/Young Adults
Hardcover: 389 Seiten
ISBN: 978-3426283004

Preis: 16,95 €

Klappentext: Niemand sah ihn kommen, plötzlich war er über der Stadt: ein unheimlicher, eisig kalter Sturm. Als der 14-jährige Matt die blauen Blitze bemerkt, will er seine Eltern warnen – doch zu spät: Matt wird von einem Blitz getroffen und verliert das Bewusstsein. Als er wieder aufwacht, ist er allein. Seine Eltern sind verschwunden, ebenso die Nachbarn und die Menschen auf den Straßen… Was ist geschehen?

Zusammen mit seinem Freund Tobias macht sich Matt auf die Suche nach weiteren Überlebenden. New York wirkt menschenleer – doch sie sind keineswegs ganz allein: Seltsame Wesen mit gleißenden Augen jagen sie, und ihnen bleibt nur die Flucht aus der Stadt. Die Welt, die Matt und Tobias nun betreten, ist gefährlich und wild geworden. Zuflucht finden sie schließlich auf einer abgelegenen Insel, bei einer Gruppe von Kindern, die sich “Die Pans” nennen. Und Ambre, ein ebenso schönes wie kluges Mädchen, wird den Jungen schnell zu einer unverzichtbaren Freundin.

Als “Die Gemeinschaft der Drei” wollen sie sich den Gefahren der neuen Welt stellen und die Pan-Gemeinschaft vor dem Untergang retten. Denn vom Norden aus nähert sich ein bedrohlicher Schatten, und die einzigen Erwachsenen, auf die die Kinder noch stoßen, sind zu Kinderjägern geworden.

Der 1. Satz:

Das erste Mal, dass Matt Carter das Gefühl hatte, es gehe etwas Ungewöhnliches vor sich, war kurz vor den Weihnachtsferien.

Meine Meinung: Mit „Alterra” gelingt dem französischem Autor Maxime Chattam ein fesselnder Jugend – Fantasy – Roman, in dem sich die Ereignisse von der ersten Seite an überschlagen. Es geht um Jugendliche, die sich in einer gänzlich veränderten Welt auf eigene Faust behaupten müssen.

Die Idee, die Natur sich aufbegehren zu lassen gegen ihre Zerstörung und Beraubung ihrer Ressourcen, ist fesselnd beschrieben. Somit ist “Alterra“ eine erstklassig erdachte und gelungen umgesetzte Endzeitgeschichte, nicht nur für junge Leser geeignet, die sich mit den klimatischen Veränderungen und dem respektlosen Umgang der Menschheit mit der Erde kritisch auseinandersetzt. Die Figuren sind interessant und authentisch beschrieben, die Entwicklungen der Story und der Charaktere ist nachvollziehbar. Maxime Chattam schreibt im wahrsten Sinn des Wortes fantastisch und schenkt seiner Leserschaft in dem jungen Matt einen sympathischen, kämpferischen Helden, mit dem sich ein junges Publikum identifizieren kann und der so manchen Erwachsenen zum Nachdenken bringen wird.

Der zu Beginn aufgebaute Spannungsbogen zieht sich durch das gesamte Buch und es bleibt stets packend und fesselnd, da man die Handlung kaum vorausahnen kann, sodass immer wieder unverhoffte Wendungen die Lektüre wirklich spannend machen. Ein wirklich gelungener Auftakt für die Alterra Trilogie von Maxime Chattam. Das Buch vereint wirklich alle Elemente, die ein guter Roman aufweisen sollte: realistische und sympathische Charaktere, eine fesselnde Handlung und eindrucksvolle Schilderungen einer neuen Welt. Der Autor weiß wie er seine Leser in eine phantastische, abenteuerliche und zugleich magische Welt zieht und dort in seinem Bann hält. Ich war gleich von der ersten Seite an die Geschichte gefesselt und konnte nicht mehr los lassen. Das Ende ist ein echter Cliffhanger, so dass man sich bereits jetzt auf weitere mitreißende Abenteuer mit Matt und seinen Freunden freuen kann. Vor allem das Mysterium um den “Torvaderon” und die geheimnisvolle Königin, und was sie von Matt wollen, hat mich sehr beschäftigt.

Im Allgemeinen bin ich von dem Buch sehr positiv überrascht. Ich war eigentlich der Meinung, dass es vor allem auf eine jüngere Zielgruppe ausgerichtet ist, doch auch Erwachsene werden mit “Alterra” ihre Freude haben.


Für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanke ich mich beim Pan-Verlag.


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[Rezension] Dan Wells – Ich bin kein Serienkiller

Originaltitel: I am not a Serial Killer
Verlag: Piper (Juli 2010)
Genre: Thriller
broschiert: 377 Seiten
ISBN: 978-3492701693
Preis: 12,95 €

Kurzbeschreibung: Clayton, eine Kleinstadt im Mittleren Westen der USA: der fünfzehnjährige John will eigentlich ein ganz normaler Teenager sein, die Schule besuchen und Mädchen kennenlernen. Doch er weiß, dass in ihm ein düsteres Geheimnis schlummert. Es ist nicht nur das Interesse an Serienkillern, das sein ganzes Leben bestimmt, nicht nur seine Faszination vom Tod. Es ist die Furcht, dass er eines Tages selbst zum Killer wird. Denn John trägt ein Monster in sich. Und als unerklärliche Morde in der Stadt geschehen, muss er sich nicht nur einem dämonischen Gegner stellen, sondern auch sich selbst.

Der 1. Satz:

Mrs. Anderson war tot.

Meine Meinung: Das heiß diskutierte Werk von Dan Wells ist für mich ein absolutes Highlight. Ich habe es von der ersten bis letzten Minute genossen, die Hauptfigur, den 15 jährigen John Wayne Cleaver, durch die Geschichte zu begleiten. Und so hatte ich diesen Thriller auch schon innerhalb weniger Stunden durchgelesen. Ein absoluter Page-Turner, er in jedem Kapitel mit neuen unerwarteten Wendungen überrascht. Als schließlich klar wird, wer und vor allem was der Serienkiller ist, überschreitet der Thriller die Realitätsgrenze und betritt den Fantasybereich, eine interessante und gelungene Idee, wie ich finde.

Die Story wird in der Ich-Form, aus der Sicht von John erzählt, was hier sehr gelungen ist, denn so ist man ab der ersten Seite mit dem etwas “anderen” Jungen verbunden und erlebt das Geschehene noch intensiver. Wells schreibt hervorragend, zugleich spannend und anspruchsvoll, hat eine interessante Thematik gewählt und erforscht seine Hauptfigur psychologisch, ohne dabei akademisch oder langweilig zu werden.

Meiner Meinung nach ist das Beste am Buch der genial beschriebene Hauptcharakter. John ist nicht der nette Junge von nebenan. Er hat alle Voraussetzungen, ein brutaler Killer zu werden, möchte aber trotzdem ein guter Mensch sein. Er ist ein Soziopath, der Gefühle einfach nicht versteht, meist auch keine zeigt und auch keine hat und trotzdem manchmal regelrecht von ihnen überrollt wird. Aber trotz aller Widersprüche wirkt sein Charakter einfach in sich stimmig. Ich gehe soweit zu behaupten, dass man ihn irgendwie auch verstehen und sich in ihn hineinversetzen kann: John Cleaver wächst einem gleichermaßen ans Herz wie er einen beunruhigt.

Alles in allem ein fesselnder und spannender (Horror)Thriller, der absolut nichts für schwache Gemüter ist und einen Blick hinter die Fassade eines Soziopathen werfen lässt. Schmunzeln musste ich darüber, dass der Autor sowohl am Anfang als auch bei der Danksagung am Ende ausdrücklich darauf hinweist, dass der Roman nicht autobiographisch ist und sich bei seiner Frau bedankt, dass sie ihn nicht verließ nachdem sie das Buch gelesen hat.

Für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanke ich mich bei:


Und die Nachfolger-Bände um  den jungen John Wayne Cleaver sind:


Wells schreibt hervorragend, zugleich spannend und anspruchsvoll, hat eine interessante Thematik gewählt und erforscht seine Hauptfigur psychologisch, ohne dabei akademisch oder langweilig zu werden.

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[Rezension] Karl-Heinz Witzko – Dämon wider Willen

Originaltitel: Dämon wider Willen
Verlag: Piper Verlag (23. September 2009)
Genre: Fantasy/Humor
Taschenbuch: 192 Seiten
ISBN: 978-3492291781

Preis: 5,00 €

Kurzbeschreibung: Nachdem die Freien Länder die Höllenkrieger in der entscheidenden Schlacht geschlagen haben, setzen die Sieger den Feinden nach – und erobern die Hölle, um sich selbst dort niederzulassen. Doch sie ahnen nicht, dass ausgerechnet aus dieser Gegend Zauberer seit Urzeiten ihre Dämonen beschwören. Und schon müssen die Siedler Dämonendienste antreten: Seelen besetzen, in Séancen auftauchen, Menschen quälen. Dabei geraten sie in höchste Gewissensnöte – und kämpfen sich durch absurde Situationen, um in ihr altes Leben zurückzugelangen.

Der 1. Satz:

“Wir haben sie bei den Eiern!” jubelte Vyrkhulde und beugte sich aus dem Sattel zu Kerster, dessen Pferd neben dem ihren stand.

Meine Meinung: Eigentlich hätte ich schon bei dem Preis stutzig werden sollen, denn 5 Euro für ein Taschenbuch sind zu schön um wahr zu sein. Als es dann bei mir ankam, hielt ich dann nur ein “Büchlein” in der Hand, halb so groß wie ein normales Taschenbuch. Dieses kleine Büchlein hat ein handliches Format und ist aufgrund seiner Kürze ideal zum Mitnehmen. Es passt in jede Jackentasche.

Auf den ersten Seiten habe ich mir erstmal überlegen müssen, was der Autor von mir will. Verschiedene Szenen, ohne wirklichen Zusammenhang, anfangs etwas zu verwirrend. Aber nachdem ich erstmal verstanden hatte, wieso Harkwart plötzlich ein Dämon ist und sich in einem Bannkreis wiederfand, war es ungemein unterhaltsam. Es gibt viele Szenen zum Schmunzeln, skurrile Figuren und der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen. Kurz gesagt: “Dämon wider Willen” ist ein kurzweiliges Fantasy-Abenteuer.

Und bitte nicht dem Klappentext des Buches vertrauen. Er suggeriert etwas, was das Buch nicht hält. Er vermittelt den Eindruck, es gehe um alle Krieger des Aldermannlandes und wie sie als Dämonen beschworen werden. In der Tat geht es aber nur um Harkwart von Garonnje und ganz kurz um die Diebin Myrkfredda.


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[SuB] Neues Rezensionsexemplar von Pan

Maxime Chattam – Alterra: Im Reich der Königin

Eine unbekannte Macht hat die Welt über Nacht in eine andere verwandelt in einen Ort voller Gefahren und Abenteuer, in der Jugendliche jeden Tag ihren Mut beweisen müssen. Auf der Flucht vor einem unheimlichen Schattenwesen verschlägt es die drei besten Freunde Matt, Ambre und Tobias in den Blinden Wald, wo riesige Pflanzenwesen auf sie lauern, an Bord eines Luftschiffes und schließlich in das Reich der schrecklichen Königin Malronce, die ein ganz besonderes Interesse an Matt zu haben scheint. Ist die Gemeinschaft der Drei stark genug, um dieses Abenteuer zu überstehen?

Mein Dank für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares geht an den Pan-Verlag.


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[News] Die Bis(s)-Box

Die Bis(s)-Serie wurde weltweit millionenfach verkauft. Nun gibt es alle vier Bände der Vampirsaga von Stephenie Meyer in einer wunderschön gestalteten Broschurbox in limitierter Auflage, günstiger als die, die es schon gibt. Die Box erscheint voraussichtlich im Oktober 2010 und wird wohl 49,90 € kosten und kann hier schon vorbestellt werden.

  • Bis(s) zum Morgengrauen
  • Bis(s) zur Mittagsstunde
  • Bis(s) zum Abendrot
  • Bis(s) zum Ende der Nacht

Aufgrund des günstigeren Preises könnte ich es mir noch überlegen, dieses Box zu bestellen, denn die sieht eindeutig besser im Regal aus, als die einzelnen Bände und ist eben 20 Euro billiger als die Hardcover-Ausgaben im Schuber.

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[SuB] Überraschungspost

Olivia Monti – Luna Park ( Fantastischer Roman für Kinder von 11 bis 111 Jahren)

Es sollten tolle Ferien werden im Sommer-Camp am Haus am See. Doch es ist die Hölle: Die Handys werden den Schülern bei ihrer Ankunft abgenommen, Quatschen ist verboten, und sie müssen die endlosen, sauberen Flure bis zum Umfallen mit Zahnbürsten putzen. Sonst setzt es Prügel. Zur Stärkung wird wässrige Erbsenbrühe serviert, bevor sie wieder in ihre Zimmer geschlossen werden. Dugo, Brauni, Zaza und dem Kamel gelingt mitten in der Nacht eine abenteuerliche Flucht. Im ganz in der Nähe gelegenen Luna Park suchen sie verzweifelt Hilfe. Doch dort tummeln sich nur Kinder, und alle sind auf Spaß aus. Sie spielen und schlemmen, verlieren und amüsieren sich im faszinierenden Vergnügungstrubel. Müssen alle Spaß haben, um nicht verwandelt zu werden in nur halb lebendige Figuren, gefangen auf den Gemälden im Schloss des Königs von Luna Park? Ist das ein Spuk oder die Wirklichkeit? Herein kamen sie ja. Aber, gibt es auch einen Ausgang?

Vielen Dank für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares an den Abentheuer Verlag. Übrigens mein erstes Exemplar, das mir ohne Aufforderung zugeschickt wurde. Habe mich sehr darüber gefreut.


Timothy Carter – Böser Engel

Stuart ist ein ganz normaler Teenager, und zwar einer, der sich hin und wieder gerne ein bisschen selbst befriedigt. Macht doch jeder! Stuart ahnt nicht, dass er dadurch versehentlich einen Engel erzürnt, der das für eine Todsünde hält. Plötzlich schwebt der Junge in höchster Gefahr – und sein einziger -Verbündeter ist ein übellauniger Dämon…

Meine Prämie für das “Nautilus” Abo.

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